Endspurt

Heute morgen auf der Arbeit kam ein Anruf aus Müschenbach (Müschenbach? Ja, das liegt in der nähe von Hartenfels und ist Heimat von redblue energy), ob ich nicht heute oder morgen auf die Baustelle kommen könnte um noch ein paar Sachen festzulegen.
Ein kurzer Blick in den Kalender ergab, das just der Vormittag das kleinste Übel sei.
Also direkt von der Arbeit zu Calw und zu meiner Überraschung gab’s auf meinem Grundstück keine Parkplätze mehr. Scheinbar war der ganze Westerwald angereist um unser Häusle fertigzustellen. HUF war vertreten genaus so wie MalerArt und redblue energy.

Während MalerArt die noch ausstehenden Wände im Bad die bislang wegen der Fliesen noch nicht verputzbar waren veredelte, kümmerte sich HUF um die Türrahmen, Fenstergriffe und allerlei Kleinkram wie Dichtungen, Einstellen von Türen und Fenster, etc. Auch ein Waschbecken im Keller tauchte noch auf.
Erwartet wurde ich allerdings von einen Kollegen von redblue, der Details wie Position von Handtuch-, Klobürsten- und Klopapierhalter, Duschstange, Brausearmatur, etc. festlegen wollte. Gut, ob diese Punkte wichtig genug sind um Tagsüber raus zu fahren sei dahin gestellt aber man merkt, wie bemüht jeder ist, dass alles unseren Wünschen entspricht und selbstständig mitdenkt. Was funktioniert im Alltag, was nicht? Wo gibt es Fluchten oder Raster, die man aufgreifen sollte um ein harmonisches Ganzes zu erreichen? I like.

Ich nutzte noch kurz die Gelegenheit für ein paar Bilder in dem Durcheinander – Stand heute mit den vielen Leuten, Werkzeug, Schondecken, etc. kommt noch nicht der Eindruck auf, dass am Donnerstag ein bereits endgereinigtes Haus uns erwarten soll.
Bislang hat HUF aber jeden Termin gehalten oder übertroffen – Ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt noch gepatzt wird 🙂

Vespa verfahren

Was gibt es schöneres als bei Sonnenschein die Vespa über Land schon mal zum Häuschen zu fahren? Ein Gegenstand weniger für den anstehenden Umzug 🙂

Boden belegt

Vergangenen Freitag – Dem Brückentag –  war ich schon beim Haus wieder einmal gewesen um mir den Fortschritt der Mitarbeiter von BodenArt anzuschauen. Schlauerweise nutzten die BodenArt-Kollegen aber ebenfalls den Brückentag um nicht in Calw zu sein sondern blieben in Hartenfels, weshalb ich vor verschlossener Tür stand. Durch die zahlreichen Fenster konnte ich nur Haufen von Fliesenpaketen und Teppichrollen sehen.

Heute war dann wieder einmal ein Termin mit Herrn Bauleiter angesetzt, diesmal also mit Möglichkeit, sich innen mal wieder umzuschauen.
Die Teppichrollen vom Freitag waren schon verschwunden und verlegt – Entweder müssen die Kollegen also bereits am Wochenende gearbeitet haben oder sind von der sehr schnellen Sorte. Viel Zeit war ja nicht. Im Obergeschoss war bereits sämtlicher Tretford-Teppich fein säuberlich mit Malervlies abgedeckt – So konnte ich leider nur vorsichtig eine Ecke anheben um zumindest ein paar Blicke erhaschen zu können.
Was man sehen kann, gefällt mir sehr gut. Die Farbe entspricht den Erwartungen. Die Struktur gibt dem Raum eine (unerwartete) Strenge. Ich würde den gleichen Teppich wieder wählen und bin froh, nicht den Vorwerk-Velours-Teppich genommen zu haben.

Der große Wow-Effekt war für mich eher im Badezimmer. Ich war mir ja bei der Auswahl der Fliesen leicht unsicher gewesen, ob ein so dunkler Farbton nicht ein zu großes Risiko darstellt. Jetzt, da man im Bad die Fliesen sehen kann, bin ich vollauf zufrieden. Wie geplant wirken die Fliesen durch Farbe und samtige Textur nicht kalt, hart und dunkel sondern wirken sehr wertig und warm. Auch die Verlegung – obwohl noch nicht Verfugt sieht für mich als Laie sehr gut aus. Schönes Detail ist z.b. wie die Installationswand an der Dusche gelöst wurde: Anstelle eine Kantenleiste zu verwenden sind die Fliesen beiderseits der Stirnfläche so präzise verlegt, dass auch hier per Fuge im richtigen Maß die Fliesenkante selber den Abschluss bildet. (Mal sehen wie spitz die Kante ist und wann sich jemand fürchterlich anstößt :-)) Mit dem Weiß der Armaturen und den fertig gestellten Wänden gibt das bestimmt einen schönen Kontrast. Wie gut die Schwarztöne von Holz und Fliesen harmonieren wird sich noch zeigen.

Seit dem letzten Hausbesuch wurde nun auch der Keller bzw. der Flur des Kellers fertig verputzt – Hier war bis dato ja noch Fermacell zu bewundern. Die Verputzung sieht super aus und auch der Übergang zwischen HUF-ausgebautem Keller und bauseitigem, unausgebautem Keller ist wie auf dem einen Bild zu sehen ist, absolut sauber gelöst.

Last but not least sind Herr Bauleiter und Ich noch die offenen Punkte durchgegangen, Alpinstütze fehlt noch, ein paar Bleche und ein Brett fehlen noch und einige Schalterblenden sind noch Weiß anstelle von Schwarz. Zudem hat die Fassade und einige Balken noch kleinere Schmutzstellen vom Aufbau, die noch gereinigt werden müssen.

Bei René musste ich lesen, dass Ihn die Sommerpause bei HUF leider kurz vor Fertigstellung voll erwischt und sich die Übergabe deutlich nach Hinten verschieben wird.
Wir haben derzeit im Gegenteil eher Glück: Laut Bauleiter steht die Übergabe am 25.06. nicht in Gefahr. Wenn alles Gut läuft, ist evtl. sogar bei der Einweisung übernächste Woche eine Abnahme mit Mängeln möglich, so dass wir schon früher ins Haus könnten. Mit solchen Aussagen planen wir jedoch nicht, wenn’s möglich ist freuen wir uns, das gibt mir Zeit Netzwerk und Lampen schon vorzubereiten. Der Umzug ist soweit organisiert und vorbereitet, dass ich an diesem Datum nichts ändern würde.