Fast schon ein Keller

Beinahe hätten wir die Bodenplatte as such verpasst. Bei unserem heutigen Baustellentermin kamen wir gerade noch rechtzeitig um die Bodenplatte ohne Aufbau zu sehen. Die Knecht Keller Truppe war noch gerade dabei die Wandmarkierungen und Nivellierungsplättchen auszulegen und somit alles für die Wandteile vorzubereiten.

Auch Kran und LKWs mit den Kellerteilen waren bereits vor Ort und ready to start.
Das Stellen der Kellerwände sieht eigentlich ganz einfach aus: Teil an die Haken nehmen, auf die Bodenplatte stellen und dabei in die herausragenden Armierungsstahl-Bögen einfädeln, mit Wasserwage ausrichten. Löcher mit schickem Hilti Akku-Borhammer in Bodenplatte für Stützen bohren und dann mit anderem schicken Hilti-Akku-Schrauber Stützen an Wand und Bodenplatte verschrauben und festsetzen.

Unsere vollen Terminkalender erlaubten es leider nicht den ganzen Kelleraufbau zu verfolgen aber wenigstens ein paar Elemente konnten wir einschweben sehen.
Am Wochenende sehen wir dann voraussichtlich unseren fertigen Keller.

Wenn ich jetzt auch noch morgen den Elektriker für die Erdung erwische, damit dieser am Dienstag zur Tat schreiten kann…

 

Fast schon eine Bodenplatte

Heute Nachmittag gab’s eine kleine Überraschung bei unserer Baustelle.

Wir waren eigentlich nur zum Wimberg gefahren um unseren Nachbarn auf dem Wendehammer bescheid zu geben dass ab kommender Woche wir zeitweilig den Wendehammer frei brauchen, damit Knecht Keller vernünftig rangieren kann.

In meinem Telefonat mit dem Knecht Bauleiter am Freitag hatte ich ihn so verstanden, dass wegen der Kälte das ganze Thema Bodenplatte auf kommende Woche vertagt worden sei. Um so größer war die Überraschung als eine Bodenplatte ohne Beton, aber schon mit Armierungsstahl und Schalung vollständig vorbereitet in unserer Baugrube lag. Sehr schön!

Dank stehengelassener Leiter in der Baugrube konnte ich nun endlich mal auch hinuntersteigen und mich umschauen. Man sieht auf 1-2 der Bilder wie felsig/steinig der Untergrund wirklich ist und auch wie quasi keine schwarze Erde vorliegt sondern gleich der lehmige Buntsandsteinboden einsetzt.

Auch der Baustromverteiler war nun angeschlossen, so dass nun aber auch alles für den Keller bereit ist.

Die Nachbarn erreichten wir nicht, so dass wir nur Zettel da lassen konnten, aber immerhin waren die Wildschweine im nahegelegenen Gehege da, so dass sich der Ausflug gelohnt hat.

 

Werksbesichtigung – Unser HUF Haus in der Produktion

Am Freitag stand ein Termin an, auf den wir uns schon lange gefreut hatten:Die Besichtigung unseres Art 2 Hauses in der Produktion im Werk in Hartenfels!
Zu dem Termin begleiteten uns meine Eltern, die seit der Channel4 Grand Designs Folge auch unbedingt unser Haus in der Produktion sehen wollten.

Überpünktlich um halb 10 waren wir im Hufdorf und nutzten auch die Gelegenheit uns noch mal mit dem für bauseitige Keller zuständigen Herrn zusammenzusetzen. Durch die Kälte der Vergangenen Tage gab es hier etwas Verzug und so wollten wir durchsprechen wann was bei uns passiert sein muss damit das Haus in KW11 dann auch gestellt werden kann. Letztendlich muss HUF halt rechtzeitig wissen, dass der Keller steht, die Maße passen und die Baustelle ansonsten vorbereitet ist (Kranstellplatz, Keller verfüllt, …), so dass die Montagekolonne nicht umsonst anreist.

Just für diesen Freitag war auch das Gießen der Bodenplatte durch Firma Knecht auf unserem Grundstück geplant. Das ist jedoch nichts geworden, durch die kalten Temperaturen (Freitags waren es bis zu -8°C) war an Beton nicht zu denken. Der neue Fahrplan für die Firma Knecht sieht vor nun am Montag die Bodenplatte fertigzustellen und dann am Donnerstag den Keller aufzubauen.Die Isolation wird allerdings wohl erst Anfang KW10 fertig.Das lässt dem Installateur für Erdung, Stadtwerken für Hausanschlüsse und Tiefbauer für’s Verfüllen nicht viel Zeit – Daher gehe ich davon aus dass der Hausaufbau sich um 1-2 Wochen verschiebt. Mal schauen was HUF dazu sagt und wie flexibel sich der Termin schieben lässt. Die entsprechenden Kollegen bei HUF waren am Freitag Nachmittag nicht mehr zu erreichen um das direkt vor Ort zu klären.

Vor dem eigentlichen Anlass des Besuchs gab’s noch etwas Zeit noch mal durch’s HUF-Dorf zu schlendern – meine Eltern waren ja zum ersten mal da – und so inspizierten wir vor allem das green[r]evolution Art 5 und erklärten den Eltern welche Details sich (hoffentlich) bei uns später auch finden lassen werden.

Die würden bei uns auch gut hinpassen...

Die würden bei uns auch gut hinpassen…

Dann zum Highlight: Wir wurden durch die Produktion geführt entlang dem Weg, den auch ein jedes HUF Haus durch die Werkshallen nehmen muss. Zu Beginn der beiden großen Hallen werden mit Hilfe automatisierter Bearbeitungsstraßen die angelieferten Balken auf Form gebracht und anschließend in Handarbeit weiterbearbeitet & Astlöcher/Fehlstellen behoben. Die Verbindungstechniken mit Nut & Feder aber auch Gewindestange & Nuss zur Sicherung kommen dem geübten IKEA-Aufbauer nicht unbekannt vor – nur dass halt der Maßstab und die Qualität deutlich vom schwedischen Blau-Gelben Anbieter abweicht. Danach geht’s weiter zum Anstrich – Interessanterweise auf einer Anlage, die für verschiedene Farben komplett gereinigt werden muss.Das Umfeld der Farbwerkstatt sieht aus, als hätte Jackson Pollock hier sein Atelier.

Jackson Pollock's Atelier

Jackson Pollock’s Atelier

Weiter ging’s an der Werkstatt für feinere Sachen wie Treppen oder Oberlicht-Einfassungen vorbei in die nächste Halle, wo das Holzpuzzle zusammengebaut wird. Aus den einzelnen Sparren werden Dach-Module zusammengebaut, Isolierung, Folie, Dampfsperre, etc. eingebaut und auch schon bereits die Innenseite der Dachflächen weiß gestrichen. Es ist beeindruckend zu sehen wie hier mit optimalen Werkzeug und optimalen Arbeitsbedingungen gearbeitet werden kann. Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass sich diese Verarbeitungsqualität auf der Baustelle erreicht werden kann.

Am Ende der Dach-Sektion sahen wir dann die ersten Lebenszeichen unseres Hauses – Auf einem Wagen stapelten sich bereits die Dachteile für „BV Stahmer“ :-)Gerade noch wurde auf eine Giebelseite die letzte Schicht Farbe aufgebracht.Anhand der Dachteile kann man sich noch kein Bild vom Haus machen aber nur ein paar Meter weiter stießen wir auf den Rest des Hauses:Unsere Giebelspitzen sind bereits fertig mit allen Glasflächen eingesetzt und auch die die großen Fensterflächen des Obergeschosses, die in den Garten und Wald schauen werden standen dort bereits größtenteils fertig. Erstmalig konnten wir also ansatzweise uns die Raumgrößen vorstellen. Die Größe der Fenster ist wirklich beeindruckend. Das wird cool!

Lisa scheint mit der Farbe der Haustür unglücklich zu sein

Lisa scheint mit der Haustür unglücklich zu sein

Wiederum ein paar Meter weiter wartete bereits das Erdgeschoss auf uns – Alle 4 Aussenwände konnten wir bereits in Augenschein nehmen. Inclusive der roten Eingangstür. Es ist schon cool nach einem halben Jahr des Planens und Kopfkinos wie denn das Haus nun werden wird jetzt auf einmal vor den schon fertigen Wänden zu stehen und die Dimensionen erfassen zu können.
Zwischen Freitag und dem Hausaufbau werden an den Wänden noch Kleinigkeiten wie Silikonfugen vorgenommen und dann werden auch diese Wände auf einen Tieflader verladen und gut verpackt.
Damit war die Führung nun auch schon vorbei, in ca. einer Stunde haben wir sehen können, was unser Haus seit ca. 4 Wochen durchgemacht hat – 4 Wochen ist wohl die typische Durchlaufzeit durch die Produktion.

Vielen Dank nach Hartenfels für den Termin – Organisation & Betreuung war wieder hervorragend!

Ein Loch!

Meine Dokumentation wäre gar nicht nötig gewesen – Unser Tiefbauer hat mustergültig mitfotografiert und mir per Mail seine Bilder zukommen lassen (und natürlich auch die Rechnung :-)) Schon am Dienstag war er fertig. Ich hatte Sorge, dass jetzt die Baugrube zuschneit aber wie man auf den Bildern sieht, taut der Schnee auf der Sauberkeitsschicht recht schnell weg.

Leider hat mich Knecht Keller schon drauf eingestimmt, dass es wg. dem Wetter etwas Rückstau bei der Abarbeitung der Aufträge geben kann, so dass man mir die Bodenplatte für kommende Woche nicht zusagen wollte.

Der Wetterbericht ist zwar nicht optimal, aber zumindest sind die Temperaturen für kommende Woche so, dass sich wohl Beton verarbeiten ließe.

Wenn’s erst Dienstag oder Mittwoch werden sollte, gäb dies auch ENCW noch etwas Zeit. Der Elektriker hat den Baustromverteiler geliefert, konnte ihn aber nicht anschließen, da die im Boden liegende Leitung nur ca. 20cm aufs Grundstück ragt. Hier muss also erst ENCW verlängern, bevor sich etwas anschließen lässt.

 

Tiefbau-Zwischenstand

Heute gibt’s keine langen Romane, dafür ein paar Bilder vom Tiefbau für’s Haus.

Morgen bereits sollen die Arbeiten vom Tiefbauer für’s erste abgeschlossen sein.
Da ich aber ab Morgen für den Rest der Woche geschäftlich unterwegs bin, musste ich heute noch mal für ein bisschen Dokumentation vorbei. Ich befürchte beim nächsten Besuch ist alles mit Schnee überdeckt – Inklusive der schon zu sehenden Sauberkeitsschicht in der Baugrube. Mal sehen ob dann Knecht Keller überhaupt weitermachen kann…

Fakten schaffen.

 

Jetzt geht’s los – Fakten schaffen. Aus dem Wolkenschloss wird seit letztem Donnerstag ein sichtbares Vorhaben – Der Tiefbauer hat mit dem Baggern der Tiefbauarbeiten für unser HUF Haus angefangen:

Hierzu gab es vor schon ca. 2 Wochen einen Vorbereitungstermin mit Tiefbauer, Kellerbauer und Versorgungsträger um das Vorhaben Tiefbau zu besprechen. Zu klären galt es wie die Leitungen für Telefon, Kabel, Strom, Wasser zum Haus geführt werden, wo die Leitungen ins Haus gehen, wie die Entwässerung liegen soll und wo die Regenwasser-Zisterne liegen soll.

In bester Fachsprache verstanden sich die Kollegen bestens a la „Auf 2,30 Meter Achse Duraflex da so rüber?“ – „Ja passt.“. Gut – Die Leute sind vom Fach und machten einen kompetenten Eindruck, so ließ ich die Herren besprechen wie am schlauesten alles zu machen sei und stellte nur sicher, dass auch meine Belange berücksichtigt sind.

Die Ersten Ergebnisse der Besprechung sind nun schon geschaffen:
Der Tiefbauer fing gestern an die Schächte für die Zuleitungen vom Hausanschlusspunkt zu ziehen um dort dann Leerrohre einzuziehen. Die Schächte sind schon mittlerweile wieder verfüllt, um die Einfahrt zu schottern, so dass auch schwereres Baugerät seinen Weg zur Baugrube finden kann.

Als wir heute Nachmittag vorbeischauten war jedoch noch der beeindruckend tiefe Schacht zum Entwässerungseinlauf zu sehen. Entgegen den Aussagen der Stadt hatte dieser Schacht noch nicht die Anschlüsse vorgesehen, so dass der Tiefbauer erstmal mit Kernbohrungen sich Zugang zum Schachtinneren verschaffen musste. Über diese Bohrungen wird aber nun Regenwasser und Abwasser eingeleitet werden.
Erschreckend ist allerdings zu sehen, wie früh der Meissel eingesetzt werden muss, um ins Erdreich zu gelangen. Mal schauen, wie die Rechnung ausfällt :-/

Just während wir da waren markierte der Tiefbauer die Ränder der auszuhebenden Baugrube für das eigentliche Haus; wenn alles nach Plan verläuft soll bereits am Dienstag alles fertig sein. Wir werden am Wochenende noch einmal vorbeischauen wie weit sie gekommen sind.

Ich bin vom Tiefbauer bislang sehr beeindruckt – Er fängt überpünktlich an (Abgesprochen war Beginn in KW7), Denkt mit („Ich hab ihnen da noch ’nen Anschluss an die Entwässerung gemacht – Sie wollen doch das Regenwasser vom Carport irgendwohin abführen?“), Dokumentiert alles mit Fotos und ist zudem noch freundlich. Wenn dann nicht bei der Rechnung das böse Erwachen kommt kann hier zumindest wohl nichts mehr schief gehen.

Bei dieser Übererfüllung des Zeitplans bin ich ja schon versucht dem Kellerbauer bescheid zu geben, dass auch hier früher angefangen werden könnte. Allerdings bin ich nächste Woche beruflich unterwegs, so dass ich keine Chance hab‘ mir dann das Gießen der Bodenplatte anzuschauen. So wird das wohl bis zur KW8 warten müssen. Das gibt auch dem E-Installateur ein bisschen mehr Flexibilität den Baustromkasten anzuschließen.

Während unseres heutigen Vor-Ort-Besuchs haben wir auch noch kurz einen Wasserzähler am Nachbarhaus angeschlossen. Unsere Nachbarn haben praktischerweise einen frostsicheren Wasserhahn an der zu uns zeigenden Hauswand, so dass wir nach Absprache von Dort unser Bauwasser beziehen können und nicht in dieser Frostperiode uns Sorgen um einen einfrierenden Bauwasser-Anschluss machen müssen…

Neben dem Highlight des Tiefbau-Starts gab’s natürlich in den letzten Wochen noch einigen Schriftverkehr mit Knecht bzgl. der Kellerpläne. Bis auf eine Kleinigkeit sind diese nun auch fertig, so dass die Kellerteile produziert werden können.
Von HUF kamen heute Pläne, die nicht mehr AP-, Dispositions, Vorab- oder Sonstwie-Pläne heißen sondern heute hieß es im Anschreiben sinngemäß „Anbei zur Info die Ausführungspläne. Änderungen nicht mehr möglich. Ihr Haus wird bereits gebaut.“
Cool 😎

In zwei Wochen sind wir dann auch noch einmal in Hartenfels um uns „unser“ Haus in der Produktion anzuschauen.

Jetzt geht’s los….