Belgisches Witbier: Q*bert

Es ist seit Anfang Juli sehr heiß hier im Süden Deutschlands gewesen, so dass wir unbedingt ein hochsommerliches Bier brauen wollten. Wir entschieden uns für ein belgisches Witbier. Ein Witbier ist ein belgisches helles Weißbier. Im Geschmack ist es oftmals eher säuerlich, aber dennoch süffig, leicht und erfrischend. Durch die Zutaten Koriander, Salz, Orangenschale und/oder Piment steht der malzige und hopfige Charakter eher im Hintergrund.

Qbert

Biertyp: Belgisches Witbier
Hefe: GOZDAWA Classic Belgian Witbeer (Saccharomyces cerevisiae)
Malze: Pilsner, Weizenflocken, Haferflocken
Hopfen: Perle
Stammwürze: 13,6 °P
Alkoholgehalt: 5,25 %

Zugabe von Bittere Orange, Koriandersamen und Irish Moss

Geschmacklich ist es perfekt für unsere Geschmäcker geworden. Der Geschmack des Korianders und der bitteren Orangenschale kommen sehr gut durch. Es hat einen säuerlichen Geschmack und löscht schnell und lecker den Durst. Durch seinen relativ hohen Rohfruchtanteil (Weizen- und Haferflocken) in der Maische, hat es keinen sehr ausgeprägten Malzkörper und schmeckt säuerlich. Ein Arbeitskollege von Bastian beschrieb es wie folgt: Q*bert sei sehr fruchtig, hätte aber wenig Malz- oder Hopfengeschmack. Es sei sehr süß am Anfang und im Abgang schmecke man die Bitterkeit, so dass es an ein fruchtiges Starkbier erinnere.  (Vielen Dank an dieser Stelle für die Stellungnahme).
Die Namensgebung hat keinen starken Hintergrund. Q*bert ist ein Computerspiel aus den 80ern, bei dem Würfel durch den Hauptcharakter umgefärbt werden müssen. Der Hauptcharakter ist eine orange Kugel mit Beinen und einem Rüssel. Wir nannten das Bier nach ihm, weil es Orangenschale enthält und auch danach schmeckt. Wir fanden es dann ganz passend das Bier nach einer orangen Spielfigur zu benennen. 🙂

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Cheers!

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