Restricted Access due to Estrich

Vergangenen Mittwoch wurde ja damit begonnen den Estrich einzubringen. Das heißt also nun für die nächsten 3 Wochen ist das Haus nur sehr eingeschränkt zu betreten.
Auch laut Baustellenablaufplan sind bis Ende KW18 nur Estrich-Trockenzeit und Fußbodenheizung aufheizen eingeplant.

Dennoch wollte ich natürlich schauen wie der Estrich aussieht. Und wenn’s auch nur durch die Fenster ist. Davon hat unser Haus zum Glück ja genug.
Wieder einmal wirkt der Raum ganz anders durch die hinzugewonnenen cm an Fußbodenaufbau und Farbe des Estrichs.

Damit die Anfahrt nicht nur zum Fenstergucken gut war gab’s noch einen größeren Sonntagsspaziergang. Vom recht verschlafenen Kurort Bad Liebenzell kann man eine entspannte 10km-Runde über moosbewachsenen Buntsandstein durch das Monbachtal laufen:

Schwarze Noppen & Silberne Bahnen – Die Fußbodenheizung kommt

Seit unserem letzten Besuch beim Haus sind schon wieder knapp zwei Wochen vergangen, die Arbeit ließ nichts anderes zu…

In der Zwischenzeit hat natürlich HUF auch ohne mich weitergemacht und hat den Trockenbau im Keller fertig gemacht, das Fermacell vollständig verteilt und alle Räume für die Fußbodenheizung vorbereitet – Mit Ausnahme der Kellerräume. Die bekommen bis auf den Flur keine Fußbodenheizung.

Je nach Untergrund fällt hier die Fußbodenheizung unterschiedlich aus:
Auf dem Beton – also Keller und EG – gibt’s eine Styropor-Schicht und darüber noch mal Duplostein-Styropor mit Kunststoff-Überschicht. Keine Ahnung wie das richtig heißt. Auf jeden Fall kann man wohl zwischen den Noppen wunderbar die Wärmeschlangen verlegen.
Im Obergeschoss auf der Holzdecke sieht der Aufbau etwas anders aus. Über dem Fermacell liegen Hartfaserplatten, die geschlitzt sind um die Wärmeschlangen aufzunehmen. Sehr fancy dabei find ich die Bleche zur Wärmereflektion. Andy Warhol hätte die bestimmt auch gern für seine Factory gehabt. Ich mag den Look.
Auch beeindruckend ist, wie sich das Raumgefühl durch die paar cm veränderte Höhe schon verändert. Ob positiv oder negativ kann ich derzeit noch nicht sagen. Mal die Fliesen abwarten.

Apropos Fliesen: Die HUF Kollegen von BodenART haben schlau Mitgedacht und meinen Wunsch nach dem Fliesenmuster berücksichtigt: Meine Anforderung war, dass doch von der Eingangstür her die Fliesen Symmetrisch zur Sichtachse verlegt werden. Keine Ahnung ob man das später überhaupt bemerkt aber meine Ordnungsliebe sagt mir es wäre doch ärgerlich, wenn ich jedes mal beim Betreten denke, dass die Fliesen weder Symmetrisch noch im Goldenen Schnitt sondern nur „beliebig“ da liegen.
Mein Wunsch wird nun wohl so umgesetzt, dass eine Fuge quasi in der Mitte auf der Achse liegt und gleichzeitig die Fliesenfugen zu den Nebenräumen linkerhand genau Unterhalb der geschlossenen Türen zu den Nebenräumen liegen. Gut gemacht!
Schönes Detail ist auch, dass die Plattenausrichtung aus dem EG auch für den Flur im Keller übernommen wurde, d.h. der Flur im Keller setzt das Raster des EG nahtlos fort.

Auch zum Teppich hat man mitgedacht: Der von uns ausgesuchte Tretford Teppichn hat ja eine Rippenstruktur. Diese Rippen sollten idealerweise längs zu den Treppenstufen verlaufen und natürlich wollen wir, dass nicht Treppen-Teppich und OG-Teppich orthogonal zueinander ausgerichtet sind. Die Vor- und Nachteile der Ausrichtung wurden in einer kleinen Erörterung vom Experten zusammengeschrieben und mit Plänen wo die Stoßkanten der Teppichbahnen wären bereitgestellt. I like that.
(es wird wohl längs zur Traufe werden)

Ansonsten hat Knecht Keller die noch ausstehende übrige Isolierung angebracht, die vor dem Hausaufbau noch wegbleiben sollte. Jetzt fehlen nur noch die Lichtschachtaufsätze.
Die haben wir schlauerweise bei meinem Besuch aus dem Keller nach draussen befördert, bevor ab Mittwoch das EG ein unüberwindbares Hindernis ob des zu trocknenden Estriches wird.
Auch eine Badewanne hat sich zwischenzeitlich eingefunden. Eigentlich wäre so eine Badewanne auf dem Balkon gar nicht schlecht.

Kontakt zur Aussenwelt – Anschlüsse hergestellt

Auch heute gibt es nur ein kurzes Fotoupdate von der Baustelle.

Bereits vergangene Woche war ich früh vor der Arbeit mit Schaufel bewaffnet, um das Leerrohr für die Wasserleitung freizulegen. Wie im letzten Beitrag zu sehen, stand ja das Gerüst idealerweise genau über dem Rohr so dass die Anschlüsse nicht hergestellt werden konnten. Gegen Ende der Woche waren die ENCW-Kollegen dann vor Ort so dass unser Haus nun über einen Strom-, Telefon-, Kabel- und Wasseranschluss verfügt. Dank Mehrspartenhauseinführung sieht das im Keller sogar recht ordentlich aus. Nur die Ecke wo der Stromübergabepunkt montiert ist wollte ich doch eigentlich für das 19″ Serverrack verwenden.

Durch den bauseitigen Keller durch die Firma Knecht waren zwei Zuständigkeitslücken zwischen Knecht und HUF entstanden:

  1. Bei Knecht hatte HUF ein 10cm Durchbruch aus dem Keller bestellt um dadurch Gartenwasser und Strom für Carport, Zisternenpumpe und Aussenbeleuchtung zu führen. Den Durchbruch haben wir auch bekommen allerdings fühlen sich weder Knecht noch HUF zuständig, diesen Durchbruch fachgerecht nach einführen der Kabel zu verschließen. Da im Angebot keiner der beiden Firmen hierzu etwas drin stand und somit etwaige Herumdiskutiererei wenig Aussicht auf einfache Klärung versprochen hätte hab ich mir kurzum die entsprechende Ringraumdichtung (eine Hauff Technik P-CABLE Basic SG), die mir Herr HUF Bauleiter empfahl einfach selbst besorgt und werde diese montieren, sowie die Kabel bereitliegen.

    Ringraumabdichtung für Garten & Garagen-Anschlüsse

  2. Zuständigkeitslücke Nummer 2 ist eigentlich das gleiche in Grün. HUF hatte sich Deckendurchbrüche für Leitungen und Rohre gewünscht und Knecht genau diese auch eingebaut. Das Verschließen der Deckendurchbrüche stand jedoch weder im Angebot von Knecht noch bei HUF. Da Knecht dieses Verschließen nicht ad hoc anbieten konnte, traf ich mich heut mit einem lokalen Unternehmen, was morgen die Durchbrüche verschließen wird – Leider wieder ein paar hundert Euro ungeplante Kosten…

Im restlichen Haus geht die Arbeit aus meiner Sicht sehr gut voran – Der Kellerflur ist fast fertig mit Trockenbauwänden verkleidet, Alle Steckdosen, Schalter und Thermostate sind am Platz, einige Verkofferungsblenden sind schon montiert und im Obergeschoss wird das Fermacell verlegt. Weiterhin wurden schon etliche Macken und Löcher von Transportsicherungen verfüllt und geschliffen. Die Trockenbauwände waren schon letzte Woche montiert.
Laut den Schreinern ist das Wochenziel mit der Vormontage fertig zu werden, so dass nächste Woche die Fußbodenheizung verlegt werden kann.

Am Donnerstag ist nächster Baustellentermin vor Ort mit Herrn Bauleiter. Ebenfalls auch auf Donnerstag habe ich Herrn Küchenbauer von der Firma Löffelhardt bestellt, um noch einmal Maß zu nehmen und die Korrektheit der Anschlüsse zu verifizieren.