Boden belegt

Vergangenen Freitag – Dem Brückentag –  war ich schon beim Haus wieder einmal gewesen um mir den Fortschritt der Mitarbeiter von BodenArt anzuschauen. Schlauerweise nutzten die BodenArt-Kollegen aber ebenfalls den Brückentag um nicht in Calw zu sein sondern blieben in Hartenfels, weshalb ich vor verschlossener Tür stand. Durch die zahlreichen Fenster konnte ich nur Haufen von Fliesenpaketen und Teppichrollen sehen.

Heute war dann wieder einmal ein Termin mit Herrn Bauleiter angesetzt, diesmal also mit Möglichkeit, sich innen mal wieder umzuschauen.
Die Teppichrollen vom Freitag waren schon verschwunden und verlegt – Entweder müssen die Kollegen also bereits am Wochenende gearbeitet haben oder sind von der sehr schnellen Sorte. Viel Zeit war ja nicht. Im Obergeschoss war bereits sämtlicher Tretford-Teppich fein säuberlich mit Malervlies abgedeckt – So konnte ich leider nur vorsichtig eine Ecke anheben um zumindest ein paar Blicke erhaschen zu können.
Was man sehen kann, gefällt mir sehr gut. Die Farbe entspricht den Erwartungen. Die Struktur gibt dem Raum eine (unerwartete) Strenge. Ich würde den gleichen Teppich wieder wählen und bin froh, nicht den Vorwerk-Velours-Teppich genommen zu haben.

Der große Wow-Effekt war für mich eher im Badezimmer. Ich war mir ja bei der Auswahl der Fliesen leicht unsicher gewesen, ob ein so dunkler Farbton nicht ein zu großes Risiko darstellt. Jetzt, da man im Bad die Fliesen sehen kann, bin ich vollauf zufrieden. Wie geplant wirken die Fliesen durch Farbe und samtige Textur nicht kalt, hart und dunkel sondern wirken sehr wertig und warm. Auch die Verlegung – obwohl noch nicht Verfugt sieht für mich als Laie sehr gut aus. Schönes Detail ist z.b. wie die Installationswand an der Dusche gelöst wurde: Anstelle eine Kantenleiste zu verwenden sind die Fliesen beiderseits der Stirnfläche so präzise verlegt, dass auch hier per Fuge im richtigen Maß die Fliesenkante selber den Abschluss bildet. (Mal sehen wie spitz die Kante ist und wann sich jemand fürchterlich anstößt :-)) Mit dem Weiß der Armaturen und den fertig gestellten Wänden gibt das bestimmt einen schönen Kontrast. Wie gut die Schwarztöne von Holz und Fliesen harmonieren wird sich noch zeigen.

Seit dem letzten Hausbesuch wurde nun auch der Keller bzw. der Flur des Kellers fertig verputzt – Hier war bis dato ja noch Fermacell zu bewundern. Die Verputzung sieht super aus und auch der Übergang zwischen HUF-ausgebautem Keller und bauseitigem, unausgebautem Keller ist wie auf dem einen Bild zu sehen ist, absolut sauber gelöst.

Last but not least sind Herr Bauleiter und Ich noch die offenen Punkte durchgegangen, Alpinstütze fehlt noch, ein paar Bleche und ein Brett fehlen noch und einige Schalterblenden sind noch Weiß anstelle von Schwarz. Zudem hat die Fassade und einige Balken noch kleinere Schmutzstellen vom Aufbau, die noch gereinigt werden müssen.

Bei René musste ich lesen, dass Ihn die Sommerpause bei HUF leider kurz vor Fertigstellung voll erwischt und sich die Übergabe deutlich nach Hinten verschieben wird.
Wir haben derzeit im Gegenteil eher Glück: Laut Bauleiter steht die Übergabe am 25.06. nicht in Gefahr. Wenn alles Gut läuft, ist evtl. sogar bei der Einweisung übernächste Woche eine Abnahme mit Mängeln möglich, so dass wir schon früher ins Haus könnten. Mit solchen Aussagen planen wir jedoch nicht, wenn’s möglich ist freuen wir uns, das gibt mir Zeit Netzwerk und Lampen schon vorzubereiten. Der Umzug ist soweit organisiert und vorbereitet, dass ich an diesem Datum nichts ändern würde.

Herausgeputzt

Meinen arbeitsfreien Dienstag nutzte ich, um wieder einmal beim Haus vorbeizuschauen. Mit den Schwiegereltern waren wir zwar am Wochenende am Haus gewesen, aber da ja unser goldener Schlüssel noch nicht passt, sind wir auf die HUF Handwerker angewiesen um Einlass in unser zukünftiges Heim zu erlangen.

Fertig verputzt ist das Haus von Innen noch nicht doch sind mittlerweile circa die Hälfte der Wände verputzt und das meiste Holz innen schwarz gestrichen. Die Räume wirken hierdurch viel aufgeräumter und strenger – also more HUF Haus-like wie es sein soll. Bis kommenden Sonntag wollen die Handwerker von MalerArt weitestgehend fertig sein. Ganz fertig wohl noch nicht, da die MalerArt-Arbeiten erst nach dem Fliesenleger im in den Bädern fertig werden können. Ein Mitarbeiter erklärte und zeigte mir die Technik, wie der Übergang einer gefließten und verputzten Wand realisiert wird: Sofern eine gefließte wand orthogonal auf einee zu verputzenden Wand stößt, also bspw Installationswand zu Hauswand, wird die zu verputzende Wand geschlitzt, so dass die Fliesen ca. 1cm in diesen Schlitz hineinragen. Dies erlaubt es wohl eine besonders dezente Fuge oder gar den Verzicht einer Fuge zwischen Fliesen und Putz zu realisieren. So 100%ig kann ich mir das noch nicht vorstellen aber ich werde hoffentlich ein Bild hier hochladen, wenn das Werk vollbracht ist. Ab kommender Woche wird dann wohl BodenArt zugange sein um die Fliesen und Teppich zu verlegen.

Nebenbei nutzte ich die Fahrt nach Calw um den Umzug bereits einzuleuten. 5 Umzugskisten und ein Satz Winterreifen hatten Platz im Wagen und liegen nun bereits im bauseitigen Keller – Die MalerArt-Mitarbeiter waren so freundlich, ungefragt mit anzufassen. Vielleicht sollte ich unseren gesamten Umzug noch in diese Woche legen?? 🙂

Zu guter letzt hab ich den Besuch genutzt um den Keller-Technikraum noch etwas genauer zu inspizieren. Durch HUF lassen wir ja nur Netzwerkkabel verlegen. Den restlichen Kabelverhau und patchen der Dosen will ich selbst übernehmen. Mal schauen ob meine Skills aus Studiums/Nebenjob-Zeiten noch vorhanden sind. Das entsprechende Equipment in Form von 19″ Wandschrank, Patchpanel, Switch, Keystone-Modulen, … wurde eben bestellt.

Paint it black (and white)

Mittlerweile ist der Estrich fast getrocknet – Nur fast denn noch hat der Boden etwas zu viel Feuchtigkeit um Fliesen und Teppich zu verlegen.
Macht aber ja nichts, da diese Gewerke ja noch gar nicht dran sind. Seit letzter Woche sind zunächst erstmal die Handwerker von MalerArt in unserem Haus zugange um die Wandflächen zu verputzen und die Holzbalken noch einmal zu schwärzen.

Durch die paar Zentimeter an Höhe durch den Estrich hat sich der Raumeindruck wieder einmal geändert  – Ich kann mich nicht festlegen ob  größer oder kleiner – auf jeden fall anders und gemeinsam mit den ersten gestrichenen Stellen kann man sich so langsam vorstellen, wie die Räume von Innen wirken werden.
Beim gestrigen Besuch auf der Baustelle mit Herrn Bauleiter hatte ich auch endlich die Musterfliese dabei – unser Bauleiter hatten die zugehörigen Fugenfarben im Koffer. Wie auf dem einen Bild zu sehen sind die Fliesen ja schon recht Dunkel und dennoch habe ich mich für eine Fugenfarbe Ton in Ton entschieden – Ich bin gespannt ob das Wagnis gelingt so dunkel zu gehen 🙂

Fliese & Fuge

Beim gemeinsamen Rundgang durchs Haus gab es ansonsten nicht viel zu beanstanden – Einen Lichtauslass der um ca. 20cm falsch saß und sich somit unter die Dachschräge quetschte haben wir entdeckt, der sich aber noch ändern lässt (und somit geändert wird) – Alles andere waren/sind Anfragen von mir ob sich nicht doch noch etwas last minute ändern lässt. So fiel uns relativ spät ein, dass ja vielleicht eine Nische in der Dusche für Shampoo, etc. nicht schlecht wäre. Herr Bauleiter prüft ob sich das ad hoc noch in die Trockenbauwand integrieren lässt.

Angepeilte gemeinsame Hausbegehung vor Übergabe ist der 13.06., also noch 1 Monat – Mittlerweile sind auch hier in der Mietwohnung schon die ersten Kisten gepackt und stehen in der Garage. Diese können wir schon in unseren bauseitigen Keller parken um den Umzug etwas entspannter zu gestalten.

Diese und nächste Woche noch ist MalerArt noch zugange, bis zur KW22 ist dann auch hoffentlich der Estrich vollständig getrocknet, so dass BodenArt mit Fliesen und Teppich anrücken kann.

 

Restricted Access due to Estrich

Vergangenen Mittwoch wurde ja damit begonnen den Estrich einzubringen. Das heißt also nun für die nächsten 3 Wochen ist das Haus nur sehr eingeschränkt zu betreten.
Auch laut Baustellenablaufplan sind bis Ende KW18 nur Estrich-Trockenzeit und Fußbodenheizung aufheizen eingeplant.

Dennoch wollte ich natürlich schauen wie der Estrich aussieht. Und wenn’s auch nur durch die Fenster ist. Davon hat unser Haus zum Glück ja genug.
Wieder einmal wirkt der Raum ganz anders durch die hinzugewonnenen cm an Fußbodenaufbau und Farbe des Estrichs.

Damit die Anfahrt nicht nur zum Fenstergucken gut war gab’s noch einen größeren Sonntagsspaziergang. Vom recht verschlafenen Kurort Bad Liebenzell kann man eine entspannte 10km-Runde über moosbewachsenen Buntsandstein durch das Monbachtal laufen:

Schwarze Noppen & Silberne Bahnen – Die Fußbodenheizung kommt

Seit unserem letzten Besuch beim Haus sind schon wieder knapp zwei Wochen vergangen, die Arbeit ließ nichts anderes zu…

In der Zwischenzeit hat natürlich HUF auch ohne mich weitergemacht und hat den Trockenbau im Keller fertig gemacht, das Fermacell vollständig verteilt und alle Räume für die Fußbodenheizung vorbereitet – Mit Ausnahme der Kellerräume. Die bekommen bis auf den Flur keine Fußbodenheizung.

Je nach Untergrund fällt hier die Fußbodenheizung unterschiedlich aus:
Auf dem Beton – also Keller und EG – gibt’s eine Styropor-Schicht und darüber noch mal Duplostein-Styropor mit Kunststoff-Überschicht. Keine Ahnung wie das richtig heißt. Auf jeden Fall kann man wohl zwischen den Noppen wunderbar die Wärmeschlangen verlegen.
Im Obergeschoss auf der Holzdecke sieht der Aufbau etwas anders aus. Über dem Fermacell liegen Hartfaserplatten, die geschlitzt sind um die Wärmeschlangen aufzunehmen. Sehr fancy dabei find ich die Bleche zur Wärmereflektion. Andy Warhol hätte die bestimmt auch gern für seine Factory gehabt. Ich mag den Look.
Auch beeindruckend ist, wie sich das Raumgefühl durch die paar cm veränderte Höhe schon verändert. Ob positiv oder negativ kann ich derzeit noch nicht sagen. Mal die Fliesen abwarten.

Apropos Fliesen: Die HUF Kollegen von BodenART haben schlau Mitgedacht und meinen Wunsch nach dem Fliesenmuster berücksichtigt: Meine Anforderung war, dass doch von der Eingangstür her die Fliesen Symmetrisch zur Sichtachse verlegt werden. Keine Ahnung ob man das später überhaupt bemerkt aber meine Ordnungsliebe sagt mir es wäre doch ärgerlich, wenn ich jedes mal beim Betreten denke, dass die Fliesen weder Symmetrisch noch im Goldenen Schnitt sondern nur „beliebig“ da liegen.
Mein Wunsch wird nun wohl so umgesetzt, dass eine Fuge quasi in der Mitte auf der Achse liegt und gleichzeitig die Fliesenfugen zu den Nebenräumen linkerhand genau Unterhalb der geschlossenen Türen zu den Nebenräumen liegen. Gut gemacht!
Schönes Detail ist auch, dass die Plattenausrichtung aus dem EG auch für den Flur im Keller übernommen wurde, d.h. der Flur im Keller setzt das Raster des EG nahtlos fort.

Auch zum Teppich hat man mitgedacht: Der von uns ausgesuchte Tretford Teppichn hat ja eine Rippenstruktur. Diese Rippen sollten idealerweise längs zu den Treppenstufen verlaufen und natürlich wollen wir, dass nicht Treppen-Teppich und OG-Teppich orthogonal zueinander ausgerichtet sind. Die Vor- und Nachteile der Ausrichtung wurden in einer kleinen Erörterung vom Experten zusammengeschrieben und mit Plänen wo die Stoßkanten der Teppichbahnen wären bereitgestellt. I like that.
(es wird wohl längs zur Traufe werden)

Ansonsten hat Knecht Keller die noch ausstehende übrige Isolierung angebracht, die vor dem Hausaufbau noch wegbleiben sollte. Jetzt fehlen nur noch die Lichtschachtaufsätze.
Die haben wir schlauerweise bei meinem Besuch aus dem Keller nach draussen befördert, bevor ab Mittwoch das EG ein unüberwindbares Hindernis ob des zu trocknenden Estriches wird.
Auch eine Badewanne hat sich zwischenzeitlich eingefunden. Eigentlich wäre so eine Badewanne auf dem Balkon gar nicht schlecht.

Kontakt zur Aussenwelt – Anschlüsse hergestellt

Auch heute gibt es nur ein kurzes Fotoupdate von der Baustelle.

Bereits vergangene Woche war ich früh vor der Arbeit mit Schaufel bewaffnet, um das Leerrohr für die Wasserleitung freizulegen. Wie im letzten Beitrag zu sehen, stand ja das Gerüst idealerweise genau über dem Rohr so dass die Anschlüsse nicht hergestellt werden konnten. Gegen Ende der Woche waren die ENCW-Kollegen dann vor Ort so dass unser Haus nun über einen Strom-, Telefon-, Kabel- und Wasseranschluss verfügt. Dank Mehrspartenhauseinführung sieht das im Keller sogar recht ordentlich aus. Nur die Ecke wo der Stromübergabepunkt montiert ist wollte ich doch eigentlich für das 19″ Serverrack verwenden.

Durch den bauseitigen Keller durch die Firma Knecht waren zwei Zuständigkeitslücken zwischen Knecht und HUF entstanden:

  1. Bei Knecht hatte HUF ein 10cm Durchbruch aus dem Keller bestellt um dadurch Gartenwasser und Strom für Carport, Zisternenpumpe und Aussenbeleuchtung zu führen. Den Durchbruch haben wir auch bekommen allerdings fühlen sich weder Knecht noch HUF zuständig, diesen Durchbruch fachgerecht nach einführen der Kabel zu verschließen. Da im Angebot keiner der beiden Firmen hierzu etwas drin stand und somit etwaige Herumdiskutiererei wenig Aussicht auf einfache Klärung versprochen hätte hab ich mir kurzum die entsprechende Ringraumdichtung (eine Hauff Technik P-CABLE Basic SG), die mir Herr HUF Bauleiter empfahl einfach selbst besorgt und werde diese montieren, sowie die Kabel bereitliegen.

    Ringraumabdichtung für Garten & Garagen-Anschlüsse

  2. Zuständigkeitslücke Nummer 2 ist eigentlich das gleiche in Grün. HUF hatte sich Deckendurchbrüche für Leitungen und Rohre gewünscht und Knecht genau diese auch eingebaut. Das Verschließen der Deckendurchbrüche stand jedoch weder im Angebot von Knecht noch bei HUF. Da Knecht dieses Verschließen nicht ad hoc anbieten konnte, traf ich mich heut mit einem lokalen Unternehmen, was morgen die Durchbrüche verschließen wird – Leider wieder ein paar hundert Euro ungeplante Kosten…

Im restlichen Haus geht die Arbeit aus meiner Sicht sehr gut voran – Der Kellerflur ist fast fertig mit Trockenbauwänden verkleidet, Alle Steckdosen, Schalter und Thermostate sind am Platz, einige Verkofferungsblenden sind schon montiert und im Obergeschoss wird das Fermacell verlegt. Weiterhin wurden schon etliche Macken und Löcher von Transportsicherungen verfüllt und geschliffen. Die Trockenbauwände waren schon letzte Woche montiert.
Laut den Schreinern ist das Wochenziel mit der Vormontage fertig zu werden, so dass nächste Woche die Fußbodenheizung verlegt werden kann.

Am Donnerstag ist nächster Baustellentermin vor Ort mit Herrn Bauleiter. Ebenfalls auch auf Donnerstag habe ich Herrn Küchenbauer von der Firma Löffelhardt bestellt, um noch einmal Maß zu nehmen und die Korrektheit der Anschlüsse zu verifizieren.

Dach eingedeckt und Innenausbau im Gange

Heute gab’s nur einen Kurzbesuch auf der Baustelle –
Der Energieversorger hat sich gestern die Hausanschlüsse angeschaut und meinte, so könne er die Anschlüsse nicht herstellen.

Das kann ich bestätigen. Das Baugerüst an der Fassade steht genau auf der stelle, wo unter etwas Kies ein Leerrohr für’s Wasser ankommt. Zudem ist der Anschlussbereich mit Gerüst vollgestellt. Also wird das Gerüst wohl erst weichen müssen bevor wir die Anschlüsse hergestellt bekommen.

Unter dem Fuß müsste das Rohr liegen…

 

Nebenbei hab ich ein Blick auf’s und in’s Haus geworfen – Seit Freitag war einiges passiert: Das Dach ist vollständig eingedeckt, die Entwässerung mit Kette und Regenrinne fertiggestellt. Im inneren waren ich glaub 7 Leute am Werkeln: Schreiner für die Installationswände, Oberlicht-Scheiben, … und eine ganze RedBlue Energy-Kolonne für Heizung und Elektro. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe war bereits an Ort und Stelle, auch die Podeste hierfür waren schon gesetzt. Zudem wimmelte es nur so von akkurat gelegten Leitungen für Netzwerk, Strom und Licht.

Beeindruckenderweise hatten sich die Leute sogar Regale an die Wände geschraubt um Ordnung im Equipment zu halten – I’m impressed!

 

HUF Haus Aufbau – Tag 4

Am Freitag war uns endlich das Wetter hold – Zwar noch immer mit Minusgraden dafür mit strahlendem Sonnenschein, der zumindest etwas Wärme spendete. Allerdings hatte es über Nacht überraschenderweise etwas geschneit und so musste die HUF-Kolonne erst einmal Schnee entfernen, bevor es losgehen konnte.

In unserer Abwesenheit war der noch fehlende LKW mit den Dachteilen auch aufgetaucht, so dass diese aufgelegt werden konnten. Dank cleverem „Ketten-Neige-Ding“ lassen sich die Dachteile waagerecht vom Anhänger entnehmen und dann per Funk neigen, so dass die Dachteile im perfekten Winkel auf das Dach aufgelegt werden können. Dank Passgenauigkeit liegt das Dach schon richtig auf und muss nur noch per langen Schrauben (36cm!) gegenüber dem First und dem Trauf verschraubt werden. Eventuelles Justieren konnte der Trupp per Spanner und Stemmeisen millimetergenau vornehmen.

Nach dem Auflegen der Dachteile wurden noch die Regenrinnen und Dachabschlüsse montiert und auf gleiche Art justiert. Selbst wenn das Haus schon in Schutt und Asche liegt, werden mit sicherheit die Regenrinnen noch da sein – Diese sind so massiv und von so vielen massiven Stahl-Winkeln gehalten – Ob hier ein Großteil der 15T€ für „Konstruktiven Mehraufwand durch zu erwartende Schneelast“ vergraben liegt?

Die Kanten zwischen den Dachelementen wurden noch mit Dämmplatten und Mineralwolle verfüllt – Durch den leichten Verzug dank Wetter und dem am dritten Tag verspätet eintreffenden LKW wurden allerdings diese Woche die Dachpfannen nicht mehr gelegt – Diese folgen dann am Montag und ggf. noch Dienstag.

Zum Nachmittag waren einige Freunde & Familie zwar nicht zum Richtfest aber zum „das Haus steht“-Umtrunk eingeladen. Mit unseren Gästen konnten wir nun auch zum ersten Mal die Dachräume von Innen anschauen und die Proportionen erahnen – Der erste Eindruck ist, dass die Räume nicht zu klein sind (das war meine Sorge) und dass sowohl Treppenaufgang parallel zur Dachneigung sowie der Luxus einer Galerie genau richtig waren – Uns gefällts!

Die weiteren Abschnitte des Aufbaus werden wir leider nicht mehr so „live“ wie diese Woche verfolgen können – Nur diese Woche hatte ich Urlaub genommen, ab kommender Woche muss ich dann halt öfters herausfahren. Auf dem Plan für kommende Woche steht natürlich das Dach-Eindecken,  der Mehrspartenanschluss durch die ENCW sowie die weitere Vormontage der HUF-Gewerke.