Röckingen – Kiel – Bremen – Hannover und zurück

Röckingen
Im Oktober schon hatten Katha und ich die Idee nach unseren Diplomprüfungen einen Kurzurlaub Richtung Norddeutschland zu machen. Schließlich musste ich Katha doch unseren schönen Norden zeigen, wenn sie noch nie dort war. Also fuhr ich am Dienstag 15.3. Früh in Kathas Heimat ins Fränkische, denn dort sollte unsere Tour am nächsten Tag beginnen. Allerdings wollte ich vorher noch auf Classic reiten und Kathas Zuhause etwas kennenlernen. Ich kam mittags in Nördlingen an und wir fuhren nach Röckingen, wo wir kurz was aßen und dann weiter zum Pferd gingen. Classic ist ein grooßes Pferd, welches ich erstmal mit Respekt gegenüber stand. Nach einigen Leckerlies, Striegeln und Hufe putzen, wurden wir aber dicke Freunde. Sie hat mich nicht abgeworfen. Katha ritt sie auf einem Sprungplatz ein und danach saß ich dann auf Classic und wir spazierten einmal bei herrlichem Sonnenschein um Röckingen herum. Nach dem Classic wieder im Stall war, sind Katha und ich nach Dinkelsbühl gefahren, um dort Kaffee zu trinken. Ein süßes kleines Örtchen mit einer schönen Innenstadt. 🙂 Am Abend hat uns Kathas Mama zu fränkischem Essen eingeladen. Dazu gab es für uns drei je ein Bockbier – lecker.

Kiel
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Unsere erste Station war hoch oben im tiefen Norden Deutschlands: Kiel. Dort wohnt Wiebke, die dort ihre Masterarbeit über die Alterung von Muscheln in Abhängigkeit des Sauerstoffdrucks schreibt. Die Fahrt dauerte 6,5 Stunden. Wir kamen also gegen 16:30 Uhr in der Eckernförderstraße an. Dort erwartete uns WIIIIIND (:D), Kälte und Wiebke bereits. Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert, haben zu Hause was gegessen und uns unterhalten und Ubongu gespielt. Nach einem langen Tag sind wir nur noch ins Bett gefallen. Tina – Wiebkes Schwester –  musste am nächsten Tag erst um 14 Uhr arbeiten, so dass sie mit uns nach Friedrichsort zum Strand gefahren ist (danke an dieser Stelle). Dort wurden wir so richtig vom Wind durchgepustet und die 18 °C aus Röckingen waren schnell vergessen, da es in Kiel eher 0 °C waren. Mittags trafen wir uns mit Wiebke im Sophienturm (Shoppingcenter) zum Mittag essen. Es gab Salat mit Fischfilet (Wiebke und ich) und Salat mit Garnelen (Katha). Den Nachmittag verbrachten Katha und ich in der Campus Suite. Einem ganz tollen Kaffeeladen, der uns auf unserer Reise nochmals über den Weg laufen sollte. Es gab Cappuccino 400 mL für 1,99 Euro und der war auch noch richtig lecker. 😀 Gegen 17:30 Uhr sind wir zurück in Wiebkes Wohnung, wo wir auf sie warteten, um gemeinsam noch einen schönen Abend zu genießen.

Bremen
Freitag Morgen machten wir uns dann auf um in die Hansestadt Bremen zu fahren. Nach einer langen Fahrt über die blöde A1 sind wir bei Nieselregen an der Bremer Uni angekommen. Bei diesem Wetter zeigte sich Bremen einen Moment lang von seiner wahren Seite. Nachmittags kam die Sonne raus und der Nieselregen war vergessen. An der Bremer Uni aßen wir in der Mensa und schauten uns das NW2 an. Dort hatte ein ehemaliger OC-Assistent sein Promotionsvortrag, den wir uns anhörten. Anschließend gab es Sekt und Büffet. Am Nachmittag fuhren wir zum Townside Hostel, wo wir die nächste Nacht schlafen wollten. Dort stellten wir das Auto ab und liefen Richtung Innenstadt durch’s 1/4. Einen kleinen Abstecher zu den Bremer Stadtmusikanten, in den Dom, zur Schlachte ging es dann über die Wilhelm-Kaisen-Brücke zum Werder See. Wir überquerten die Weser mit der Hal över (oder auch Sielwallfähre) die Weser und liefen Richtung 1/4 zurück. Dort nahmen wir die Straßenbahn 4 nach Schwachhausen, um dort bei El Mariachi mexikanisch Abendbrot zu bekommen. Nach reichlich Essen, fuhren wir mit vollen Mägen zurück ins 1/4 um auf den Höfen im 1st Class Suicide ein bisschen zu chillen. Der Abend ging weiter im Hegartys einem Irish Pub, wo es Live music gab. Gegen 2 Uhr waren wir zurück im Hostel. Am nächsten Tag zeigte ich Katha noch den Schnoor und das Outlet Center in Bremen. Am Nachmittag besuchten wir Sarah, Jan, Lilly und Merle in Stuhr. Wir grillten, lachten, aßen und gingen abends auf eine Geburtstagsparty.  Der Sonntag begann mit einem ausgedehnten Frühstück, so dass wir gestärkt zu meinen Eltern fahren konnten.

Steinhuder Meer
Nach dem Mittag bei meinen Eltern, fuhren Mama, Franzi, Marcel, Katha und ich nach Steinhude. Bei strahlend blauem Himmel ist das Steinhuder Meer einen Ausflug wert. Das dachten leider noch viele andere mit 999 anderen Autos. Nach einer längere Parkplatzsuche, sind wir zum Meer gelaufen und haben uns Steinhude angeguckt. Nach dem wir Mardorf von Steinhude aus sehen konnte, durfte der Blick von dort nicht fehlen. Deshalb fuhren wir noch auf die andere Seite und schauten uns dort auch das Moor an. Auf dem Weg zum Steinhuder Meer hab ich Katha meine Schulen in Neustadt gezeigt, so dass sie einen kleinen Einblick meiner Kindheit bekommen konnte.

Hannover
Die Landeshauptstadt Niedersachsens durfte bei dem Besuch meiner Eltern nicht fehlen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die „große“ Innenstadt Neustadts, fuhren wir mit dem Regionalexpress von Neustadt nach Hannover. An der Tourist Information begannen wir Tour auf dem roten Faden durch Hannover. 4.5 km und knapp 2 Stunden später haben wir alle wichtigen Sights aus Hanover gesehen: Louise Gallerie, Opernhaus, Rathaus, Aegidientor, Ballhof, Nanas, Altstadt, Kröpcke, Ernst-August etc. Wir gönnten uns leckeren Mövenpick Kaffee im Cafe Kröpcke und genossen die Zeit und die Sonne. Gegen halb 3 trafen wir uns mit Franziska an der Uni, die uns den Chemikerbereich der Uni Hannover zeigte. Katha und ich fielen aus allen Wolken, als Franzi uns das AC-Gebäude zeigte. Es war ein Schloss. Im Hinterhof sahen wir auch das PC-Gebäude, welches eine Art Baracke war und aussah wie aus den 60er Jahren. Franzi hatte noch einen Versuch am laufen, so dass wir uns die Campus Suite setzten und dort Kaffee trunken. Dort entschlossen wir uns, dass wir ein Bürgerinitiative starten wollen, dass eine Campus Suite auch in Stuttgart auf dem Campus in der Nähe vom Straußi II geben sollte. 😀 Wir wären die besten Kunden. *hihi* Franzi zeigte uns später noch das Welfenschloss und den Welfengarten.

Zurück in Mariensee zeigte ich Katha noch mit wenig Aufwand unser großes Kloster und das Institut für Nutztiergenetik, wo meine Eltern arbeiten.

Nach ereignisreichen Tagen, bin ich nun wieder zu Hause und Katha in Röckingen. Ich hatte viel Spaß mit Katha und hoffe, dass ich ihr mit vielen Kulturschocks Norddeutschland etwas näher bringen konnte. <3

Photos gibt es wie immer (einfach auf das Bildklickenklicken):

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