Garagen-Upgrade 1 – Holzverblendung

Wie im Beitrag vorher schon geschrieben war von vornherein der Plan die Garage zu verschönern.

Nachdem die Garage von November 2014 bis Weihnachten 2015 so nackt herumstand habe ich die Weihnachtspause genutzt um hier unterstützt von meinem Vater endlich die Verschönerung anzugehen.

Um die Garage ästhetisch an das haus anzugleichen wurde rundherum eine Holzblende mit identischen Maßen wie das am HUF Haus umlaufende Holzband angebracht. Diese Blende ist zudem zur Einfahrt hin 15cm von der Garage abgesetzt, so dass das Garagentor vor Regen und hochspritzendem Dreck etwas geschützt ist. Als Distanzhalter dienten diese Pfostenträger.

Zudem wurde der gewonnene Spalt für eine Beleuchtung, die mit dem Aussenlicht des Hauses geschaltet wird genutzt.

Leider nicht in Bildern festgehalten ist die Abdeckung von oben via Aluminium-Blech und Bitumen-Klebeband.

Etwas nervig aber nicht anders zu lösen war die Durchführung: Wir haben die gesamte Verblendung kpl. fertiggestellt und montiert um die passenden Maße und Ausrichtung zu erhalten, dann aber noch einmal sämtliche Holzteile zum streichen (Tiefengrund + 2x Schwarz) demontiert und dann wieder montiert. Das ganze zog sich so ca. 2 Monate – Genau die Zeit in der die Einfahrt auch endlich gepflastert wurde. Hierzu kommt bei Zeiten noch ein weiterer Beitrag.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden – Projekt Angleichung geglückt.

 

 

Eine Rekers-Garage fürs HUF Haus

Nur weil es seit Ewigkeiten kein Update mehr zum Thema Hausbau gab heißt es nicht, dass es nicht voranging. Nur die Motivation zum verbloggen ist nicht mehr die, die es mal war.

Ich hole heute mal einen Betrag von 2014 nach – Ich war eigentlich in China unterwegs aber war im November genau rechtzeitig kurz in Deutschland um den Garagen- Carport von Rekers in Empfang zu nehmen. Die Fundamente hatten wir zuvor von einem lokalen GaLa Bauer setzen lassen.

Eine HUF-Garage war im Budget nicht drin gewesen, daher wurde es zunächst die Standard-Betonlösung aus Garage (3x3x7m) und Carport (3x7m), wobei ich schon von vornherein die spätere Verschönerung vorgesehen hatte. Hierzu kommt bei Zeiten noch ein separater Beitrag.

Bei Rekers waren wir letztlich gelandet da unser Nachbar auch eine solche bestellt hatte und der Preis nach Vergleich bei Ott, Kemmler und Zapf einfach am interessantesten war. Die Beratung war unkompliziert bei uns vor Ort, es ging um Maße, Tore, Türen und natürlich Preise. Einzige Kompliziertheit war das Loch was wir im Garagenboden brauchten, um den Revisionsschacht vom Abwasser zugänglich zu halten. Komplizierter war da schon der Aufbau. Um den Kran zum Abladen musste ich mich selbst kümmern was an sich nicht schwer war. Ungeschickt wurde es nur, als sich herausstellte, dass es bei Rekers wohl ein Kommunikations-Problem gegeben hatte: Der LKW-Fahrer hätte zusammen mit dem Monteur da bleiben sollen um das Carport-Dach zu montieren (man brauch hier 2 Leute für die Stützen). Der war jedoch direkt wieder nach abladen der Garage weggefahren. Ich durfte wg. Haftung nicht selber mit anfassen und so mussten wir ca 2,5h mit Carport-Dach am Kran schwebende warten bis doch noch ein weiterer Monteur dazu kam. Die entstandenen Kran-Mehrkosten hat Rekers jedoch anstandslos ersetzt so dass ausser den 2,5h Zeitverzug kein Schaden für uns entstand.

Nach dem Aufstellen gab es noch einige Rest-Arbeiten die im Rahmen eines Service-Termins ein paar Wochen später durchgeführt wurden:

  • Garage kpl. Gestrichen weil sie am Tag der Lieferung durch Regen auf der Autobahn recht viel Dreck abbekommen hatte
  • Der Putz am Carportdach war beim Transport punktuell abgeplatzt. Hier wurde nachgebessert
  • Die Elektrik hatte einen Schaltungsfehler: Die Lichtschalter schalteten den Strom fürs Garagentor und Licht war dauernd an.
  • Die Träger fürs Carport Dach wurden noch mit Blenden versehen.

Zum Zeitpunkt des Artikel-Schreibens steht die Garage jetzt ja schon knapp 2 Jahre und ich bin recht zufrieden. Bis auf o.g. Punkte sind keine weiteren Mängel aufgetreten. In Summe würd ich die Firma weiterempfehlen.

Gartengerätegarage

Auf der Suche nach einer Bleibe für den ganzen Garten-Krempel waren wir schon eine ganze Weile: Mittlerweile hatten sich schon einige Sachen wie Rasemäher, Rasentrimmer, Grünzeug-Körbe, Grill, Schaufeln, etc. angesammelt die irgendwie ums Haus herum lungerten und hässlich aussehen. Auch die Alternative alles im Keller zu lagern war nix – Zu viel Dreck und Laufwege.

Also musste ein Gartenhaus her – Die Position war schnell gefunden: Es gibt zum Nachbarn in östlicher Richtung eine Wand am Wohnzimmer ohne Fenster – Hinter der Wand kann das Gartenhaus gut stehen ohne den Blick in den Garten zu verschandeln. Denn so wirklich schön sind die wenigsten Gartenhäuser. Wäre Budget kein Thema hätten wir uns wohl schnell mit so einem schönen Gartana-Gartenhaus anfreunden können. Doch sind die Dinger leider nicht für schmales Geld zu haben.

Lange war die Idee ein Gartenhaus mit Schrägdach zu nehmen was in etwa die Dachschräge aufgreift und von dem das Wasser gut abläuft. Allerdings gabs in den passenden Abmessungen nichts was einigermaßen ansprechend aussah und auch der Dachwinkel war nie passend.
Also auf Flachdach umgeschwenkt und auch hier gesucht was sich irgendwie ästhetisch ans Haus anlehnen lassen kann.

Hier sind wir dann beim Karibu Lichtenau 5 fündig geworden: Es passt ziemlich haargenau zwischen Haus und Jurakalksteine. Durch die Dachblende und die Kanten ließ es sich auch einigermaßen ans Haus angleichen. Gesagt – Getan – Bestellt. Online via Qipu auch noch ein Händler mit 10% Cashback gefunden und in ca. 3 Wochen per Spedition geliefert.

Natürlich kam das Ding als Bausatz unbehandelten Holz und so durften wir ein paar Abende streichen: 2x Holzgrund, 2x Weißgrund, 2x Deckschicht. Bei den schwarzen Teilen konnte man sich immerhin den Weißgrund sparen. Mit diesen Schichten hält das Ding dann hoffentlich aber auch ein paar Jahre.
Als Farbe haben wir übrigens die Produkte von Consolan verwendet und würde es wieder tun – Ließ sich alles gut verarbeiteten, trocknete schnell und hat eine hohe Deckkraft (sowohl Weiß als auch das Schwarz). Auch im trockenen Zustand bleibt die Farbe leicht elastisch und soll so angeblich auch nach längerer Zeit nicht abblättern. We will see…

Vor dem Aufbau des Gartenhauses stand natürlich noch das Errichten des Stellplatzes – Einige Kantsteine und Eimer Beton, Split, Betonfliesen und ca 1 Tag Arbeit in Summe hat’s gebraucht um die  6,5qm zu pflastern.

Das Haus selber stand in einem Tag, es hat dann aber doch noch fast einen 2. ganzen Tag gedauert bis das Dach vernünftig abgedichtet war (2 Lagen Dachpappe, an den Rändern Verklebt und noch ein Bitumenband), die Tür richtig saß und auch die Elektrik drin war. Elektrik? Ja. Es gibt 2x Leuchtstoffröhre für Licht, ein paar Steckdosen innen und aussen sowie eine Kombo aus Dämmerungsschalter und Zeitschaltuhr, so dass die Terrassenbeleuchtung mit beginnender Dämmerung angeht aber dann auch zum Schlafengehen wieder ausgeht um nicht das Schlafzimmer zu beleuchten.
Letztendlich haben im Gartenhaus auch noch die günstigsten Regale von IKEA „HEJNE“ ihren Platz gefunden. An die Wand verschraubt auch schön stabil und für ein Gartenhaus voll angemessen.

Wir sind mit der Qualität vom Endprodukt ganz zufrieden – Auch optisch fügt es sich ganz gut ein. – Klar – Die Qualität zum großen Bruder aus Hartenfels fällt schon auf aber mit ein bisschen Bepflanzung links und rechts wird das sich hoffentlich noch etwas besser integrieren.

Damit hat nun der ganze Krempel jetzt seinen Platz und bleibt auch über den Winter trocken – Es sieht draussen gleich viel aufgeräumter aus.

 

Garderobe

DIY Garderobe

Keine Sorge, Das Blog ist nicht tot – Nur gibt es gerade nicht so viel neues. So langsam kommt Lampe um Lampe hinzu und an vielen kleinen Ecken wird geschraubt – Aber alles nichts Weltbewegendes. Heute nur ein minimales Foto-Update: Die DIY-Garderobe. Alles was es dazu braucht gibt’s im Baumarkt, als Kleiderstange dient ein Handtuchhalter. Die Kleiderbügel werden noch ausgetauscht. Und drunter kommt noch ein Schuhschrank.

 

 

Es werde Licht

Beleuchtetes HUF Haus Art 2

Die Verkofferungsblenden im HUF Haus sind ja prädestiniert zur Deckenbeleuchtung als Indirekte Lichtquelle. Wir haben das Experiment gewagt und mit günstigsten Leuchtstoff-Lichtleisten aus dem Baumarkt (4,75€ das Stück) heute alle Verkofferungsblenden bestückt. Von Aussen betrachtet kann sich das Resultat schon sehen lassen. Nur die Leuchtstoffröhren müssen noch gegen einen warmweißen Ton ausgetauscht werden.

Leuchtstoffröhren in Verkofferungsblende

 

Hell-Dunkel-Übergang Lichtleiste

Die Installation in der Blende sieht zwar nicht sonderlich Schick aus, aber funktioniert.
Von dem ganzen Wust sieht man von unten nichts. Eine weitere Optimierung ist wohl noch, die Leisten etwas aufzubocken. Ich vermute der harte Hell-Dunkel-Übergang entsteht durch die Abschattung der vorderen Blendbretter.

 

Umgezogen

In den letzten 3 Wochen gab’s hier kein Update – Das heißt aber nicht dass nichts passiert ist. Im Gegenteil! Wir waren nur zu Beschäftigt mit Kisten Packen, Kisten Schleppen, Kisten auspacken. Ergo: Ich schreib dieses Posting auf dem Sofa sitzend in Calw in unserem Haus 🙂

In der Zwischenzeit hatten wir noch die Begehung vor Übergabe samt Einweisung eines Technikers von Stiebel Eltron in die Luft-Wasser-Wärmepumpe, Einweisung in alle wichtigen Haustechnik-Details und natürlich das Abgehen aller Räume, bedienen aller Fenster, etc. um zu schauen ob auch alles stimmt und passt. Da bei meinen vorherigen Besuchen ich ja schon immer die wenigen Kleinigkeiten moniert hatte, gab es hierbei wenig Überraschungen. Die Alpinstützen als Schneefanglösung fehlten zu dem Zeitpunkt noch, waren aber schon eingeplant. Das Haus war auch schon von Oben bis Unten pikobello gereinigt und die wenigen Stellen, wo man noch nachbessern konnte hat unser Bauleiter fast besser gesehen als wir. Ein Putztrupp von 2 Leuten folge uns auf Schritt und Tritt. Für Stellen, wo das Weiß nicht porentief rein war oder das Schwarz nicht wie die Nacht war, begleitete uns beim Durchgang ein Kollege mit entsprechenden Farbtöpfchen, so dass auch hier alles sofort behoben werden konnte
Ein Mangel haben wir dann aber doch noch gefunden – In einem der Obergeschoss-Zimmer war ein Stoß von 2 Dachelementen nicht 1000%ig – bei entsprechendem Licht sah man in der ansonsten homogen weißen Dachfläche eine leicht graue Kante. Nichts gravierendes aber wenn man erstmal die Kante kennt, sieht man sie ja immer.
Da zum Zeitpunkt der Begehung aber ja noch ca. 10 Tage Zeit bis zur Übergabe waren, ließ sich diese Kante durch Nachschleifen und Streichen noch bequem beheben.

Die Übergabe selber dann war erfreulich Einfach – Das Haus war ja schon bekannt und bis auf Alpinstützen und die Kante hatte sich auch nichts mehr verändert. Im Rahmen der Übergabe gingen wir noch einigen Papierkram durch – Ob wir noch Infomaterial zu Kamin, Möbeln, etc, brauchen, einen Ordner mit Anleitungen und Dokumentation und ein HUF Haus Erste-Hilfe-Köfferchen mit Aussen- sowie Innenfarbe, ein paar Hohlraumdübeln und ein bisschen Werkzeug – Sollte beim Einzug die eine oder andere Schramme oder Farbspur entstehen (Jepp – Holztreppenwange hat vom Tiefkühlschrank die erste Macke bekommen)

Direkt nach der Übergabe hab ich ein paar Panoramen gemacht:

Ein paar schönere Bilder werden noch nachgereicht sowie sich hier das Chaos etwas gelichtet hat. Unten gibt’s noch ein paar Bilder vom aktuellen Zwischenstand.
Auch wenn hier natürlich die USM, Vitsoe und Interlübke-Kataloge liegen, diktiert mir unser Kontostand nun doch erstmal mit IKEA klar zu kommen – Zum Glück fügt sich dank einfacher Farbpalette Schwarz/Weiß auch solch skandinavisches Design ganz gut ein. Und somit habe ich die letzten Tage damit verbracht Schlafzimmer und Sideboards zu montieren sowie Lampen aufzuhängen. Die damals vor AP erwähnte Lampe macht sich übrigens bislang ganz hervorragend zu einem Bruchteil des Preises einer Premiumlampe.
Die Küche wurde auch schon bereits aufgestellt, die zugehörige Granitplatte kommt morgen und auch mit dem Lampen-Aufhängen geht’s morgen weiter.

Endspurt

Heute morgen auf der Arbeit kam ein Anruf aus Müschenbach (Müschenbach? Ja, das liegt in der nähe von Hartenfels und ist Heimat von redblue energy), ob ich nicht heute oder morgen auf die Baustelle kommen könnte um noch ein paar Sachen festzulegen.
Ein kurzer Blick in den Kalender ergab, das just der Vormittag das kleinste Übel sei.
Also direkt von der Arbeit zu Calw und zu meiner Überraschung gab’s auf meinem Grundstück keine Parkplätze mehr. Scheinbar war der ganze Westerwald angereist um unser Häusle fertigzustellen. HUF war vertreten genaus so wie MalerArt und redblue energy.

Während MalerArt die noch ausstehenden Wände im Bad die bislang wegen der Fliesen noch nicht verputzbar waren veredelte, kümmerte sich HUF um die Türrahmen, Fenstergriffe und allerlei Kleinkram wie Dichtungen, Einstellen von Türen und Fenster, etc. Auch ein Waschbecken im Keller tauchte noch auf.
Erwartet wurde ich allerdings von einen Kollegen von redblue, der Details wie Position von Handtuch-, Klobürsten- und Klopapierhalter, Duschstange, Brausearmatur, etc. festlegen wollte. Gut, ob diese Punkte wichtig genug sind um Tagsüber raus zu fahren sei dahin gestellt aber man merkt, wie bemüht jeder ist, dass alles unseren Wünschen entspricht und selbstständig mitdenkt. Was funktioniert im Alltag, was nicht? Wo gibt es Fluchten oder Raster, die man aufgreifen sollte um ein harmonisches Ganzes zu erreichen? I like.

Ich nutzte noch kurz die Gelegenheit für ein paar Bilder in dem Durcheinander – Stand heute mit den vielen Leuten, Werkzeug, Schondecken, etc. kommt noch nicht der Eindruck auf, dass am Donnerstag ein bereits endgereinigtes Haus uns erwarten soll.
Bislang hat HUF aber jeden Termin gehalten oder übertroffen – Ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt noch gepatzt wird 🙂