Ostee Segeltörn 2015

In der ersten Septemberwoche ging es zusammen mit 11 Arbeitskollegen auf 3 Schiffen von Mola von Flensburg aus in die Dänische Südsee mit Umrundung der Inseln Als & Barsø, sowie Anlaufen von Langeland.
Halt machten wir in Høruphav, Bagenkop, Fynshav, Ankern in der Bucht von Dyvik und im Sønderborger Stadthafen. Hier ein paar Eindrücke.

Chuandixia

Über’s Wochenende gings auf eine geführte Wanderung mit Übernachtung via BeijingHikers nach Chuandixia, circa zwei Stunden entfernt von Beijing, Die Übernachtung war in einfachen Matratzenlagern in dem idyllischen Ming-Dynastie-Dörfchen, die Wanderung mit 27km anspruchsvoll aber kurzweilig ob der Landschaft und den mitwandernden Begleitern.

110km auf dem Nördlichen Kungsleden in 78,58 Stunden: Fjäll Räven Classic 2012

Lange Lange haben Bastian und ich uns auf diesen Urlaub gefreut. Bereits im Sommer 2010 setzten wir uns eine Erinnerung in den Kalender, dass wir uns im Spätsommer/Herbst 2011 für die Fjäll Räven Classic 2012 anmelden. Und nun kam der Tag immer näher und wir freuten uns immer mehr. Wir planten, dass Lisa mitkommt, also stand von vorne herein fest, dass wir mit dem Auto bis nach Kiruna fahren, wo der Check-In Zeltplatz für die Fjäll Räven Classic war. Wir machten uns also am Dienstag (7.8.) auf den Weg nach Bordenau, wo wir die erste Nacht bei Bastians Eltern geschlafen haben. Am nächsten Morgen ging es dann um halb 5 morgens los Richtung Norden. Der nächste Halt sollte Stockholm sein (12 Stunden entfernt). Wir hatten freie Straßen und alles war kein Problem. Umso näher wir Stockholm kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Über Stockholm waren die Wolken so schwarz und es kam so viel Regen runter, dass wir nicht wie geplant in Vaxholm übernachteten. Wir fuhren stattdessen weiter. Der Plan war so lange zu fahren bis es nicht mehr regnet oder bis wir zu müde sind. In Sundsvall (400 km nördlich von Stockholm) fanden wir dann bei fast strahlend blauem Himmel einen Zeltplatz, auf dem wir unser Zelt aufschlagen konnten. Wir waren so müde, dass wir nach dem Abendbrot sofort einschliefen. Der nächste Tag brachte nochmals 800 km Autofahrt mit sich. Auf dieser Strecke ist nichts aufregendes passiert, außer dass wir den Polarkreis überquerten, wir einen am Straßenrand laufendes Rentier überholten und wir an vielen Hinweisschildern zu ‚Loppis‘ vorbeikamen. Da wir nicht wussten, was Loppis sind, haben wir uns die wildesten Dinge überlegt, was das wohl sein könnte. Das hat die Fahrerei sehr lustig gemacht. 🙂 Bastian und ich wechselten uns sehr gerecht ab und wann immer er gefahren ist, hab ich ihm vorgelesen: „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann. Ich kam ungefähr bis zur Hälfte auf der Hinfahrt. Im Übrigen sehr empfehlenswert – amüsant und interessant. Am späten Nachmittag kamen wir dann in Kiruna an. Der Himmel war hellblau und die Sonne strahlte. Wir haben uns eingecheckt, haben uns mit Essen und Gas versorgt. Auf dem Zeltplatz trafen sich also alle, die die auch an der Fjäll Räven Classic teilnehmen wollten. So dass gleich Gesprächsthemen, wie voraussichtliche Dauer der Wanderung, Training vorher, letztes Jahr schonmalige Teilnahme, Wetter, Gewicht des Rucksacks, Lisa etc. etc. Von dort aus wurden Busse organisiert, die einem zum Start gefahren haben. Der Bus startete für uns Freitag Morgen, 6:30 Uhr. Gegen 8 Uhr waren wir am Start.

Nikkaluokta – Kebneskaise 19 km
In der Fjäll-Station Nikkaluokta holten wir unseren ersten Stempel ab, bekamen einen orangen Sicherheits-Wimpel für den Rucksack und warteten auf den Start 9 Uhr. Um die Zeit zu verkürzen wurde etwas über den Trail erzählt, eine Samin erzählte (leider auf Schwedisch) was über sich und ihre Heimat und dann war es plötzlich so weit. Es ging los. 200 Menschen starteten in der ersten Startgruppe. Die ganz ambitionierten rannten los und wir wanderten fröhlich los. Die Sonne lachte noch immer. Es begann mit Birken-Landschaft. Es ging nahezu nicht bergan oder bergab, aber über viele Steine und Bohlenwege, wenn es zu steinig oder zu nass wurde. Wir überquerten Bachläufe, die mal kleiner und mal größer waren. Nach ca 5.5 km kamen wir zu einem Bootsanläger (btw. die Regeln besagen, dass es untersagt ist, ein Boot als Taxi zu nehmen). Das besondere an diesem Bootsanleger war, dass es dort Lap Dånalds gab, wo man für 115 SEK einen Rentier-Burger bekamen. Natürlich machten wir das und es war unglaublich lecker. 🙂 Nach dieser kurzen Stärkung ging es weiter. Es war sehr steinig und nach 8 km geschah das, wovor ich am aller meisten Angst, ich knickte mit meinem linken Knöchel um und konnte kaum noch auftreten. In diesem Moment dachte ich, ok das war’s, ich muss abbrechen. Tränen flossen, aber frei nach dem Motto: Ein Indianer kennt kein Schmerz bin ich tapfer weiter gelaufen. 🙂 Wir machten viele Stopps, so dass ich meinen Knöchel im kalten Wasser eines Bachlaufes kühlen konnte, ich nahm Ibuprofen und so kam ich bis zum nächsten Checkpoint. Dort versuchte ich der Krankenschwester klar zu machen, was passiert ist und ob sie mir helfen könne, ihr Englisch war nicht sonderlich gut, aber ich bekam einen Verband, der ein wenig unterstützend wirkte. Der Weg nach Kebnekaise ging entlang eines See gerade zu auf den Berg Kebnekaise. Am Checkpoint selbst hatten wir Kaffee und Tee. Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter.

Kebnekaise – Singi 15 km
Unser persönliches Tagesziel bestand darin, dass wir min. 28 km laufen, damit wir die 110 km in max 4 Tagen schaffen können. Also liefen wir durchs Fjäll noch weitere 9-10 km. Die Landschaft hatte sich von Birkenwald zu Fjäll geändert. Fast sumpfartige Umgebung, die aber einigermaßen trocken war. Der Weg führte entlang am Fuße des Kebnekaise. Es war ein sehr lang gezogenes Tal, welches so weit einsichtig war und man sich kaum satt sehen konnte, so schön war es. Der kaputte Knöchel war da fast vergessen. 🙂 Wir schlugen gegen 19 Uhr das Zelt auf, aßen was, rieben uns mit Dschungelolija (sehr gut gegen Mücken) ein und fielen müde in den Schlafsack.  Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit Porridge (ich musste an Per-Olof (schwedischer Arbeitskollege) denken) mit Himbeeren und es ging zum nächsten Checkpoint. Dieser lag genau in der Kurve um den Kebnekaise. Es ging weiter auf fjälligem Untergrund, Steinen und Bohlenwegen. Singi sah man schon 4 km vorher. Anhand des blauen Checkpoint-Zeltes war es deutlich sichtbar. Dort erwartete uns eine kleine Überraschung. Es gab Wraps gefüllt mit Kartoffelbrei, Rentierfleisch und Preiselbeermarmelade. Dort nutzten wir die Plumpsklos (die es an jeder Hütte gab und somit an fast jedem Checkpoint) und es ging weiter.

Singi – Sälka 12,5 km
Leider war das Wetter an diesem 2. Tag bedeckt und die Wolken hingen sehr tief, so dass es manchmal zur Tröpfchenbildung kam. Heute ging es bei mir nicht so gut. Der Knöchel tat weh und die Beine waren schwer. Aber es gibt ja eh keine andere Möglichkeit als einfach zu wandern – andere Sorgen musste man sich nicht machen. Wir bogen also um die Ecke vom Fuß des Kebnekaise und gingen durch das nächste lang gezogene Tal. Es ging immer ein wenig bergan, fast nicht bemerkbar. Die Steine wurden etwas weniger auf dem Weg. Bohlen kamen aber umso häufiger, weil der Boden hier relativ nass war. Zum Mittag aßen wir Maccaroni Cheese (die beste Mahlzeit von allen). In Sälka kamen wir gegen 3 Uhr nachmittags an, holten uns einen Stempel und nutzen die dort vorhandene Sauna. Die Muskeln konnten entspannen, wir konnten uns waschen und konnten somit gestärkt weiter. Wir konnten dort Kaffee/Tee bekommen und ein Karottenmuffin essen. Während dieser Kaffeepause landete ca 50 m von uns ein Helikopter, um einen Mann, der anscheinend starke Knieschmerzen hatte (vermutl. Kreuzbandriss, so wie das einknickte beim Laufen), auszufliegen. Der arme, aber immerhin konnte er so einen Rundflug übers Fjäll machen. Immer positiv denken.

Sälka – Tjäkta 12 km
Wir hatten unser Tagesziel noch nicht erreicht und ich wollte den vor uns liegenden Tjäkta-Pass unbedingt noch an diesem Tag überqueren. Sälka lag 835 m hoch und der Tjäkta-Pass ging über den höchsten Punkte (1140 Hm) der Tour. Wirklich ein süßer Höhenunterschied von 300 Hm. Wir sind schon allein in der schwäbischen Alb anderes gewohnt. 😉 Nun ja es ging erst wieder durch ein lang gezogenes Tal der links von uns von einem Fluss begleitet wurde. Wir sahen Rentiere links und rechts vom Weg. Kurz vor dem Anstieg stärkten wir uns noch mit Beef Jerky und einem Früchteriegel. Auch wenn der Anstieg kurz und sehr machbar war, hatten wir schon 23 km in den Knochen für diesen Tag und waren schon etwas müde, so dass eine Stärkung nötig war. 🙂 Nach ca. einer halben Stunden waren wir oben uns es gab nur ein Schild: „höchster Punkt“ und ein Klo. Die Aussicht war schlecht, da die Wolken nach wie vor sehr tief hingen. Ich dachte eigentlich, dass danach gleich eine Schlafmöglichkeit kommen würde, da es nie an solchen mangelte. An dieser Stelle war es anders, denn der Weg führte über ein sehr langes Geröllfeld, auf dem das Schlafen sehr unbequem geworden wäre. Es half alles nichts, es wurde weitergegangen. Der Fuß schmerzte, ich hatte keine Lust mehr und war maulig, aber nach 34 km Tageskilometer kam endlich ein guter Platz zum Schlafen. Es war bereits 21.30 Uhr und wir haben nur schnell das Zelt aufgestellt und sind in die Schlafsäcke und ich bin sofort eingeschlafen. Unser Zelt stand ca. 500 m vom nächsten Checkpoint entfernt, den wir am nächsten Morgen gleich als erstes passierten. Da wir noch am warm werden waren, sind wir nach einem kurzen Schnack gleich weiter.

Tjäkta – Ålesjaure 12,5 km
Es ging also weiter Richtung Ålesjaure. Die Landschaft war nach wie vor die gleiche: Fjäll in einem langgezogenen Tal, links und rechts Berge/Gletscher. Das Wetter entwickelte sich prächtig, die Sonne kam raus und brachte kleine süße Schäfchen-Wolken mit. Auf einem Stein machten wir unsere erste Riegelpause. Wir lagen einfach in der Sonne und haben die Zeit genossen. Wir bekamen besuch von einem jungen Pärchen aus Deutschland mit einem Hund namens Emma. Sie gingen den Kungsleden aber in die südliche Richtung. Mit den zweien schnackten wir ein wenig und sie gingen dann weiter. Als wir uns wieder auf den Weg machen wollten, stellten wir fest, dass die beiden ihre Hundeleine direkt hinter uns verloren hatten. Da sie bereits 5 Minuten weiter waren, machte Bastian sich auf im Laufschritt hinter den beiden hinterher. Er fiel noch hin (-> blaues Knie), aber er konnte sie einholen und Bastian sagte, dass sie sehr dankbar waren. Das war also Bastians gute Tat für den Trail. Es ging also weiter auf und ab über Brücken und Bohlenwegen. Die Hütte Ålesjaure war bereits schon knapp 7 km vorher zu sehen. Was wir allerdings nicht sehen konnten, war der Stand vor dem Checkpoint. Samen hatten dort eine kleine Burgerbude aufgebaut, in der man wieder Rentierburger käuflich erwerben konnte. Da wir allerdings eine andere Mahlzeit eingeplant hatten und wir auch Gewicht loswerden wollten, haben wir dort nur eine kalte Cola getrunken. Auf der Hütte Ålesjaure gab es wieder eine Sauna, die wir auch nutzten. Da mein Verband schon sehr durchgelaufen war, holte ich mir hier einen neuen. Diese Krankenschwester war sehr viel kompetenter und legte mir ein Tape an, was meinen Knöchel viel viel besser unterstütze.

Ålesjaure – Kieron 18 km
Von Ålesjaure blickte man auf einen großen langen See. An diesem wanderten wir entlang zum vorletzten Checkpoint. Die Sonne schien das Wandern machte Spaß, dennoch mussten wir häufiger pausieren, weil mein Knöchel immer mal wieder eine Pause von den Schuhen brauchte. Wir aßen Früchteriegel in der Sonne und wanderten zusammen mit einem Schweden, der die Tour in zwei Tagen machte. Wir überholten ihn und dann überholte er uns wieder. Zum Schluss lief er davon. Am Ende des einen Sees angekommen, war der Ausblick so schön, dass wir sagten, dass wir dort bleiben wollen zum Übernachten. Es waren zwar erst 25 km vergangen, aber manchmal muss man auch einen schönen Platz zum Schlafen über das Tagesziel stellen. In unserem Zelt-Wohnzimmer schrieben wir Postkarten, aßen wir und genossen aus unserer „Tür“ die Aussicht auf die wunderschöne Landschaft. Am nächsten Tag ging es auf zu unseren letzten Etappe. Das erste Stück war nicht sehr spannend. Ein Tal wie die davor auch. Es ging leicht bergab. Am Anfang eines Birkenwaldes kamen wir zum Checkpoint Kieron. Dort gab es drei Pfannkuchen mit Preiselbeermarmelade und ggf Sahne. Für Lisa gab es auch einen. 🙂 Dort trafen wir Stuttgarter, mit denen wir uns kurz unterhielten. Nach einer ausgedehnten Pause ging es weiter in Abisko Nationalpark.

Kieron – Abisko 17 km
Der Nationalpark begann 2 Minuten hinter Kieron, was im Übrigen das samische Wort für Rebhuhn ist, welche wir auch viele sahen. Die Landschaft änderte sich von Fjäll in Birkenwald mit jungem Gras. Der Weg führte entlang am Abiskojaure (See), der unter strahlend blauem Himmel blau funkelte. Das war eine richtig schöne letzte Etappe. Diese frische Grün, mit den weißen Birken und dem blauen Wasser war einfach wunderschön anzusehen. In diesen See ging Bastian baden, um sich zu waschen, aber er war nach 5 Sekunden wieder draußen, weil es einfach so kalt war. Ich wollte auch, wollte aber meinen guten Verband nicht einbüßen, also konnte ich nur meinen rechten Fuß rein halten und in der Tat es war sehr kalt. Dort aßen wir auch unser Mittag. Als Nachbar hatten wir 5 blonde hübsche Schwedinnen (ja sorry, das muss auch mal erwähnt werden, dass Schweden männlich auch als weiblich besonders hübsch sind ;-)). Es ging also weiter. Wir passierten ein Schild, welches besagte, dass es nur noch 10,5 km bis zum Ziel sind. Das hat mich noch mal richtig motiviert und die nächsten 5 km gingen sehr sehr gut, wie Butter. Der See wurde zu einem Fluss in dem wir viel plantschen sahen. Ich wollte nochmal eine Riegelpause machen, aus dem Grund dass ich es soo schön fand und nicht weg wollte und dem zweiten Grund, dass ich wirklich eine Pause brauchte. Ich war schon sehr sehr müde und die letzten zwei Kilometer kamen mir ewig vor, aber auch die waren schnell vorüber – leider. Einmal noch unter dem Highway durch und wir kamen in den Zieleinlauf. Dort wird man jubelnd begrüßt. Da Lisa recht bekannt war, hörte ich zwei Damen rufen: „Liisa, yeah“. Das war ein unglaubliches Gefühl, jeder freute sich für einen, dass man es geschafft hat. Wir bekamen unseren letzten Stempel, eine Bügelbild und eine Goldmedaille. Letztes Jahr gab es noch Gold, Silber und Bronze und nach dieser Aufteilung hätten wir mit 78,58 Stunden eine Silbermedaille gewonnen. Angekommen, kam  nach der Freude die Frustration, dass die Wanderung vorbei ist. Das ist die Freiheit sich einfach um nichts Sorgen zu machen, außer Laufen, laufen, laufen, vorbei war. Wir waren zurück in der Zivilisation.  Und mir fehlte die Natur bereits nach 5 Minuten. Erholt von der Frustration tranken wir Bier/Cider und aßen bei Live Musik im Trekkers Inn Rentier-Döner. Wir tauschten uns mit einem Paar aus Süd Afrika über die Tour aus und stellten fest, dass es locker machbar ist die Strecke auch unter 72 Stunden zu laufen. Der schnellste war btw. 14 Stunden unterwegs. Wo bleibt da der Genuss an der Natur?

Wir hatten im Übrigen sehr viel Glück mit dem Wetter. 20-25 °C ist für August oberhalb des Polarkreises auf keinen Fall normal. Eine Woche zuvor gab es noch Neuschnee und es war sehr kalt. Aber wir hatten 4 Tage schönes Wetter und freuen uns sehr darüber. 🙂

Heimweg
Am nächsten Tag ging es mit dem Bus zurück nach Kiruna.  Von dort aus fuhren wir Richtung Vaxholm bei Stockholm. Mittwoch erreichten wir Vaxholm bei strahlend blauen Himmel. Von dort aus nahmen wir eine Fähre nach Stockholm rein. Wir hatten Glück, dass wir gerade den Dampfer erwischten, der zwar 15 Minuten länger fuhr, aber es war ein schöner Ausflug. Ich kann es jedem empfehlen mit der Fähre nach Stockholm reinzufahren. Die Kulisse, die sich dort abzeichnet ist unvergesslich. Wir schlenderten durch die Altstadt Stockholms und durch Mosebacke. Da wir nur den halben Tag hatten, machten wir uns gegen 18 Uhr zur Fähre zurück. Eigentlich wollten wir uns Skannsen am nächsten Tag anschauen, aber da waren leider keine Hunde erlaubt und sämtliche Museen waren dann leider auch nicht möglich. Wir entschlossen uns, dass wir ohne Hund wieder kommen müssen nach Stockholm (Dogsitter sind gern gesehen, freiwillige?). Wir haben uns die Hand drauf gegeben ein Wochenende nach Stockholm zu fliegen. Nach 13 Stunden Autofahrt am nächsten Tag kamen wir in Bordenau an und somit war der Urlaub zu Ende.

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen nach Nikkaluokta zu fahren und den nördlichen Kungsleden zu wandern. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön und das Gefühl von Freiheit beim Wandern ist so groß wie nirgends anders.

Auflösung Loppis: Trödelmarkt

Vitamin D gegen den Jetlag

Gestern kam Bastian aus Montvale, New Jersey (bei New York) wieder und quasi das erste, was er sagte war, dass er heute mit mir wandern gehen möchte. Heute morgen machten wir uns bei kühlen 11 °C auf den Weg nach Eckenbrechtsweiler auf der schwäbischen Alb hinter der Burg Teck. Unser erster Aussichtspunkt war am Beurener Fels nach ca. 2km. Hier ist auch das Panorama oben aufgenommen (mit der Maus nach links oder rechts drehen). Der weg führte, wie typisch für die Schwäbisch Alb, immer am Trauf entlang, so dass es kaum Höhenmeter zu überwältigen gab. Die meiste Zeit der Strecke haben wir keine Menschen getroffen. Am Brucker Fels aßen wir unser Käsebrot und genossen in der Sonne die Aussicht auf die Burg Teck. Über Stock und Stein führte uns der Weg nach Eckenbrechtsweiler zurück und weiter zur Burg Hohenneuffen, wo wir schon auf dem Hohenneuffener Wanderparkplatz von vielen Autos und Menschen überrascht wurden. Wir hatten das „Glück“, dass heute die Kreiskliniken auf der Burg Hohenneuffen ein Fest gaben, es eine Falknershow gab und demnach viele Leute oben waren. Ein schnelles Kristallweizen und eine schnelle Apfelsaftschorle mussten zur Erfrischung reichen, so dass wir uns auf den Weg zurück zum Auto machten. Dabei kamen wir am Startpunkt für die vielen Gleitschirmflieger vorbei. Bei angenehmen Temperaturen und Sonne sitzen wir nun entspannt auf dem Balkon. 🙂

Pfingsten im Allgäu

Photos (für Photos auf’s Bild klicken)

Nach dem wir Samstag Morgen unsere Sachen gepackt haben, machten wir uns auf in Richtung Allgäu. Mittags kamen wir in Tannheim an, von wo wir eine Runde um den Vilsalpsee machten, um für die nächsten zwei Tage warm zu werden. Der Tag am Vilsalpsee war sehr schön und sehr idyllisch. Es war strahlend blauer Himmel und es gab einen strahlend blauen See, der zwischen den grünen Bergen lag. Über Schneeflächen, Steine und durch Tannen wanderten wir noch bis zu einem Wasserfall, wo wir die Sonne auf einem Stein genossen. Nach 4 Stunden in der Sonne gingen wir zurück zum Auto. Die Nacht verbrachten wir im Pfrontener Hof, welcher sehr gut gelegen war, weil das der Anfangs- und der Endpunkt unserer zwei Tages Wanderung war.
Unsere Tour begann mit eine Fahrt morgens um 9 Uhr mit der Breitenbergbahn, um schon mal 600 Hm zu schaffen. Oben angekommen, ging es dann Richtung Aggenstein. Es handelte sich dabei um einen einstündigen Aufstieg auf 1955 m. Das letzte Stück passte Lisa auf unsere Rucksäcke auf, während wir einen sehr sehr leichten Kletterstieg zum Gipfelkreuz machten. Nach einer kurzen Verschnauf-  und Photopause folgte der 15-minütige Abstieg zur Bad Kissinger Hütte, wo wir uns mit Getränken stärkten. Dort entschieden wir – da es erst 11 Uhr war – , dass wir einen weiteren Gipfel erklimmen wollen. So dass unsere Strecke einen Stichweg hoch zum Brentenjoch (2000 m) machte. Es war ein langer Aufstieg, der durch eine herrliche Aussicht belohnt wurde. Lisa, Bastian und ich verschnauften am Gipfelkreuz mit Keksen und Wasser. Über die Sonnenalm am Füssener Jöchle (hier gab es: Hauswurst für Bastian und Leberknödelsuppe für mich) ging es über Schneefelder vorbei an blauen Enzianblüten durch Wälder zur Füssener Hütte, wo wir die Nacht verbrachten. Bei der Füssener Hütte wurden wir sehr freundlichen von den Hüttenwirten willkommen geheißen. Vorallem der sechsjahre alte Gideon (Sohn des Hüttenwirts) war sehr verliebt in Lisa und hat sie bespaßt mit Stöckchen werfen und kraulen. Nach 14 km, Kässpatzen und Kaiserschmarrn sind wir abends nur noch ins Bett gefallen bzw. in unsere Hüttenschlafsäcke im Matratzenlager.
Der zweite Tag begann mit einem seichten Abstieg zur Musauer Alm. Hinter der Musauer Alm folgte eine 600 Hm Anstieg durch einen Wald und später über eine Alm zum Gehrener Joch. Eigentlich wollten wir auf die Gehrener Spitze allerdings stellten wir ziemlich schnell fest, dass das zu gefährlich mit Hund ist, so dass wir wieder umgedreht sind. Wir entschieden uns dann direkt nach Reutte ins Tal zu wandern. Auf unserem Rückweg hörten wir die ganze Zeit einen Kuckuck und sahen einen Wachmann der Murmeltiere, der laute Signaltöne von sich gab als Lisa auf ihn zu kam. Bei einer Hütte (wo uns beiden der Name entfallen ist, ist auch nicht sehr toll dort) gab es Apfelstrudel und Saftschorle als zweites Frühstück. Passend zur Ankunft bei dieser Hütte fing es ein wenig an zu tröpfeln. Das hielt uns nicht ab den langen Abstieg ins Tal fortzusetzen. Bei diesem Abstieg ins Tal kamen wir an Kühen vorbei nach Wängle. Dort machten wir uns beide frisch in einem Gasthof und Lisa klappten währenddessen ständig die Augen zu. In Reutte angekommen, stellten wir fest, dass der nächste Schienenbus erst 90 Minuten später fuhr. Diese Zeit überbrückten wir mit Döner-Mittag und relaxen im Park. Gegen halb 4 waren wir zurück in Pfronten und traten den Heimweg an.
Es war eine ganz tolle Tour mit vielen schönen Eindrücken. 🙂

Wandern in der Pfalz

Photos gibt es hier
(auf das Photo klicken, chronologisch sind die Photos leider rückwärts)

Schon lange planten wir mit Nora und Florian gemeinsam wandern zu gehen. Für das lange Wochenende des 1. Mai plante Bastian eine ca. 80 km-Tour durch den Pfälzer-Wald mit Übernachtungen auf sogenannten Trekking-Camp-Plätzen, auf denen Zelten für einen kleinen Preis im Wald erlaubt ist. Mit etwas Verspätung (weil wir Flo und Nora erst aus dem Bett klingeln mussten) begann unsere Tour in Leinsweiler an einem Kneippbecken. Unser erstes Ziel war die Ruine Madenburg, auf die wir stiegen und eine kurze Verschnaufpause einlegten, um die Aussicht über’s Land und über den Pfälzer Wald zu genießen. Es ging am Pfälzer Weinstieg entlang an Weinbergen, durch kleine süße Pfälzer Orte nach Bad Bergzabern. Es fühlte sich durch die Sonne und die kleinen idyllischen Orte schon richtig wie Urlaub an. In Bad Bergzabern stärkten wir uns für die letzten 5 km zum Schlafplatz mit Weinschorle (Nora und ich) und Radler (Bastian und Flo). Am nächsten Tag ging unsere Tour zunächst ohne Frühstück los, da wir etwas Wassermangel hatten. In Reisdorf (nach 5 km bergab) kamen wir zu einem Brunnen, an dem wir uns erfrischten und unsere Wasservorräte auffüllen konnten. Weiter ging es Richtung Lindelbrunnen, wo uns ein Biergarten erwartete. Nach Lindelbrunnen ging es weiter Richtung Wernersberg. Diese Strecke hatte wenig Höhenmeter, die zu überwinden waren, so dass wir recht flott unterwegs waren.  Leider fing es in Wernersberg an zu regnen, so dass wir am Schlafplatz unsere Zelte im Regen aufschlagen mussten. Während der Regenpause konnten  wir dann trotzdem am Lagerfeuer essen (gekocht wurde allerdings mit einem Kocher).
Der nächste Tag führte uns zunächst nach Annweiler, wo uns Florian und Nora verließen, da es Nora nicht so gut ging (das war sehr schade!!!). Nach Annweiler ging es stetig bergauf über eine Alm mit Kälbern und Kühen. Kurz vor Dernbach machten Bastian und ich unsere Mittagspause. Es folgte ein Weg über 3 km bergan zur Ruine Neu-Scharfeneck, wo wir den Ausblick über den Pfälzer Wald genossen. Auf dem Abstieg Richtung Modenbachertal (wo unsere Schlafmöglichkeit war) kamen wir an der Waldhütte Drei-Buchen vorbei, wo wir uns eine kleine Stärkung gönnten. Endlich kam Bastian zu seinem Handkäs‘ mit Musik. 🙂
In unseren letzten Nacht hat es gewittert, geblitzt, gedonnert und geregnet. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, aber es war irgendwie cool der Natur so nah zu sein. Da wir recht früh ins Bett sind, kann es gut möglich sein, dass sich das Gewitter noch vor Mitternacht ereignete, da wir gegen 7 Uhr aufwachten und recht fit waren. Gegen 9 Uhr ging es zurück nach Leinsweiler. Kurz vor Frankweiler kamen wir an einer Walddusche und einem Kneippbecken vorbei. Das Kneippbecken war sehr angenehm für unsere Füße und die Dusche erfrischte unsere Gesichter. Nach Frankweiler kamen wir durch die Ortschaften Siebldingen und Birkweiler vorbei. Dabei gingen wir größtenteils auf dem Weinwanderweg der deutschen Weinstraße. Die Sonne strahlte und wir bekamen wieder viel Sonne ab. Kurz vor Leinsweiler kamen wir am Kolbinger Haus vorbei, wo wir uns beide eine Weinschorle, Handkäs‘ mit Musik und zwei Würste mit Brot gönnten. Dieser kleiner Snack war ein gelungener Ausklang unserer Wanderung. Allerdings lagen noch 4 km vor uns zum Auto, so dass es fröhlich und vergnügt zurück zum Auto ging, wo wir noch drei Runden im Kneippbecken drehten.
Es war mal wieder viel zu schnell vorbei und wir hatten eine schöne Runde. Wirklich schade, dass Flo und Nora nur die Hälfte erlebt haben, aber wir hoffen auf eine Wiederholung. 🙂 Mir persönlich hat die Pfalz sehr gut gefallen. Auf der 85 km-Runde haben wir nur nette und sympathische Leute getroffen, so dass wir viel viel Spaß hatten.

Osterwochenende im Südschwarzwald

Für die Lesefaulen, diesmal die Photos gleich am Anfang (aufs Photo klicken):

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Für das Osterwochenende hatte Bastian und ich uns vorgenommen mal wieder eine Mehrtagestour zu machen, da wir das schon lange nicht mehr gemacht haben. Wir hatten drei Tage Zeit und haben dementsprechend eine Route rausgesucht (bzw. eigentlich war es nur Bastian). Wir haben uns also Freitag Morgen auf den Weg nach Geschwend gemacht. Geschwend ist eine Gemeinde der Stadt Todtnau im Südschwarzwald. Wir haben uns beeilt, so dass wir dort einen Bus um 9:02 Uhr nach Titisee nehmen konnten. Nach 50 Minuten Fahrt ging unsere Runde in Titisee los.

Tag 1: Titisee – Krummes Kreuz (23 km)
Der Weg von Titisee Bahnhof führte uns über eine Rodelbahn hinauf nach Saig. Von dort aus ging es weiter nach Lenzkirch, wo wir auf den Schluchtensteig trafen. Der Schluchtensteig führte uns durch Wälder, Wiesen und über eine Alm zum Bildstein hinauf. Vom Bildstein hatten wir eine super Aussicht auf den Schluchsee, so dass wir dort unsere Mittagspause hatten. Unsere nächste Station war Aha am Schluchsee, wo ich ein Eis aß und Bastian ein alkoholfreies  Weizen trank. Die Route führte uns auf die andere Seite des Schluchsees, wo wir einen Biergarten vorfanden, den wir vor unserem nächsten Anstieg auch nutzten. Bastian trank ein Alster und ich eine Cola. Dort konnten wir auch unsere Wasservorräte auffüllen, so dass wir später am Abend auch genügend zum Kochen und trinken hatten. Unser nächstes Ziel war das Krumme Kreuz, wo wir unser Nachtlager aufschlagen wollten. Wir kamen an einer schönen Naturwiese vorbei und einer Picknickstelle, mit Ausblick auf den Schluchsee. Am Krummen Kreuz angekommen, genossen wir die restliche Abendsonne und haben Schwarzwälder Pilztopf zum Abendbrot gegessen. Gegen 20 Uhr haben wir uns ins Zelt verzogen und wären fast eingeschlafen, als ein Auto direkt neben dem Zelt parkte und ein netter Forstverwalter uns darauf hinwies, dass das eigentlich nicht erlaubt sei hier zu zelten. Er lies uns aber da schlafen und wir mussten versprechen, dass wir alles sauber hinterlassen. Das ist aber selbstverständlich.

Tag 2: Krummes Kreuz – Todtmoos (28 km)
Nach dem Frühstücken und dem Zähneputzen mit eiskaltem Quellwasser machten wir uns auf den Weg unserer nächsten Etappe. Zunächst führte uns der Schluchtensteig hinab ins Muchenland (eine Siedlung von Glasbläsern). Weiter ging es in eine weitere Siedlung von Glasbläsern nach Althütten. Diese Siedlung hatte sogar eine kleine Kapelle, die zur Wallfahrt genutzt wird. Von dort aus folgte eine Abstieg durch eine Schlucht nach St. Blasien, einem heilklimatischen Kneipp-Kurort mit einem Internat für Jungs und Mädchen. Dort aßen wir ein Eis im Kurgarten. Anschließend ging es über den Victoriaweg hinauf zum Lehenkopf, wo wir unsere Mittagspause mit Ei und Brot hatten. Es ging weiter über diverse Viehweiden mit schönen Ausblicken zu einem Klosterweiher, der nicht weiter spektakulär war. Ein kurzer Anstieg leitete den Weg hinauf auf die Hochfläche und hinüber nach Ibach. Immer wieder gingen wir durch Tore, die uns auf eine Viehweide oder hinaus führten. Nach einer kurzen weiteren Pause (20 km) wollte ich nur noch mein persönliches Tagesziel erreichen: Ibacher Kreuz, um zu schauen ob wir da schlafen könnten. Dummerweise handelte es sich dabei um einen Parkplatz an einer Straße. Also ging es weiter Richtung Todtmoos. Immer auf der Suche nach einem Schlafplatz ging es durch die Hohwehraschlucht an einem historischen Bierkeller vorbei und irgendwann kamen wir in Todtmoos an. Dort entschieden wir uns, da wir mittlerweile 28 km gelaufen waren, in einem Hotel zu schlafen, da ich sehr sehr sehr müde war. Todtmoos ist ein kleiner Kurort, wo es Läden gibt, die T-Shirts haben für Kinder mit der Aufschrift: „Omas und Opas Prinzessin“ oder „Wenn Mama und Papa nein sagen, frag ich Oma und Opa“. Wir waren wahrscheinlich mit die jüngsten in dem Ort ;-D Wir aßen Abendbrot und gingen recht schnell zu Bett.

Tag 3: Todtmoos – Geschwend (12 km)
Früh am Morgen hatte es geregnet und es war bewölkt. Wir haben gefrühstückt und machten uns auf den Weg nach Geschwend, wo unser Auto stand. In Todtmoos verließen wir den Schluchtensteig (der in Wehr endet) wieder. Wir gingen über Wiesen, durch Wälder und durch kleine Ortschaften wieder auf und ab. Da es bewölkt war, brannte heute die Sonne nicht so. Nach knapp 3 Stunden wandern, kamen wir auch schon wieder am Auto an.

Es war eine sehr schöne Runde mit tollen Ausblicken und viel Sonne. Wir hatten dabei viel Spaß. Leider war ich am 2. Tag so kaputt, dass wir nur eine Nacht im Zelt geschlafen haben. Wir waren das letzte Mal mehrere Tage vor zwei Jahren wandern. Meine Beinmuskulatur hat mich das sehr spüren lassen, so dass jeder Abstieg sehr unangenehm wurde. Ich muss also trainieren, dass ich das nächste Mal nicht schlapp mache.

Wanderung um Kaltenbronn

An einem wunderbaren Frühlingstag haben Bastian, Lisa und ich uns den Wecker auf 7 Uhr gestellt und haben uns halb 9 auf den Weg nach Kaltenbronn im Schwarzwald gemacht. Nach 90 Minuten fahren, konnten wir um 10 los wandern. Gleich zu Beginn führte uns der Weg an einem Wildgehege vorbei zu einem Wildseehochmoor, das wir auf einem Bohlenweg durchquerten. Am Wildsee vorbei ging es weiter auf einem breiten Forstweg. Diesen verließen wir nach einigen Kilometern, um hinunter ins Tal zum Brotenaubach zu steigen. Immer begleitet von strahlend blauen Himmel und Sonne ging es nach 3-4 km wieder hinauf. Der Weg führte uns zum Westweg. Nach 14 km haben wir bei herrlicher Aussicht Boeuf Stroganoff mit Rindfleisch und Milchreis (zum Nachtisch) gegessen. Der Weg zurück zum Auto verlief weiter auf dem Westweg, der sehr abwechslungsreich war: breiter Forstweg, schmaler Stieg durch den Wald, Weg überdeckt mit Schnee und schlussendlich einen Wiesenhang hinunter. Bei herrlichem Wetter hatten wir eine schöne Runde von 23 km.

Sonne, strahlend blauer Himmel und Schloss Lichtenstein

Nachdem ich eineinhalb schöne Tage mit Wiebke hatte und sie zu ihrem Bruder gefahren ist, haben Bastian und ich beschlossen, dass wir bei diesem schönen Wettern auf die Alb zum Wandern fahren. Bei unseren kleinen Runden konnten wir den Frühling schon riechen und spüren. 😀  …

auf dem Weg zum Schloss Lichtenstein

Um 11.15 Uhr sind wir in Honau hinter Reutlingen angekommen und hatten einen wunderbaren Blick hoch zum Schloss Lichtenstein, was eins der Zwischenziele war. Zunächst ging es 3 km auf 800 m ü. NN hoch, um die weitere Strecke oben auf der Trauf zu wandern. Nach 5.5 km sind wir bei Schloss Lichtenstein angekommen, was wir allerdings nicht besichtigen konnten, da wir beide kein Bargeld dabei hatten. Also haben wir uns noch ein kleines Plätzchen gesucht, um unsere Käsebrote zu essen. Danach ging es auch gleich weiter auf die andere Seite des Tals. Diese war nämlich die sonnige Seite. Von dort konnten wir nochmals das Schloss sehen und haben dabei in der Sonne Äpfel und Birne gegessen. Nach dieser Pause genossen wir den Nordalbweg und es ging auch schon wieder zurück zum Auto. Nach 12 km und 3.5 Stunden Sonnen hatten wir einen schönen Sonntag. 🙂 Ich bin bereit für den Frühling.

Fotos gibt’s hier!