Raspberry Ale: Kirby

Das Deutsche Reinheitsgebot… Was bedeutet das schon? Bier darf nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser bestehen… Hmmm… Das ist ja total hinterwäldlerisch. Das mag vor 100 Jahren sinnvoll gewesen sein, als Biere durch Kontaminationen ungenießbar wurden und Rohstoffe rar wurden, aber heutzutage ist es doch so, dass wir viel sauberer arbeiten können und wir nicht unter Rohstoffmängeln leiden. Lange Rede kurzer Sinn, vergessen wir das Reinheitsgebot für einen Augenblick und konzentrieren uns auf das Wunschbier hier. Ein Himbeer-Ale sollt es werden. Ein ganz normales Ale, welches nicht mit Hopfen, sondern mit 2kg Himbeeren gestopft wurde – also am Ende der ersten Fermentation dazu gegeben wurde. Und folgendes kam dabei raus:
KirbyBiertyp: Raspberry Ale
Hefe: Safale US-05 (Saccharomyces cerevisiae)
Malze: Pilsner, Münchner, Carl Dunkel
Hopfen: Mosaic
Stamwürze: 13,7 °P
Alkoholgehalt: 6,0 %

mit Himbeeren gestopft

Zugabe von Irish Moss und Gelatine

Schon beim Abfüllen in Flaschen roch man die Himbeeren und es schmeckte auch danach. Und es ist pink. Ein Mädchen Bier – whoop whoop. 😀 Geschmacklich ist es definitiv ein Sommerbier, da es keine sehr ausgeprägte bittere Note hat. Es hat dafür einen sauren, erfrischenden Geschmack der Himbeeren. Ein süßes Bier sollte man hier aber nicht erwarten. Es ist eher erfrischend durstlöschend. Meines Erachtens ist der Malzkörper eher schmal gehalten, was ein gute Kombination zum Himbeergeschmack darstellt.

Kirby ist der Protagonist eines Jump’n run Spiels von Nintendo. Er ist kugelförmig und rosa oder pink. Und das ist auch schon der Grund für die Namensgebung: er ist pink, wie unser Bier.

Freiwillige Verkoster schickten uns folgendes Kommentar als Sprachnachricht: Ich zitiere: „Wir liiiieeeeeben Kirby“ –  Ich übrigens auch!

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Cheers!

 

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