Schweden wird auf nächsten Sommer verschoben

Um nach Schweden mit Lisa einreisen zu dürfen, müssen im Blut von Lisa genügend Antikörper gegen Tollwut vorhanden sein. Leider ist das bei Lisa nicht der Fall. Dies sei leider oft so bei Junghunden. Deshalb mussten Bastian und ich ein halbes Jahr Planung über den Haufen werfen, bzw. auf Eis legen. Schweden erwandern wir dann nächsten Sommer, wenn Lisa nochmals geimpft wurde und der Titer stimmt.

Unser neuer Plan ist nun in Nordschottland auf dem Cape Wrath Trail 11 Tage zu wandern. Dazu fliegen wir am 13.08.2009 mit Ryanair von Bremen nach Edinburgh und fahren von dort aus nach Invernese, um danach nach Durness zu kommen. Von Durness wandern wir dann 11 Tage Richtung Süden und fahre zurück nach Edinburgh und verbringen je nach Zeit dort noch ein paar Tage. Da wir eh mal nach Schottland wollten, haben wir uns überlegt, dass dann halt vorzuziehen und wir freuen uns trotzdem. Lisa bleibt dann 2 Wochen bei meinen Eltern, die sich auch schon sehr freuen, vor allem meine Schwester. 🙂 Ich werde einen Reisebericht schreiben!

Cape Wrath Trail

Review: Mai und Juni

Am ersten warmen/heißen Wochenende im Mai waren Bastian, Lisa und ich an der Burg Teck eine kleine Runde wandern. Es war eine tolle Runde mit vielen Segelfliegern am Himmel, Alster und einem tollen Ausblick.

Als kleinen Vorgeschmack für Schweden waren wir Pfingsten am Saarhunsrück-Steig 64km (3 Tage) wandern. Es war anstrengend und total schön. Nach den drei Tagen waren wir zwar total platt, aber auch total stolz. Unterwegs hatten wir viele unterschiedliche Pfade und es ging auf und ab. Total toll war auch, dass immer, wenn wir Fußschmerzen hatten, ein Kneippbad kam, in dem wir kneippen konnten und das war Balsam für die Füße und danach ging das Laufen gleich viel besser. Die Wanderung begann Samstag Mittag in Orscholz und endete Montag Abend in Reidelbach, wo wir den Bus nahmen, um wieder zum Auto zu kommen. Am ersten Abend haben wir auf einem Zeltplatz geschlafen, wo man abends ein Bier (Bastian) und Alster (Jule, süddeutsch: Radler) trinken konnte, was das Hauptargument war auf einem Zeltplatz zu schlafen. Am zweiten Abend haben wir wild campiert, weil der nächste Zeltplatz zu weit entfernt war, aber auch an diesem Abend wurden wir mit einem kühlen Blonden belohnt, da in dem Dorf, wo wir schliefen ein Dorffest standfand. Zum Bier gab es dann auch noch nette Musik von der Blaskapelle. Insgesamt hatten wir ein super schönes Wochenende und sind nun voller Vorfreude auf August: 10 Tage Wandern in Schweden.

Burg Teck

Saar-Hunsrücksteig