New England 2017

Nun sind wir schon eine Woche wieder zurück von unserem Road Trip durch New England. Wir hatten 14 Tage vor uns und flogen von Hannover nach New York City. Dort verbrachten wir die ersten 3 Tage und übernachteten am nord-westlichen Ende des Central Parks. Wir hatten ein sehr schönes Zimmer in toller Lage, was wir sehr empfehlen können. Da ich (Jule) noch nie in NYC war, haben wir uns während der 3 Tage primär die Hauptattraktionen angeschaut: Time Square, Freiheitsstatue, Chinatown, Brooklyn, Brooklyn Bridge, Central Park, 5th Ave, MoMa und das Guggenheim Museum.

Unser Road Trip Richtung Norden startete in Manhattan bei Regen. Es sollte auch am nächsten Tag regnen, aber das hielt uns nicht davon ab, den Cliff Walk in Newport (Rhode Island) zu machen. Ein sehr schöner Weg in Newport an der Steilküste. Der Atlantik hatte riesen Wellen und zeigte sich eher von seiner rauen Seite. Nach einem Stopp in Provincetown auf Cape Code (wo es so sehr regnete, dass wir leider kaum aussteigen konnten), fuhren wir weiter nach Boston. Für Boston hatten wir einen Tag geplant, wo wir den Freedom Trail abliefen und ein lebendes Museum über die Bostoner Tea Party anschauten. Über Salem führte uns der Weg weiter nach Portland in Maine – die Bier Hauptstadt. (Apropos Bier: Wir haben selbstverständlich viele verschiedene und leckere Biere getrunken. Darüber schreibe ich aber vielleicht mal in einem separaten Blogeintrag.) Immer weiter an der Atlantikküste entlang, fuhren wir in den Acadia Nationalpark. Dort wanderten wir bei strahlend blauen Himmel und 90F auf den Mt. Cadillac (höchster Punkt). Es war traumhaft schön. Auch abseits der Küste hat der Park ein paar sehr schöne Stellen, die wir mit dem Kanu erpaddelt haben.

Da wir noch ein bisschen mehr Indian Summer erleben wollten, zog es uns ein bisschen ins Landesinnere. So war unser nächster Halt die White Mountains in New Hampshire, wo sich die Blätter langsam verfärbten. Auch wenn wir vermutlich 2 Wochen zu früh dran waren für den richtigen Indian Summer, hatten wir schon einige schöne Stellen zwischen drin. Die Strecke von Maine nach Vermont über New Hampshire zurück nach Connecticut war wirklich sehr schön: immer wieder schöne Wälder (Green Mountains), wo sich rote, grüne, gelbe Blätter abwechselten und ein schönes Farbspiel zeigten.  Hier war eindeutig der Weg das Ziel.

Für den Gaumen gab es neben Bier auch andere Köstlichkeiten wie BBQ, Ben and Jerry’s Eis und Maple Syrup aus Vermont. Zum Abschluss unserer Tour stoppten wir im Storm King Sculpture Garden. Das war Bastians Lieblingsplatz, als er dienstlich öfters in Montvale, NY war. Skulpturen von u.a. Alexander Calder oder Alexander Libermann sind dort in schöne Landschaft gestellt. Da sollte man unbedingt hinfahren, wenn man in der Gegend ist.

Nach 2 Wochen war der Trip dann leider auch schon zu Ende. Es ging viel zu schnell vorbei. Aber die Runde von ca. 3000 km lohnt sich auf jeden Fall. Vermutlich wären mehr Tage im Acadia Nationalpark besser gewesen, aber wir kommen bestimmt mal wieder.

Bis bald!

Short Trip nach Indien

Dienstlich ging es für eine Woche nach Bangalore und Pune – Beide Städte erinnerten mich stark an China, nur eine spur extremer hinsichtlich Armut und Dreck.

Tokyo

Direkt nach Seoul ging es nach Tokyo, hier waren nur zwei Arbeitstage drin, für ein paar Eindrücke Abends hat es aber gereicht…

Seoul

Geschäftlich ging es für 2 Tage und ein Wochenende nach Seoul, Zeit genug kurz die Highlights der Stadt zu erkunden…

Ostee Segeltörn 2015

In der ersten Septemberwoche ging es zusammen mit 11 Arbeitskollegen auf 3 Schiffen von Mola von Flensburg aus in die Dänische Südsee mit Umrundung der Inseln Als & Barsø, sowie Anlaufen von Langeland.
Halt machten wir in Høruphav, Bagenkop, Fynshav, Ankern in der Bucht von Dyvik und im Sønderborger Stadthafen. Hier ein paar Eindrücke.

hopfkopf.de

Neue Webseite fürs Hobby:
hopfkopf.de

(null)

Bislang gibt’s außer dem Logo da nichts zu sehen.

Geburtstags-Ausflug nach Tettnang am Bodensee

Im April 2012 waren Bastian, Florian, Nora und ich auf der Slow-Food Messe. Während Bastian und Florian die meiste Zeit des ganzen Abends an einem Bierstand, an dem es Tettnanger Kronen-Bier gab, verbrachten, schauten Nora und ich uns auch die restlichen Stände an. Als die Messe schloss, nahmen wir zwei sehr lustige Männer wieder mit nach Hause. Seit dem redeten die beiden nur noch davon, dass sie unbedingt dieses Bier kaufen wollen. Leider, gibt es das aber nur in Tettnang.

Also hatten Nora und ich die Idee den beiden einen Ausflug nach Tettnang zu ihren 30. Geburtstagen zu schenken. Dazu organisierte Nora noch eine Brauerei-Tour des genannten Bieres. Am 20. Oktober war es dann auch so weit. Wir buchten eine Nacht im Gasthof Krone, zu dem auch die Brauerei gehörte. Um die Mittagszeit kamen wir in Tettnang an, stellten das Auto ab und machten eine kleine Wanderung auf dem Hopfenwanderweg zum Hopfenmuseum. Bei strahlend blauen Himmel und 20 °C kamen wir an Hopfen, Äpfeln und Birnen vorbei.

Am Hopfenmuseum nahmen wir eine Vesper zu uns. Gefühlt gab es für jeden ein Stück Limburger Käse, außer für Florian, der aß Maultaschen. Gut gestärkt schauten wir uns das Museum an, in dem wir lernten, dass Frauen zuerst Bier brauten. Männer, das habt ihr also uns zu verdanken. 🙂

Nachdem wir wieder in Tettnang waren, begann die Brauerei Tour. Und das war soo toll. Der Chef persönlich hat uns rumgeführt. Das schöne war, dass er sich noch erinnern konnte an die SlowFood Messe und an Bastian und Florian. 😀 Gleich geduzt kam uns die Führung vor wie eine Freundschaftsgeste. Als er dann noch feststellte, dass Nora und ich uns mit Biochemie auskannten, war das Eis endgültig gebrochen und es war locker und lustig.

Im Keller durften wir vom Bockbier vorm Filtrieren probieren. Sehr lecker! Den Abend verbrachten wir bei Bier und Essen im Gasthof Krone. Später am Abend kam er dann nochmal und ließ uns von seinem Experiment aus dem Keller probieren. Dieses Bier schmeckte wie Vitamalz ohne die Süße, sondern herber. Wirklich lecker. Nach dem wir alle Bier einmal durch hatten, gingen wir gegen 23 Uhr schlafen.

Am Morgen hatten wir sehr leckeres Frühstück und Bastian und Florian kauften je drei Kisten Bier. Fazit: Dieser Ausflug hat sich echt gelohnt.

Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich mich schon auf das nächste Mal freue.





Frühlingserwachen

Bei fast sommerlichen Temperaturen hat es uns raus in die Natur zum Wandern gezogen. Da wir beide etwas müde waren, haben wir den Wanderauftakt für dieses Jahr kürzer gehalten. So sind wir knappe 10 km rund um Hessigheim durch Weinberge, am Neckar und durch den Wald gewandert. Dabei haben wir zwei Geocaches gefunden und die Sonne genossen. Den Abend haben wir mit einem marokkanischem Beer-Butt-Chicken ausklingen lassen.

Blaustern

(Photo anklicken)

Zum Snowboarden nach Colorado mit Amie und Albert

Zum Snowboarden in Colorado mit Amie und Albert
Bereits im Sommer planten wir, dass wir mit Amie und Albert nach Colorado zum Snowboarden fliegen wollten. Da Amies Familie ein Condo in Breckenridge, CO besitzen und wir das eine Woche im Januar nutzen durften, haben wir zu viert einen Flug gebucht. Amie und Albert flogen von Stuttgart aus und wir von Hannover, da meine Eltern netterweise auf Lisa aufgepasst haben. Nach 17 Stunden reisen wurden wir am 19.1. von Amies und Alberts Familie ganz herzlich mit einem Dinner in Castle Rock begrüßt. Da wir erst am ab Samstag (21.1.) das Condo beziehen konnten, verbrachten wir den Freitag bei der National Western Stock Show (http://en.wikipedia.org/wiki/National_Western_Stock_Show). Das war ganz schön cool, überall Cowboys und Cowgirls. 🙂 Am Samstag bin ich leider mit Höhenkrankheit aufgewacht. Da Castle Rock auf ca. 2000 m liegt, ist der Sauerstoffgehalt geringer. Die Höhenkrankheit tritt bei manchen Menschen nach 6-12 Stunden bei dieser Höhe auf und ich gehöre wohl zu den Menschen, die mit Höhe nicht besonders gut umgehen können. Dennoch sind wir Samstag Mittag nach Breckenridge (ca. 3000 m) gefahren. Dort hab ich mich sofort wieder hingelegt. Bastian und Albert machten sich auf nach Keystone, wo man bis 21 Uhr Skifahren/Snowboarden kann. Als die beiden wiederkamen, hatte Bastian seinen linken Arm in einer Schlinge, weil er sich nach 3 Stunden Snowboarden das linke Schlüsselbein gebrochen hat. 🙁 🙁 🙁 Er war sehr deprimiert deswegen. Am nächsten Morgen sind wir zu viert ein wenig durch den Ort gelaufen und nachmittags sind Amie, Albert und ich nach Keystone gefahren zum Snowboarden. Und jeder der vorher gesagt hat, der Schnee in Colorado ist „very special“, hat recht. Pulverschnee überall! So dass ich meine Fahrskills deutlich verbessern konnte. Die Abfahrten sind breit wie 4-spurige deutsche Autobahnen und die Talabfahrt dauert ca. 45 Minuten. So toll! Es gibt drei Berge in Keystone, auf die beiden hinteren kommt man nicht mit dem Auto, so dass man abfahren muss und zwei weitere Skilifts benutzen muss. Der dritte Berg (Outback) ist total schön, wenig Leute, tolle Aussicht und Abfahrten. Das musste ich Bastian unbedingt zeigen. Ich habe ihn überzeugt, dass er unserem letzten Tag vorsichtig mit mir snowboarden soll. Er hat es geschafft ohne zu fallen. 🙂 Wir waren in Keystone nicht nur Snowboarden sondern einen Tag auch Schlittschuhlaufen – mit Bastian. Es gibt erwachsenen Lernhilfen zum Schlittschuhlaufen, die er verwendet hat. Ich fand schön, dass er auch mit gebrochenen Schlüsselbein in der Lage war Schlittschuh zu laufen und mit mir snowboarden zu gehen. Wir haben das beste draus gemacht. Nach einer Woche in Breckenridge sind wir zurück nach Castle Rock gefahren, wo wir zunächst bei Amies Familien blieben. Von dort aus unternahmen wir eine Tour nach Boulder. Dies ist eine Stadt an den Ausläufern der Rocky Mountains. Das besondere an Boulder ist, dass es eine Fußgängerzone mit lauter kleinen Läden besitzt. In Wikipedia wird Boulder als kleine linke Fahrradstadt umgeben von 25 Quadratmeilen Realtität beschrieben. Auf mich wirkte Boulder sehr sympathisch. 🙂 Am gleichen Nachmittag machten wir eine kleine Microbrewery Tour durch Denver. Dabei handelt es sich um eine Tour durch Denver lower downtown, bei der 4 verschiedene Mikrobrauerein besucht werden, in denen jeweils 3 Bier verköstigt werden. Mit dabei waren Amie, Albert, Michele (Amies Mom), Steve (Amies Dad), Bastian und ich und wir hatten zu sechst viel Spaß dabei. Mein Lieblingsbier war das I.P.A. aus Rock Bottom Restaurant and Brewery. Das besonderste Bier gab es allerdings im Wynkoop Brewing Company: Patty’s Chile Beer, welches nach grünen Chilis schmeckt und riecht. Ein anderer Ausflug ging zum Pike’s Peak (4300 m). Dieser Gipfel ist mit dem Auto befahrbar, was wir auch machten. Im Tal waren es ca. 12 °C und auf dem Gipfel war es etwas windig, so dass sich die Temperaturen anfühlten wie -25 °C. Dennoch haben wir Photos gemacht und sind etwas rumgelaufen. Man hatte Ausblick auf die Rocky Mountains und auf der anderen Seite auf flaches Land. Nach dem wir wieder unten waren haben wir im Garden of the Gods und haben bei traumhaften Wetter einen kleinen Spaziergang durch rote Steine, die 65 Millionen Jahre alt sind, gemacht. Aufgrund dieser farbigen Steine hat Colorado (bunt) seinen Namen erhalten. Dieser Tag endete mit Amies und Alberts Geschenk für uns zur Hochzeit. Sie luden uns zu einem romantischen Candlelight dinner ein (nur wir zwei). Das Restaurant nannte sich Melting Pot und es gab dort ausschließlich Fonduegerichte. Unser Menu: Käsefondue (Fontina, Butterkäse, Spinat, Artischocken und Knoblauch) mit Gemüse und Brot, California Salad, Mojo-Fondue (Karibik-gewürzten Bouillon mit frischem Knoblauch-Aroma Zitrus-Flair) mit Rind, Hühnchen, Schwein und Gemüse und Schokoladenfondue Flaming Turtle (Vollmilchschokolade, Karamel, gehackte Pekannüsse flambiert am Tisch und dazu eine Flasche Rotwein (). Das war sooooooo lecker. Jetzt, da ich es nochmal aufgeschrieben habe, würde ich heute Abend am liebsten nochmal hinfahren. DANKE AMIE UND ALBERT für diese tolle Erfahrung! Die zweite Hälfte der ersten Woche verbrachten wir in Alberts Elternhaus bei Kathy und Bert. Von dort trennten sich die Männer und Mädels für einen Tag. Bastian, Albert und Bryan (Alberts jüngerer Bruder) verbrachten den Tag bei Alberts Mustang und Amie, Kathy, Michele, Ashley (Alberts Schwester), Kelly (Amies Schwester) mit ihren zwei Töchtern Samantha und Ella in einer Shopping Mall. Wir hatten einen richtigen Mädelstag, bei dem wir sehr viel Spaß hatten. 🙂 Unseren letzten Tag verbrachten wir mit Kathy in Golden. Aus Golden kommt Coors-Bier, dessen Brauerei wir besuchten. Wieder gab es 3 Bier zum Verkosten. Herr Coors kommt ursprünglich aus Deutschland, deshalb handelt es sich bei Coors wohl eher um ein deutsches Bier. 🙂 Der Abend endete mit einem Dinner bei Kathy. Am nächsten Tag ging es dann nach Hause.
Vielen Dank an Amies und Alberts Familie, dass sie uns unseren Aufenthalt so schon bereitet habt. 🙂

photos (auf das Photo klicken und Pfeiltasten benutzen)

Bereits im Sommer planten wir, dass wir mit Amie und Albert nach Colorado zum Snowboarden fliegen wollten. Da Amies Familie ein Condo in Breckenridge, CO besitzt und wir das eine Woche im Januar nutzen durften, haben wir zu viert einen Flug gebucht. Amie und Albert flogen von Stuttgart aus und wir von Hannover, da meine Eltern netterweise auf Lisa aufgepasst haben. Nach 17 Stunden reisen wurden wir am 19.1. von Amies und Alberts Familie ganz herzlich mit einem Dinner in Castle Rock begrüßt. Da wir erst am ab Samstag (21.1.) das Condo beziehen konnten, verbrachten wir den Freitag bei der National Western Stock Show (http://en.wikipedia.org/wiki/National_Western_Stock_Show). Das war ganz schön cool, überall Cowboys und Cowgirls. 🙂 Am Samstag bin ich leider mit der Höhenkrankheit aufgewacht. Die Höhenkrankheit tritt bei manchen Menschen nach 6-12 Stunden einer Höhe von 2000 m (Castle Rock: ca. 2000 m) auf und ich gehöre wohl zu den Menschen, die mit Höhe nicht besonders gut umgehen können. Dennoch sind wir Samstag Mittag nach Breckenridge (ca. 3000 m) gefahren. Dort hab ich mich sofort wieder hingelegt. Bastian und Albert hingegen machten sich auf nach Keystone, wo man bis 21 Uhr Skifahren/Snowboarden kann. Als die beiden wiederkamen, hatte Bastian seinen linken Arm in einer Schlinge, weil er sich nach 3 Stunden Snowboarden das linke Schlüsselbein gebrochen hat. 🙁 🙁 🙁 Er war sehr deprimiert deswegen, so dass ich mit Amie und Albert alleine snowboarden musste. Jeder der vorher gesagt hat, der Schnee in Colorado sei „very special“, hat recht: Pulverschnee überall! So dass ich meine Fahrskills deutlich verbessern konnte. Die Abfahrten sind breit wie 4-spurige deutsche Autobahnen und die Talabfahrt dauert ca. 45 Minuten. So toll! Es gibt drei Berge in Keystone, auf die beiden hinteren kommt man nicht mit dem Auto, so dass man abfahren muss und zwei weitere Skilifts benutzen muss. Der dritte Berg (Outback) ist total schön, wenig Leute, tolle Aussicht und Abfahrten. Das musste ich Bastian unbedingt zeige, so dass ich ihn überzeug habet, dass er unserem letzten Tag vorsichtig mit mir snowboarden kommt. Er hat es geschafft ohne zu fallen. 🙂 Wir waren in Keystone nicht nur Snowboarden sondern einen Tag auch Schlittschuhlaufen – mit Bastian. Es gibt erwachsenen Lernhilfen zum Schlittschuhlaufen, die er verwendet hat. Ich fand’s schön, dass er auch mit gebrochenen Schlüsselbein in der Lage war Schlittschuh zu laufen und mit mir snowboarden gehen konnte. Wir haben das beste draus gemacht. Nach einer Woche in Breckenridge sind wir zurück nach Castle Rock gefahren, wo wir zunächst bei Amies Familien blieben. Gleich an dem Samstag bin ich mit Amie auf Micky reiten gewesen. Ich hoffe, Micky hat nicht allzu sehr Muskelkater nach mir ^^ Wir unternahmen eine Tour nach Boulder, was eine Stadt an den Ausläufern der Rocky Mountains ist. Das besondere an Boulder ist, dass es eine Fußgängerzone mit lauter kleinen Läden besitzt. In Wikipedia wird Boulder, als kleine linke Fahrradstadt umgeben von 25 Quadratmeilen Realität, beschrieben. Auf mich wirkte Boulder sehr sympathisch. 🙂 Am gleichen Nachmittag machten wir eine kleine Microbrewery Tour durch Denver. Dabei handelt es sich um eine Tour durch Denver lower downtown, bei der 4 verschiedene Mikrobrauerein besucht werden, in denen jeweils 3 Bier verköstigt wurden. Mit dabei waren Amie, Albert, Michele (Amies Mom), Steve (Amies Dad), Bastian und ich und wir hatten zu sechst viel Spaß dabei. Mein Lieblingsbier war das I.P.A. aus Rock Bottom Restaurant and Brewery. Das besonderste Bier gab es allerdings im Wynkoop Brewing Company: Patty’s Chile Beer, welches nach grünen Chilis schmeckt und riecht. Ein anderer Ausflug ging zum Pike’s Peak (4300 m). Dieser Gipfel ist mit dem Auto befahrbar, was wir auch machten. Im Tal waren es ca. 12 °C und auf dem Gipfel war es etwas windig, so dass sich die Temperaturen anfühlten wie -25 °C. Dennoch haben wir Photos gemacht und sind etwas rumgelaufen. Man hatte Ausblick auf die Rocky Mountains und auf der anderen Seite auf flaches Land. Nach dem wir wieder unten waren, fuhren wir zum Garden of the Gods und haben bei traumhaften Wetter einen kleinen Spaziergang durch rote Steine, die 65 Millionen Jahre alt sind, gemacht. Aufgrund dieser farbigen Steine hat wohl Colorado (bunt) seinen Namen erhalten. Dieser Tag endete mit Amies und Alberts Geschenk für uns zur Hochzeit. Sie luden uns zu einem romantischen Candlelight dinner ein (nur wir zwei). Das Restaurant nannte sich Melting Pot und es gab dort ausschließlich Fonduegerichte. Unser Menu: Käsefondue (Fontina, Butterkäse, Spinat, Artischocken und Knoblauch) mit Gemüse und Brot, California Salad, Mojo-Fondue (Karibik-gewürzten Bouillon mit frischem Knoblauch-Aroma Zitrus-Flair) mit Rind, Hühnchen, Schwein und Gemüse und Schokoladenfondue Flaming Turtle (Vollmilchschokolade, Karamel, gehackte Pekannüsse flambiert am Tisch und dazu eine Flasche Rotwein (da ist mir leider der Name entfallen). Das war sooooooo lecker. Jetzt, da ich es nochmal aufgeschrieben habe, würde ich heute Abend am liebsten nochmal hinfahren. DANKE AMIE UND ALBERT für diese tolle Erfahrung! Die zweite Hälfte der letzten Woche verbrachten wir in Alberts Elternhaus bei Kathy und Bert. Von dort trennten sich die Männer und Mädels für einen Tag. Bastian, Albert und Bryan (Alberts jüngerer Bruder) verbrachten den Tag bei Alberts Mustang und Amie, Kathy, Michele, Ashley (Alberts Schwester), Kelly (Amies Schwester) mit ihren zwei Töchtern Samantha und Ella in einer Shopping Mall. Wir hatten einen richtigen Mädelstag, bei dem wir sehr viel Spaß hatten. 🙂 Unseren letzten Tag verbrachten wir mit Kathy in Golden. Aus Golden kommt Coors-Bier, dessen Brauerei wir besuchten. Wieder gab es 3 Bier zum Verkosten. Herr Coors kommt ursprünglich aus Deutschland, deshalb handelt es sich bei Coors wohl eher um ein deutsches Bier. 🙂

Vielen Dank an Amies und Alberts Familie, dass sie uns unseren Aufenthalt so schon bereitet habt. 🙂

Riesengebirge

Photos

Da mein Vater schon seit langem mit uns ins Krkonoše (Riesengebirge) fahren wollte, haben Bastian und ich vorgeschlagen, dass am Fronleichnams-Wochenende zu tun. Mama und Papa kümmerten sich um die Unterkunft und wir trafen uns Donnerstag Mittag in Vrchlabí (Hohenelbe) in Tschechien.

Hintergrund für das Ziel: Meine Großmutter und mein Großvater väterlicher Seits sind in Horní Lánov (Oberlangenau) geboren und haben bis nach Kriegszeiten als Deutsche dort gelebt. Quasi ein Besuch auf den Spuren meiner Großeltern. […]

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