Schneeschuhwandern in den Alpen

Am Montag (4.1.) fuhren Bastian und ich in die Stadt um die vorbestellten Schneeschuhe abzuholen. Nachdem wir das erledigt haben, haben wir abends alle unsere Sachen, wie Schlafsack, lange Unterwäsche, Fleece, Thermoskanne und all solche Dinge zusammengepackt. Am Dienstag ging es hier in Stuttgart pünktlich 8:45 Uhr los Richtung Hirschegg (Österreich) bei Oberstdorf. Wir parkten auf dem Parkplatz der Auenhütte, von dem wir ca. 50 Minuten bis zur Melköde liefen. Dieser Weg war uns ja schon bekannt, da wir hier im Mai schonmal im Zelt nächtigten. Allerdings war jetzt alles weiß. Hinter der Melköde ging es dann nochmal 1 Stunde bergan zur Schwarzwasserhütte (1620m). Die Schneeschuhe hatten wir bereits auf dem Weg zur Melköde an, auch wenn es dort noch gar nicht nötig gewesen wäre. Als wir bei der Schwarzwasserhütte ankamen, war ich schon ein wenig müde, aber nach einem Snack (Pumpernickel und Landjäger) und alkoholfreies Weizen und Johannisbeerschorle haben wir unser Zimmer bezogen und sind nochmals raus in den Schnee. Wir liefen zur Ochsen Scharte (ca. 1700 m) und genossen nach stetigem Anstieg den Ausblick auf die Schwarzwasserhütte und auf der anderen Seite ins Starzeljoch. Gegen 16 Uhr kamen wir wieder in der Schwarzwasserhütte an. Wir genossen das urige und authentische Flair der Hütte. Zum Abendbrot bekamen wir eine riiiiieeesen groooße Portion Kasknödel mit Kraut (Bastian) und eine ebenso große Portion Spaghetti Bolognese mit Salat (Jule). Danach waren wir pappsatt und fielen beinahe nur noch ins Bett. Aber 19 Uhr ins Bett gehen wäre arg früh gewesen. Unsere Nachbarin Christine hatte uns am Abend zu vor noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk vorbei gebracht: ein Roman (Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord). Wir hatten nur dieses Buch dabei, also begann ich Bastian daraus vorzulesen, damit wir beide gemeinsam lesen konnten. 😀 Gegen 21 Uhr war es uns nicht mehr möglich wach zu bleiben.
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