Geburtstags-Ausflug nach Tettnang am Bodensee

Im April 2012 waren Bastian, Florian, Nora und ich auf der Slow-Food Messe. Während Bastian und Florian die meiste Zeit des ganzen Abends an einem Bierstand, an dem es Tettnanger Kronen-Bier gab, verbrachten, schauten Nora und ich uns auch die restlichen Stände an. Als die Messe schloss, nahmen wir zwei sehr lustige Männer wieder mit nach Hause. Seit dem redeten die beiden nur noch davon, dass sie unbedingt dieses Bier kaufen wollen. Leider, gibt es das aber nur in Tettnang.

Also hatten Nora und ich die Idee den beiden einen Ausflug nach Tettnang zu ihren 30. Geburtstagen zu schenken. Dazu organisierte Nora noch eine Brauerei-Tour des genannten Bieres. Am 20. Oktober war es dann auch so weit. Wir buchten eine Nacht im Gasthof Krone, zu dem auch die Brauerei gehörte. Um die Mittagszeit kamen wir in Tettnang an, stellten das Auto ab und machten eine kleine Wanderung auf dem Hopfenwanderweg zum Hopfenmuseum. Bei strahlend blauen Himmel und 20 °C kamen wir an Hopfen, Äpfeln und Birnen vorbei.

Am Hopfenmuseum nahmen wir eine Vesper zu uns. Gefühlt gab es für jeden ein Stück Limburger Käse, außer für Florian, der aß Maultaschen. Gut gestärkt schauten wir uns das Museum an, in dem wir lernten, dass Frauen zuerst Bier brauten. Männer, das habt ihr also uns zu verdanken. 🙂

Nachdem wir wieder in Tettnang waren, begann die Brauerei Tour. Und das war soo toll. Der Chef persönlich hat uns rumgeführt. Das schöne war, dass er sich noch erinnern konnte an die SlowFood Messe und an Bastian und Florian. 😀 Gleich geduzt kam uns die Führung vor wie eine Freundschaftsgeste. Als er dann noch feststellte, dass Nora und ich uns mit Biochemie auskannten, war das Eis endgültig gebrochen und es war locker und lustig.

Im Keller durften wir vom Bockbier vorm Filtrieren probieren. Sehr lecker! Den Abend verbrachten wir bei Bier und Essen im Gasthof Krone. Später am Abend kam er dann nochmal und ließ uns von seinem Experiment aus dem Keller probieren. Dieses Bier schmeckte wie Vitamalz ohne die Süße, sondern herber. Wirklich lecker. Nach dem wir alle Bier einmal durch hatten, gingen wir gegen 23 Uhr schlafen.

Am Morgen hatten wir sehr leckeres Frühstück und Bastian und Florian kauften je drei Kisten Bier. Fazit: Dieser Ausflug hat sich echt gelohnt.

Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich mich schon auf das nächste Mal freue.





Frühlingserwachen

Bei fast sommerlichen Temperaturen hat es uns raus in die Natur zum Wandern gezogen. Da wir beide etwas müde waren, haben wir den Wanderauftakt für dieses Jahr kürzer gehalten. So sind wir knappe 10 km rund um Hessigheim durch Weinberge, am Neckar und durch den Wald gewandert. Dabei haben wir zwei Geocaches gefunden und die Sonne genossen. Den Abend haben wir mit einem marokkanischem Beer-Butt-Chicken ausklingen lassen.

Blaustern

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Zum Snowboarden nach Colorado mit Amie und Albert

Zum Snowboarden in Colorado mit Amie und Albert
Bereits im Sommer planten wir, dass wir mit Amie und Albert nach Colorado zum Snowboarden fliegen wollten. Da Amies Familie ein Condo in Breckenridge, CO besitzen und wir das eine Woche im Januar nutzen durften, haben wir zu viert einen Flug gebucht. Amie und Albert flogen von Stuttgart aus und wir von Hannover, da meine Eltern netterweise auf Lisa aufgepasst haben. Nach 17 Stunden reisen wurden wir am 19.1. von Amies und Alberts Familie ganz herzlich mit einem Dinner in Castle Rock begrüßt. Da wir erst am ab Samstag (21.1.) das Condo beziehen konnten, verbrachten wir den Freitag bei der National Western Stock Show (http://en.wikipedia.org/wiki/National_Western_Stock_Show). Das war ganz schön cool, überall Cowboys und Cowgirls. 🙂 Am Samstag bin ich leider mit Höhenkrankheit aufgewacht. Da Castle Rock auf ca. 2000 m liegt, ist der Sauerstoffgehalt geringer. Die Höhenkrankheit tritt bei manchen Menschen nach 6-12 Stunden bei dieser Höhe auf und ich gehöre wohl zu den Menschen, die mit Höhe nicht besonders gut umgehen können. Dennoch sind wir Samstag Mittag nach Breckenridge (ca. 3000 m) gefahren. Dort hab ich mich sofort wieder hingelegt. Bastian und Albert machten sich auf nach Keystone, wo man bis 21 Uhr Skifahren/Snowboarden kann. Als die beiden wiederkamen, hatte Bastian seinen linken Arm in einer Schlinge, weil er sich nach 3 Stunden Snowboarden das linke Schlüsselbein gebrochen hat. 🙁 🙁 🙁 Er war sehr deprimiert deswegen. Am nächsten Morgen sind wir zu viert ein wenig durch den Ort gelaufen und nachmittags sind Amie, Albert und ich nach Keystone gefahren zum Snowboarden. Und jeder der vorher gesagt hat, der Schnee in Colorado ist „very special“, hat recht. Pulverschnee überall! So dass ich meine Fahrskills deutlich verbessern konnte. Die Abfahrten sind breit wie 4-spurige deutsche Autobahnen und die Talabfahrt dauert ca. 45 Minuten. So toll! Es gibt drei Berge in Keystone, auf die beiden hinteren kommt man nicht mit dem Auto, so dass man abfahren muss und zwei weitere Skilifts benutzen muss. Der dritte Berg (Outback) ist total schön, wenig Leute, tolle Aussicht und Abfahrten. Das musste ich Bastian unbedingt zeigen. Ich habe ihn überzeugt, dass er unserem letzten Tag vorsichtig mit mir snowboarden soll. Er hat es geschafft ohne zu fallen. 🙂 Wir waren in Keystone nicht nur Snowboarden sondern einen Tag auch Schlittschuhlaufen – mit Bastian. Es gibt erwachsenen Lernhilfen zum Schlittschuhlaufen, die er verwendet hat. Ich fand schön, dass er auch mit gebrochenen Schlüsselbein in der Lage war Schlittschuh zu laufen und mit mir snowboarden zu gehen. Wir haben das beste draus gemacht. Nach einer Woche in Breckenridge sind wir zurück nach Castle Rock gefahren, wo wir zunächst bei Amies Familien blieben. Von dort aus unternahmen wir eine Tour nach Boulder. Dies ist eine Stadt an den Ausläufern der Rocky Mountains. Das besondere an Boulder ist, dass es eine Fußgängerzone mit lauter kleinen Läden besitzt. In Wikipedia wird Boulder als kleine linke Fahrradstadt umgeben von 25 Quadratmeilen Realtität beschrieben. Auf mich wirkte Boulder sehr sympathisch. 🙂 Am gleichen Nachmittag machten wir eine kleine Microbrewery Tour durch Denver. Dabei handelt es sich um eine Tour durch Denver lower downtown, bei der 4 verschiedene Mikrobrauerein besucht werden, in denen jeweils 3 Bier verköstigt werden. Mit dabei waren Amie, Albert, Michele (Amies Mom), Steve (Amies Dad), Bastian und ich und wir hatten zu sechst viel Spaß dabei. Mein Lieblingsbier war das I.P.A. aus Rock Bottom Restaurant and Brewery. Das besonderste Bier gab es allerdings im Wynkoop Brewing Company: Patty’s Chile Beer, welches nach grünen Chilis schmeckt und riecht. Ein anderer Ausflug ging zum Pike’s Peak (4300 m). Dieser Gipfel ist mit dem Auto befahrbar, was wir auch machten. Im Tal waren es ca. 12 °C und auf dem Gipfel war es etwas windig, so dass sich die Temperaturen anfühlten wie -25 °C. Dennoch haben wir Photos gemacht und sind etwas rumgelaufen. Man hatte Ausblick auf die Rocky Mountains und auf der anderen Seite auf flaches Land. Nach dem wir wieder unten waren haben wir im Garden of the Gods und haben bei traumhaften Wetter einen kleinen Spaziergang durch rote Steine, die 65 Millionen Jahre alt sind, gemacht. Aufgrund dieser farbigen Steine hat Colorado (bunt) seinen Namen erhalten. Dieser Tag endete mit Amies und Alberts Geschenk für uns zur Hochzeit. Sie luden uns zu einem romantischen Candlelight dinner ein (nur wir zwei). Das Restaurant nannte sich Melting Pot und es gab dort ausschließlich Fonduegerichte. Unser Menu: Käsefondue (Fontina, Butterkäse, Spinat, Artischocken und Knoblauch) mit Gemüse und Brot, California Salad, Mojo-Fondue (Karibik-gewürzten Bouillon mit frischem Knoblauch-Aroma Zitrus-Flair) mit Rind, Hühnchen, Schwein und Gemüse und Schokoladenfondue Flaming Turtle (Vollmilchschokolade, Karamel, gehackte Pekannüsse flambiert am Tisch und dazu eine Flasche Rotwein (). Das war sooooooo lecker. Jetzt, da ich es nochmal aufgeschrieben habe, würde ich heute Abend am liebsten nochmal hinfahren. DANKE AMIE UND ALBERT für diese tolle Erfahrung! Die zweite Hälfte der ersten Woche verbrachten wir in Alberts Elternhaus bei Kathy und Bert. Von dort trennten sich die Männer und Mädels für einen Tag. Bastian, Albert und Bryan (Alberts jüngerer Bruder) verbrachten den Tag bei Alberts Mustang und Amie, Kathy, Michele, Ashley (Alberts Schwester), Kelly (Amies Schwester) mit ihren zwei Töchtern Samantha und Ella in einer Shopping Mall. Wir hatten einen richtigen Mädelstag, bei dem wir sehr viel Spaß hatten. 🙂 Unseren letzten Tag verbrachten wir mit Kathy in Golden. Aus Golden kommt Coors-Bier, dessen Brauerei wir besuchten. Wieder gab es 3 Bier zum Verkosten. Herr Coors kommt ursprünglich aus Deutschland, deshalb handelt es sich bei Coors wohl eher um ein deutsches Bier. 🙂 Der Abend endete mit einem Dinner bei Kathy. Am nächsten Tag ging es dann nach Hause.
Vielen Dank an Amies und Alberts Familie, dass sie uns unseren Aufenthalt so schon bereitet habt. 🙂

photos (auf das Photo klicken und Pfeiltasten benutzen)

Bereits im Sommer planten wir, dass wir mit Amie und Albert nach Colorado zum Snowboarden fliegen wollten. Da Amies Familie ein Condo in Breckenridge, CO besitzt und wir das eine Woche im Januar nutzen durften, haben wir zu viert einen Flug gebucht. Amie und Albert flogen von Stuttgart aus und wir von Hannover, da meine Eltern netterweise auf Lisa aufgepasst haben. Nach 17 Stunden reisen wurden wir am 19.1. von Amies und Alberts Familie ganz herzlich mit einem Dinner in Castle Rock begrüßt. Da wir erst am ab Samstag (21.1.) das Condo beziehen konnten, verbrachten wir den Freitag bei der National Western Stock Show (http://en.wikipedia.org/wiki/National_Western_Stock_Show). Das war ganz schön cool, überall Cowboys und Cowgirls. 🙂 Am Samstag bin ich leider mit der Höhenkrankheit aufgewacht. Die Höhenkrankheit tritt bei manchen Menschen nach 6-12 Stunden einer Höhe von 2000 m (Castle Rock: ca. 2000 m) auf und ich gehöre wohl zu den Menschen, die mit Höhe nicht besonders gut umgehen können. Dennoch sind wir Samstag Mittag nach Breckenridge (ca. 3000 m) gefahren. Dort hab ich mich sofort wieder hingelegt. Bastian und Albert hingegen machten sich auf nach Keystone, wo man bis 21 Uhr Skifahren/Snowboarden kann. Als die beiden wiederkamen, hatte Bastian seinen linken Arm in einer Schlinge, weil er sich nach 3 Stunden Snowboarden das linke Schlüsselbein gebrochen hat. 🙁 🙁 🙁 Er war sehr deprimiert deswegen, so dass ich mit Amie und Albert alleine snowboarden musste. Jeder der vorher gesagt hat, der Schnee in Colorado sei „very special“, hat recht: Pulverschnee überall! So dass ich meine Fahrskills deutlich verbessern konnte. Die Abfahrten sind breit wie 4-spurige deutsche Autobahnen und die Talabfahrt dauert ca. 45 Minuten. So toll! Es gibt drei Berge in Keystone, auf die beiden hinteren kommt man nicht mit dem Auto, so dass man abfahren muss und zwei weitere Skilifts benutzen muss. Der dritte Berg (Outback) ist total schön, wenig Leute, tolle Aussicht und Abfahrten. Das musste ich Bastian unbedingt zeige, so dass ich ihn überzeug habet, dass er unserem letzten Tag vorsichtig mit mir snowboarden kommt. Er hat es geschafft ohne zu fallen. 🙂 Wir waren in Keystone nicht nur Snowboarden sondern einen Tag auch Schlittschuhlaufen – mit Bastian. Es gibt erwachsenen Lernhilfen zum Schlittschuhlaufen, die er verwendet hat. Ich fand’s schön, dass er auch mit gebrochenen Schlüsselbein in der Lage war Schlittschuh zu laufen und mit mir snowboarden gehen konnte. Wir haben das beste draus gemacht. Nach einer Woche in Breckenridge sind wir zurück nach Castle Rock gefahren, wo wir zunächst bei Amies Familien blieben. Gleich an dem Samstag bin ich mit Amie auf Micky reiten gewesen. Ich hoffe, Micky hat nicht allzu sehr Muskelkater nach mir ^^ Wir unternahmen eine Tour nach Boulder, was eine Stadt an den Ausläufern der Rocky Mountains ist. Das besondere an Boulder ist, dass es eine Fußgängerzone mit lauter kleinen Läden besitzt. In Wikipedia wird Boulder, als kleine linke Fahrradstadt umgeben von 25 Quadratmeilen Realität, beschrieben. Auf mich wirkte Boulder sehr sympathisch. 🙂 Am gleichen Nachmittag machten wir eine kleine Microbrewery Tour durch Denver. Dabei handelt es sich um eine Tour durch Denver lower downtown, bei der 4 verschiedene Mikrobrauerein besucht werden, in denen jeweils 3 Bier verköstigt wurden. Mit dabei waren Amie, Albert, Michele (Amies Mom), Steve (Amies Dad), Bastian und ich und wir hatten zu sechst viel Spaß dabei. Mein Lieblingsbier war das I.P.A. aus Rock Bottom Restaurant and Brewery. Das besonderste Bier gab es allerdings im Wynkoop Brewing Company: Patty’s Chile Beer, welches nach grünen Chilis schmeckt und riecht. Ein anderer Ausflug ging zum Pike’s Peak (4300 m). Dieser Gipfel ist mit dem Auto befahrbar, was wir auch machten. Im Tal waren es ca. 12 °C und auf dem Gipfel war es etwas windig, so dass sich die Temperaturen anfühlten wie -25 °C. Dennoch haben wir Photos gemacht und sind etwas rumgelaufen. Man hatte Ausblick auf die Rocky Mountains und auf der anderen Seite auf flaches Land. Nach dem wir wieder unten waren, fuhren wir zum Garden of the Gods und haben bei traumhaften Wetter einen kleinen Spaziergang durch rote Steine, die 65 Millionen Jahre alt sind, gemacht. Aufgrund dieser farbigen Steine hat wohl Colorado (bunt) seinen Namen erhalten. Dieser Tag endete mit Amies und Alberts Geschenk für uns zur Hochzeit. Sie luden uns zu einem romantischen Candlelight dinner ein (nur wir zwei). Das Restaurant nannte sich Melting Pot und es gab dort ausschließlich Fonduegerichte. Unser Menu: Käsefondue (Fontina, Butterkäse, Spinat, Artischocken und Knoblauch) mit Gemüse und Brot, California Salad, Mojo-Fondue (Karibik-gewürzten Bouillon mit frischem Knoblauch-Aroma Zitrus-Flair) mit Rind, Hühnchen, Schwein und Gemüse und Schokoladenfondue Flaming Turtle (Vollmilchschokolade, Karamel, gehackte Pekannüsse flambiert am Tisch und dazu eine Flasche Rotwein (da ist mir leider der Name entfallen). Das war sooooooo lecker. Jetzt, da ich es nochmal aufgeschrieben habe, würde ich heute Abend am liebsten nochmal hinfahren. DANKE AMIE UND ALBERT für diese tolle Erfahrung! Die zweite Hälfte der letzten Woche verbrachten wir in Alberts Elternhaus bei Kathy und Bert. Von dort trennten sich die Männer und Mädels für einen Tag. Bastian, Albert und Bryan (Alberts jüngerer Bruder) verbrachten den Tag bei Alberts Mustang und Amie, Kathy, Michele, Ashley (Alberts Schwester), Kelly (Amies Schwester) mit ihren zwei Töchtern Samantha und Ella in einer Shopping Mall. Wir hatten einen richtigen Mädelstag, bei dem wir sehr viel Spaß hatten. 🙂 Unseren letzten Tag verbrachten wir mit Kathy in Golden. Aus Golden kommt Coors-Bier, dessen Brauerei wir besuchten. Wieder gab es 3 Bier zum Verkosten. Herr Coors kommt ursprünglich aus Deutschland, deshalb handelt es sich bei Coors wohl eher um ein deutsches Bier. 🙂

Vielen Dank an Amies und Alberts Familie, dass sie uns unseren Aufenthalt so schon bereitet habt. 🙂

Riesengebirge

Photos

Da mein Vater schon seit langem mit uns ins Krkonoše (Riesengebirge) fahren wollte, haben Bastian und ich vorgeschlagen, dass am Fronleichnams-Wochenende zu tun. Mama und Papa kümmerten sich um die Unterkunft und wir trafen uns Donnerstag Mittag in Vrchlabí (Hohenelbe) in Tschechien.

Hintergrund für das Ziel: Meine Großmutter und mein Großvater väterlicher Seits sind in Horní Lánov (Oberlangenau) geboren und haben bis nach Kriegszeiten als Deutsche dort gelebt. Quasi ein Besuch auf den Spuren meiner Großeltern. […]

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Besuche im Machtolfweg

In den letzten drei/vier Wochen hatten Bastian und ich sehr viel netten Besuch und wir haben tolle Sachen erlebt. Den Anfang machten Sarah, Jan, Lilly und Merle aus Bremen am Ostermontag. Bastian hatte einen leckeren Himbeerkuchen gebacken, den wir zusammen mit Kaffee und Tee aßen. Danach gingen wir mit den Hunden spazieren und grillten anschließend Burger. Am Dienstag haben wir Stuttgart gezeigt, da Sarah und Jan noch nie in Stuttgart unten waren. Damit haben wir auch gleich das Abholen unserer Hochzeitsringe verbunden. 🙂 Um die Mittagszeit hatten wir genug von Stadt, so dass wir uns zum Mittagessen zur Schloss Weitenburg machten. Mit schönem Ausblick auf den Neckar aßen wir alle eine Kleinigkeit. Die Zeit mit den viern ging leider viel zu schnell vorbei. (Photo wie immer anklicken)

Photos

Am ersten Mai Wochenende kam Elfriede, Hanns und Wiebke bezüglich meiner bevorstehenden Taufe zu Besuch. Den Samstag verbrachten wir zunächst bei der Weißenhofsiedlung am Killesberg und anschließend bei einem Spaziergang zum Rotenberg hinauf. Wir hatten sehr schönes warmes, sonniges Wetter. So dass wir abends Lachs auf Zedernholz grillten (lecker). Am 1. Mai kam auch Katharina nach Möhringen, so dass wir zu sechst in die Christus Kirche gingen, wo meine Taufe stattfinden sollte. Vorher hab ich eine Taufkerze und ein Gesangsbuch für Baden-Württemberg geschenkt bekommen, so dass ich vollständig ausgerüstet war. Pfarrer Wünsch hatte mir zuvor gesagt, dass meine Taufe im normalen Gottesdienst stattfinden wird. So war es dann auch. Ich wurde dann nach vorne zum Taufbecken mit meinen zwei Taufzeugen (Katharina und Wiebke) gerufen und wurde dort getauft.

Mein Taufspruch: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an. (1 Sam 16,7)

Es war eine sehr schöne Taufe und die Gemeinde hat mich sehr freundlich begrüßt. Zur Feier des Tages fuhren wir zur Schloss Weitenburg, wo wir 6 gemeinsam Mittag aßen. Von dort aus fuhren Hanns und Elfriede wieder nach Neustadt und Wiebke, Katharina, Bastian und ich fuhren nach Möhringen zurück, von wo dann auch Katharina nach Hause fuhr. Wiebke blieb noch bis Montag, da sie Dienstag Hauke (ihren Freund) vom Frankfurter Flughafen abholte.

Photos

Letztes Wochenende (6.-9.5.) haben uns meine Eltern besucht. Sie holten mich Freitag von der Uni ab und wir fuhren nach Stuttgart Feuersee, um mein Brautkleid nochmals anzuschauen und zu kaufen. Mama und Papa fanden das Kleid sehr schön, so dass ich es auch wirklich kaufte. Es gibt zwar Photos, aber die stelle ich natürlich nicht online, denn nicht nur Bastian soll überrascht werden :-). Da meine Mama auch ein Kleid braucht für unsere Hochzeit, sind wir Samstag Morgen nach Metzingen zum Shoppen gefahren. Nach 4 Stunden shoppen, sind wir erfolgreich wieder nach Hause gefahren. Abends hatten wir Amie und Albert zum Grillen von Rind-Steak eingeladen. Da meine Eltern bis Montag blieben, sind wir Sonntag auf die Alb gefahren, um ein bisschen Wandern zu gehen. Wir hatten eine Runde von 10 km rausgesucht und waren drei Stunden bei strahlend blauem Himmel  unterwegs. Der Besuch meiner Eltern endete mit zwei Beer-butt-Chicken vom Grill.

Photos

Vielen Dank, dass ihr alle bei uns wart. Kommt bald wieder! 😀

Unser schönes Körschtal

Es gibt ja noch gar keinen einzigen Eintrag mit Bildern aus dem schönen Körschtal. Täglich gehen wir hier mit Lisa spazieren, so dass es seinen eigenen Eintrag verdient hat. Wir haben verschiedene Runden, die wir spazieren können: von 10 Minuten bis eineinhalb/zwei Stunden ist alles dabei. Viele nutzen es zum Gassi gehen mit ihren Hunden, zum Fahrrad fahren und zum Joggen. Ich finde, dass das Körschtal in jeder Jahreszeit hübsch ist, aber vorallem im Frühjahr, wenn das frische Hellgrün raus kommt, der Bärlauch wächst, die Kirschen blühen und die Bäume ihre ersten Blätter bekommen.

Aber überzeugt euch selbst:

selbst

Burg Hohenzollern

Heute haben wir uns nach dem Aufstehen auf den Weg nach Zimmern am Fuße der Burg Hohenzollern gemacht. Unsere Tour sollte einen größeren Bogen zur Burg machen. Der Weg begann an einem Wanderparkplatz in Zimmern und führte uns durch den Wald hinauf auf den Albtrauf. Wir waren beide etwas müde, so dass uns der Anstieg sehr anstrengend und steil vorkam, deswegen war es zu Anfang etwas zäh. Oben angekommen, haben wir auf einer Bank mit Ausblick über die Alb eine kleine Verschnaufpause mit Früchteriegel eingelegt. Der Weg führte uns weiter entlang am Albtrauf mit immer wiederkehrenden Blicken auf die Burg Hohenzollern. Es war ein sehr schöner schmaler Pfad auf Waldboden mit Wurzeln, über Wiesen und an einem Ameisenhaufen vorbei. Nach mehr als der Hälfte unserer Strecke haben wir unsere Mittagspause eingelegt. Allerdings war es sehr sehr frisch, so dass wir uns nicht sehr lang damit aufhielten. Der Weg führte uns weiter hinab ins Tal. Von dort aus stiegen wir wieder hinauf zur Burg. Auf der Strecke davor haben wir relativ viele Leute getroffen, aber zur Burg selbst nur zwei. Die meisten Leute, die wir oben trafen haben auf dem Parkplatz der Burg geparkt und sind die restlichen 15 Minuten zu Fuß gelaufen oder mit dem Shuttle gefahren. Oben angekommen, haben wir 10 Euro Eintritt gezahlt, so dass wir die Burg auch besichtigen konnten. Lisa lag – während wir uns die Innenräume anschauten – draußen in der Sonne und döste vor sich hin. Nach 6 Stunden unterwegs sein, sind wir wieder am Auto angekommen. Obwohl es wirklich frisch war, haben wir die Sonne sehr genossen und hatten einen wunderbaren Tag auf der schwäbischen Alb. 😀

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Röckingen – Kiel – Bremen – Hannover und zurück

Röckingen
Im Oktober schon hatten Katha und ich die Idee nach unseren Diplomprüfungen einen Kurzurlaub Richtung Norddeutschland zu machen. Schließlich musste ich Katha doch unseren schönen Norden zeigen, wenn sie noch nie dort war. Also fuhr ich am Dienstag 15.3. Früh in Kathas Heimat ins Fränkische, denn dort sollte unsere Tour am nächsten Tag beginnen. Allerdings wollte ich vorher noch auf Classic reiten und Kathas Zuhause etwas kennenlernen. Ich kam mittags in Nördlingen an und wir fuhren nach Röckingen, wo wir kurz was aßen und dann weiter zum Pferd gingen. Classic ist ein grooßes Pferd, welches ich erstmal mit Respekt gegenüber stand. Nach einigen Leckerlies, Striegeln und Hufe putzen, wurden wir aber dicke Freunde. Sie hat mich nicht abgeworfen. Katha ritt sie auf einem Sprungplatz ein und danach saß ich dann auf Classic und wir spazierten einmal bei herrlichem Sonnenschein um Röckingen herum. Nach dem Classic wieder im Stall war, sind Katha und ich nach Dinkelsbühl gefahren, um dort Kaffee zu trinken. Ein süßes kleines Örtchen mit einer schönen Innenstadt. 🙂 Am Abend hat uns Kathas Mama zu fränkischem Essen eingeladen. Dazu gab es für uns drei je ein Bockbier – lecker.

Kiel
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Unsere erste Station war hoch oben im tiefen Norden Deutschlands: Kiel. Dort wohnt Wiebke, die dort ihre Masterarbeit über die Alterung von Muscheln in Abhängigkeit des Sauerstoffdrucks schreibt. Die Fahrt dauerte 6,5 Stunden. Wir kamen also gegen 16:30 Uhr in der Eckernförderstraße an. Dort erwartete uns WIIIIIND (:D), Kälte und Wiebke bereits. Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert, haben zu Hause was gegessen und uns unterhalten und Ubongu gespielt. Nach einem langen Tag sind wir nur noch ins Bett gefallen. Tina – Wiebkes Schwester –  musste am nächsten Tag erst um 14 Uhr arbeiten, so dass sie mit uns nach Friedrichsort zum Strand gefahren ist (danke an dieser Stelle). Dort wurden wir so richtig vom Wind durchgepustet und die 18 °C aus Röckingen waren schnell vergessen, da es in Kiel eher 0 °C waren. Mittags trafen wir uns mit Wiebke im Sophienturm (Shoppingcenter) zum Mittag essen. Es gab Salat mit Fischfilet (Wiebke und ich) und Salat mit Garnelen (Katha). Den Nachmittag verbrachten Katha und ich in der Campus Suite. Einem ganz tollen Kaffeeladen, der uns auf unserer Reise nochmals über den Weg laufen sollte. Es gab Cappuccino 400 mL für 1,99 Euro und der war auch noch richtig lecker. 😀 Gegen 17:30 Uhr sind wir zurück in Wiebkes Wohnung, wo wir auf sie warteten, um gemeinsam noch einen schönen Abend zu genießen.

Bremen
Freitag Morgen machten wir uns dann auf um in die Hansestadt Bremen zu fahren. Nach einer langen Fahrt über die blöde A1 sind wir bei Nieselregen an der Bremer Uni angekommen. Bei diesem Wetter zeigte sich Bremen einen Moment lang von seiner wahren Seite. Nachmittags kam die Sonne raus und der Nieselregen war vergessen. An der Bremer Uni aßen wir in der Mensa und schauten uns das NW2 an. Dort hatte ein ehemaliger OC-Assistent sein Promotionsvortrag, den wir uns anhörten. Anschließend gab es Sekt und Büffet. Am Nachmittag fuhren wir zum Townside Hostel, wo wir die nächste Nacht schlafen wollten. Dort stellten wir das Auto ab und liefen Richtung Innenstadt durch’s 1/4. Einen kleinen Abstecher zu den Bremer Stadtmusikanten, in den Dom, zur Schlachte ging es dann über die Wilhelm-Kaisen-Brücke zum Werder See. Wir überquerten die Weser mit der Hal över (oder auch Sielwallfähre) die Weser und liefen Richtung 1/4 zurück. Dort nahmen wir die Straßenbahn 4 nach Schwachhausen, um dort bei El Mariachi mexikanisch Abendbrot zu bekommen. Nach reichlich Essen, fuhren wir mit vollen Mägen zurück ins 1/4 um auf den Höfen im 1st Class Suicide ein bisschen zu chillen. Der Abend ging weiter im Hegartys einem Irish Pub, wo es Live music gab. Gegen 2 Uhr waren wir zurück im Hostel. Am nächsten Tag zeigte ich Katha noch den Schnoor und das Outlet Center in Bremen. Am Nachmittag besuchten wir Sarah, Jan, Lilly und Merle in Stuhr. Wir grillten, lachten, aßen und gingen abends auf eine Geburtstagsparty.  Der Sonntag begann mit einem ausgedehnten Frühstück, so dass wir gestärkt zu meinen Eltern fahren konnten.

Steinhuder Meer
Nach dem Mittag bei meinen Eltern, fuhren Mama, Franzi, Marcel, Katha und ich nach Steinhude. Bei strahlend blauem Himmel ist das Steinhuder Meer einen Ausflug wert. Das dachten leider noch viele andere mit 999 anderen Autos. Nach einer längere Parkplatzsuche, sind wir zum Meer gelaufen und haben uns Steinhude angeguckt. Nach dem wir Mardorf von Steinhude aus sehen konnte, durfte der Blick von dort nicht fehlen. Deshalb fuhren wir noch auf die andere Seite und schauten uns dort auch das Moor an. Auf dem Weg zum Steinhuder Meer hab ich Katha meine Schulen in Neustadt gezeigt, so dass sie einen kleinen Einblick meiner Kindheit bekommen konnte.

Hannover
Die Landeshauptstadt Niedersachsens durfte bei dem Besuch meiner Eltern nicht fehlen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die „große“ Innenstadt Neustadts, fuhren wir mit dem Regionalexpress von Neustadt nach Hannover. An der Tourist Information begannen wir Tour auf dem roten Faden durch Hannover. 4.5 km und knapp 2 Stunden später haben wir alle wichtigen Sights aus Hanover gesehen: Louise Gallerie, Opernhaus, Rathaus, Aegidientor, Ballhof, Nanas, Altstadt, Kröpcke, Ernst-August etc. Wir gönnten uns leckeren Mövenpick Kaffee im Cafe Kröpcke und genossen die Zeit und die Sonne. Gegen halb 3 trafen wir uns mit Franziska an der Uni, die uns den Chemikerbereich der Uni Hannover zeigte. Katha und ich fielen aus allen Wolken, als Franzi uns das AC-Gebäude zeigte. Es war ein Schloss. Im Hinterhof sahen wir auch das PC-Gebäude, welches eine Art Baracke war und aussah wie aus den 60er Jahren. Franzi hatte noch einen Versuch am laufen, so dass wir uns die Campus Suite setzten und dort Kaffee trunken. Dort entschlossen wir uns, dass wir ein Bürgerinitiative starten wollen, dass eine Campus Suite auch in Stuttgart auf dem Campus in der Nähe vom Straußi II geben sollte. 😀 Wir wären die besten Kunden. *hihi* Franzi zeigte uns später noch das Welfenschloss und den Welfengarten.

Zurück in Mariensee zeigte ich Katha noch mit wenig Aufwand unser großes Kloster und das Institut für Nutztiergenetik, wo meine Eltern arbeiten.

Nach ereignisreichen Tagen, bin ich nun wieder zu Hause und Katha in Röckingen. Ich hatte viel Spaß mit Katha und hoffe, dass ich ihr mit vielen Kulturschocks Norddeutschland etwas näher bringen konnte. <3

Photos gibt es wie immer (einfach auf das Bildklickenklicken):

Silvester in Schweden

Sarah, Lilly, Jan, Merle, ich, Bastian und Lisa

Sarah, Lilly, Jan, Merle, ich, Bastian und Lisa

Heute sind wir nach ca. 1500 km in zwei Tagen wieder in Stuttgart angekommen. Wir hatten eine sehr entspannte tolle Woche in der Nähe von Dals-Ed in Schweden. Wir haben eine Woche auf 13 Hühner (Appenzeller), 8 Schafe, 2 Katzen und 2 Hunde aufgepasst und durften in dem Haus von Bastians Cousine Veronika, die in Deutschland war, schlafen und essen. …

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San Francisco – Oktober 2010

San Francisco 17.10. – 29.10.2010
Nach 84 Tagen Warten war es nun endlich so weit. Am 17.10. bin ich schon 3 Uhr Nachts wach gewesen, um 4 Uhr musste ich erst aufstehen. Mein Flug ging morgens um 7, so dass ich schon halb 6 am Flughafen Hannover sein musste. Alle Flüge waren pünktlich und ich war 13:15 Uhr Ortszeit in San Francisco. Da ich es kaum erwarten konnte Bastian zu sehen, hab ich mich beeilt, bin fast gerannt, damit ich ja die erste am Customer-Schalter war. Hätte funktioniert, wenn nicht 10 Minuten früher eine Maschine aus Paris gekommen wäre. Nach 15 Minuten war ich dran, ging recht flott, musste nur komische Fragen beantworten, die mehr um Bastian gingen als um mich. Was Bastian in Palo Alto macht, wie lange er dort ist, ob er wieder Heim fliegt usw. Meine Tasche kam auch recht schnell, so dass ich 14 Uhr bei Bastian im Auto saß. Hurra! Ich hab den Flug über nicht geschlafen, aber ich war so aufgeregt und voller Freude, dass ich erst abends richtig müde wurde. Bastians Nachbarin Hillary hatte für mich einen Mud Pie gebacken und wir waren bei Starbucks Kaffee holen, so dass wir in seiner Wohnung Kaffee und Kuchen hatten. 🙂 Da meine Schuhe kaputt waren, sind wir in die Valley Fair Mall gefahren, in der ich mir Schuhe kaufen konnte. Abends hat Bastian uns Salat von Pluto’s geholt. Nachdem ich beim Scrabble ein paar Mal eingenickt bin, bin ich 20 Uhr eingeschlafen. Das durfte ich auch, da ich mittlerweile 26h wach war. Bis auf einmal Aufwachen wegen Toilette hab ich bis 5 Uhr durch geschlafen. 😀
Für Montag hatten wir Tickets für Alcatraz. So dass wir nach dem Frühstück nach San Francisco gefahren sind. Am Pier 39 haben wir den Seelöwen ‚Hallo‘ gesagt und haben einen Kaffee gekauft. 11:30 Uhr ging es dann bei strahlend blauem Himmel mit dem Schiff zum National Park Alcatraz. Schon allein wegen der schönen Insel und dem tollen Ausblick auf San Francisco und der Golden Gate Bridge lohnten sich die $26 p.P.. Nachdem wir zum eigentlichen Gefängnis gelaufen sind, haben wir die Sonne und den Ausblick genossen. Im Gefängnistrackt gab es eine Audiotour, die wir machten. Sie erzählten uns was über das Gefängnis, über die Zellen und auch Geschichten über Insassen. Es gab drei Insassen, denen eine Flucht gelungen war und bis heute nicht gefasst wurden. Allerdings ist nicht bekannt, ob sie nicht vielleicht doch ertrunken sind. Ich fände es cool, wenn sie es geschafft hätten und ein schönes Leben hatten, wo auch immer sie sind. Wir werden es nie erfahren.
Nachmittags wollten wir eigentlich ins Jejune Institute eine besondere Stadtführung machen, aber montags hatten die leider geschlossen. Also sind wir nur so ein bisschen durch Downtown gelaufen und mit Plattfüßen gegen 17 Uhr am Auto wieder angekommen. Abends aßen wir einen Bouritto von Chipotle. Leider kam die Müdigkeit des Jetlags doch wieder zum Vorschein, so dass ich gegen 21 Uhr tot müde ins Bett gefallen bin.
Bastian hatte vor meiner Ankunft genau geplant, was wir an welchem Tag machen und für Dienstag stand auf dem Plan, dass wir Sea Kayaking machen. Wir fuhren Richtung Santa Cruz. Bis 10 Minuten vor Ankunft hatten wir Sonnenschein und strahlend blauen Himmel und dann zog Nebel auf, der auch nicht wieder weggehen wollte. Bei leider nicht so sommerlichen Temperaturen liehen wir uns ein Zweierkayak aus und paddelten in den Elkhorn Slough. Umgeben von hunderten Seeottern, Seelöwen und -hunden paddelten wir 2-3 Stunden. Da es recht frisch war, konnten wir auf dem Rückweg des Paddelns wenig Stopps machen, da die Strömung und der Wind gegen uns arbeiteten. Nach Abgabe der Kayaks und Lunchen von Sandwichen von Safeway machten wir uns auf Heimweg, da wir noch Käsespätzle für’s Grillen machen mussten. Abends waren wir bei Byran und Hillary (Bastians Unternachbarn) zum Grillen eingeladen. Dort hab ich auch Beau und Kevin zwei weitere Nachbarn kennengelernt. Bei Burger mit Käsepätzle wurde viel erzählt, so dass wir einen schönen Abend hatten.
Jeden dritten Mittwoch im Monat ist im Science Museum in San Francisco für jeden freier Eintritt. Das galt auch für den 20.10.. Es gab auch keine große Schlange, so dass wir gleich rein gehen konnten. Es war ein biologisch-geologisches Science Museum, in dem es Pinguine, Fische und ein Albino-Alligator gab. Im tropischen Regenwald wurden wir von Schmetterlingen und Vögeln begrüßt und im Planetarium haben wir was über die Entstehung von Sternen und Planeten gelernt. Nach 3 Stunden Science Museum hatten wir so viel Wissensinput und sehr viele Kinder um uns, so dass wir das Museum verließen und uns im Golden Gate Park auf eine Bank setzten und einen Salat aßen. Da das Jejune Institute Montag geschlossen hatten, holten wir das nachmittags nach. Da ich hier an dieser Stelle nichts verraten will, sag ich nur eins dazu: Wer mehrere Tage Zeit hat, um sich San Francisco anzugucken, knobeln und Überraschungen mag und eine nicht ganz normale Führung machen will, sollte in der 580 California St nach dem Jejunge Institute fragen. Der Abend endete mit einem Eis von Coldstone –  sehr yummy!
Da Bastian Donnerstag und Freitag arbeiten musste, hab ich mich alleine beschäftigt. Donnerstag Vormittag hab ich mir den Stanford Campus angeschaut. Hab mir das Chemie Gebäude angeschaut, war im Science Viertel unterwegs, war auf dem Hoover Tower mit Ausblick über den ganzen Campus. Nach 3,5 Stunden auf dem Campus, auf dem man sehr aufpassen muss, nicht von Fahrradfahrern überfahren zu werden, hat mich der Hunger zu Pluto’s getrieben. Anschließend bin ich zu Stanford Shopping Mall gefahren und habe mich dort umgeschaut und im Starbucks gesessen. Gegen 16 Uhr habe ich Bastian von der Arbeit abgeholt und wir sind nochmals zur Stanford Shopping Mall gefahren, um ein bisschen Geld auszugeben. Eigentlich wollten wir noch ins Kino gehen, aber wir haben zu lange im Peninsula Diner Burger und Apple Pie gegessen, dass wir das nicht mehr geschafft haben. Freitag war ich froh, dass ich am Tag vorher in Stanford war, da es regnerisch und kühl war und Donnerstag schöner Sonnenschein war. Ich brachte Bastian zur Arbeit, habe danach Wäsche gewaschen und bin mittags in eine Mall gefahren, in der ich durch die Läden bummelte, hier und dort was kaufte. Gegen 14 Uhr wurde mir das zu langweilig und ich fuhr zurück nach Palo Alto und trank Kaffee im Starbucks. Da Bastian länger arbeiten musste, habe ich dann zu Hause gelesen und gegen 18 Uhr bin ich ihn abholen gefahren. Das Kino wurde auf diesen Abend verschoben, aber leider haben wir nicht damit gerechnet, dass Wallstreet II schon nicht mehr in den Kinos läuft und Donnerstag der letzte Tag war. Etwas betrübt sind wir dann wieder in sein Apartment gefahren und haben dort ‚Cache me if you can‘ auf DVD geschaut. Sehr guter Film, kann ich nur empfehlen.
Gleich nach dem ich meinen Flug im August gebucht hatte, hatten wir auch ein paar Nächte im Yosemite Bug Hostel gebucht, wo wir auch schon vor zweieinhalb Jahren nächtigten. Samstag Morgen machten wir uns auf in den Yosemite Park mit einem Abstecher beim ‚The North Face‘  Outlet, in dem sich Bastian zwei Jacken kaufte. Für mich gab es nur Wandersocken. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag den Tioga Pass zum Monolake auf der anderen Seite des Yosemite Park fahren, aber wir wurden schon fast 100 miles vor Yosemite Park darauf hingewiesen, dass dieser Pass geschlossen ist. Also mussten wir umplanen. Neuer Plan: auf den Glacier Point fahren und runter wandern. Tja dieser Plan sollte am nächsten Tag nicht eintreten, da es morgens bis abends regnete. Nach Rumlaufen im Yosemite Valley waren wir schon mal richtig nass und seit Schottland sind wir dagegen ein bisschen allergisch (siehe Schottland 2009). Wir sind dann mit dem Auto auf den Galcier Point gefahren und wollten erstmal nicht aussteigen, weil es so nass war. Am Aussichtspunkt war nicht viel zu sehen, weil das Valley voller Wolken war und der Half Dome auch umhüllt war. Etwas traurig sind wir wieder ins Hostel gefahren. Apropos Hostel: Ich hab noch gar nichts darüber geschrieben, was wir für ein tolles Zimmer hatten. Da dies unser einziger Urlaub war dieses Jahr, haben wir uns ein Private Room mit eigenem Bad geleistet (200€ drei Nächte zwei Personen). Im Internet gab es Photos von dem Zimmer und wir wollten unbedingt so eins. Es war in grün gehalten, mit jagdlichen Pferdebildern, Reitgerte und Helm an der Wand. Man fühlte sich wie in einem alten Burgzimmer. Das war toll! Der Wetterbericht für den nächsten Tag war viel besser: Sonne und blauer Himmel, wenig Regenchance. Der Plan: Hetch Hetchy Reservoir im Norden vom Yosemite Park. Schon der Weg dahin hat sich sehr gelohnt, aber als wir dann da waren, konnte man sich gar nicht richtig satt sehen. Es handelte sich dabei um einen Stausee, der für die Wasserversorgung von San Francisco dient. Auf dem O’Shaughnessy Dam hatten wir einen Ausblick auf zwei Wasserfälle – Postkarten Bild. Am See führte ein Trail zum Wapama Wasserfall und zu den Rancheria Falls, welche heute unser Ziel sein sollte. Leider kamen wir nur zum Tueeulala (gesprochen: Twii-laa-la) Wasserfall, da der Regen am Vortag die Wasserfälle so gefüllt hatte, dass man durch sie gehen musste, um den Trail weiter zu gehen und das war uns dann ein bisschen zu gefährlich. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Bären gesehen, der gerade mal 15 m von uns entfernt nach Essen suchte. Der lies sich gar nicht von uns stören und  interessierte sich eigentlich auch gar nicht für uns. Den Rückweg nahmen wir entspannt. Wir genossen die Sonne, aßen lunch, genossen nochmal die Sonne, alberten rum und gingen langsam zurück zum Auto. Den Bären haben wir allerdings nicht nochmal gesehen. Die Wettervorhersage für den nächsten Tag war auch sehr gut, so dass wir um 6 aufstanden, damit wir halb 9 im Yosemite Park den Bus zum Glacier Point nehmen konnten. Bei dieser Bustour handelte es sich um eine Tour, wie ich sie aus Kindertagen kannte, als Papa auf Meetings war und wir drei (Franzi, Mama und ich) immer das Frau- und Kinderprogramm mit machten. Ich dachte, wir kämen nie oben bei Glacier Point an, da wir sehr sehr langsam fuhren und oft anhielten, damit die dicken alten Amerikaner Photos machen konnten. Die wenigstens wanderten runter. Nach Aussteigen aus dem Bus gingen wir gleich zum Trailhead des Panorama Weges, der ins Tal führte. Zwischenstopps waren die Illilouette Falls, die Nevada Falls, Mist Trail und die Vernal Falls. Wir hatten immer gehofft, dass wir doch noch einen Bären sehen, haben wir aber leider nicht. Stattdessen sahen wir viele Streifenhörnchen und Squirrels. Und einen ganz besonderen Baum, den ich hier erwähnen möchte: Jeffrey Pine. Wenn man an seinem Stamm riecht, riecht es nach Butter Scotch, was so riecht wie Karamell oder Vanille – lecker! Nach 15 km bergab laufen, war ich richtig kaputt. Von der Kondition war das Wandern kein Problem. Bastian nannte es ‚girly hike‘, aber nur bergab gehen, merkt man sehr in den Waden, Po und Knien. Gegen halb 4 waren wir wieder beim Auto und machten uns auf dem Heimweg.
Mittwoch war reserviert zum Shoppen. Bastian hatte mehrere Stunden Geduld mit mir. 😀
Donnerstag sind wir nach Monterey gefahren, wo wir uns das Bay Aquarium anschauten. Uns wurde dieses von mehreren empfohlen und ich kann es nun auch 100%ig weiter empfehlen. Etwas pricy mit einem Eintrittspreis von $30 p.P., aber den Fischen, Ottern und dem ‚Seegemüse‘ ging es richtig gut. Sehr eindrucksvoll zu sehen an der Dicke der Seeotter im Vergleich zu denen, die wir gesehen haben beim Sea Kayaking. 😀 Am tollsten für mich war, dass wir Rochen streicheln konnten. Bastian hat auch einen gefüttert. Das Bay Aquarium kann ich jedem nur empfehlen und unbedingt Fütterungszeiten anschauen. Denn das ist sehr beeindruckend, wie ein Taucher im Becken den Fischen, Haien, Rochen und co. Mittag gibt und sich dabei noch mit uns unterhält. Unser letzter Abend sollte mit einem Burger im Peninsula Diner enden.
Freitag haben wir nicht mehr viel gemacht, da nachmittags mein Flug zurück ging. Ein sehr entspannter schöner USA Aufenthalt mit vielen Eindrücken, der leider viel zu kurz war. Aber das war sicher nicht mein letzter Aufenthalt in den USA (ja das sag ich immer).

San Francisco 17.10. – 29.10.2010

Nach 84 Tagen Warten war es nun endlich so weit. Am 17.10. bin ich schon 3 Uhr Nachts wach gewesen, um 4 Uhr musste ich erst aufstehen. Ich musste Lisa natürlich nicht 14 Tage in der Tiefkühltruhe verstauen und ich bin auch nicht wie aus Zauberhand zum Flughafen gekommen, denn dank meiner Eltern wurde mir das ermöglicht. 😀 Mein Flug ging morgens um 7, so dass ich schon halb 6 am Flughafen Hannover sein musste. Alle Flüge waren pünktlich und ich war 13:15 Uhr Ortszeit in San Francisco. Da ich es kaum erwarten konnte Bastian zu sehen, hab ich mich beeilt, bin fast gerannt, damit ich ja die erste am Customer-Schalter war. Hätte funktioniert, wenn nicht 10 Minuten früher eine Maschine aus Paris gekommen wäre. Nach 15 Minuten war ich dran, ging recht flott, musste nur komische Fragen beantworten, die mehr um Bastian gingen als um mich. Was Bastian in Palo Alto macht, wie lange er dort ist, ob er wieder Heim fliegt usw. Meine Tasche kam auch recht schnell, so dass ich 14 Uhr bei Bastian im Auto saß. Hurra! Ich hab den Flug über nicht geschlafen, aber ich war so aufgeregt und voller Freude, dass ich erst abends richtig müde wurde. Bastians Nachbarin Hillary hatte für mich einen Mud Pie gebacken und wir waren bei Starbucks Kaffee holen, so dass wir in seiner Wohnung Kaffee und Kuchen hatten. 🙂 Da meine Schuhe kaputt waren, sind wir in die Valley Fair Mall gefahren, in der ich mir Schuhe kaufen konnte. Abends hat Bastian uns Salat von Pluto’s geholt. Nachdem ich beim Scrabble ein paar Mal eingenickt bin, bin ich 20 Uhr eingeschlafen. Das durfte ich auch, da ich mittlerweile 26h wach war. Bis auf einmal Aufwachen wegen Toilette hab ich bis 5 Uhr durch geschlafen. 😀

Aussicht aus dem Flugzeug über Kanada
Aussicht aus dem Flugzeug über Kanada

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