Smoken mit einem Weber Smokey Mountain

Anlässlich einer Gartenfeier im Zuge meines Uni-Abschlusses haben Bastian und ich uns einen Smoker gekauft. Schon sehr lang haben wir den auf der Wunschliste stehen und endlich gab es einen Anlass ihn zu kaufen. Wir haben schon ein paar Mal versucht auf unserem normalen Grill zu smoken, das ging auch, aber mit einem Smoker kann die Temperatur über mehrere Stunden sehr konstant gehalten werden. Bei einem normalen Grill musste man sehr häufig nachjustieren, so dass Bastian bei der letzten Pulled Pork Zubereitung – was 16-18h benötigt – häufiger mal nachts raus musste, um den Grill wieder auf Temperatur zu bringen. Mit einem Smoker ist es möglich low and slow zu garen. D. h. also dass das Fleisch nicht durch direkte starke Hitze wie bei der Zubereitung eines Rindersteaks sondern eher durch indirekte schwacher Hitze über einen langen Zeitrahmen gegart wird. Dadurch wird das Fleisch schonend gegart und erhält durch die rauchige heiße Luft zusätzlich auch einen schönen Rauchgeschmack.

Zu Pulled Pork werde ich später nochmal was schreiben, gestern gab es erstmal Schweinerippchen. Die Schweinerippchen haben wir nach der 3-2-1 Methode zubereitet, die ich im folgenden näher erläutern werde:
Die Rippenbogen wurden von einer kleinen dünnen Silberhaut befreit und mit einem Rub bearbeitet.

Ein Rub besteht aus trocknen Zutaten, die zum ‚Einmassieren‘ für Fleisch vor dem Grillen verwendet wird. Das macht das Fleisch nach dem Grillen schmackhafter. Ein Rub ist aus 4 Komponenten aufgebaut: 1. die Basis: dazu kann man Paprikapulver verwenden, 2. Salz, 3. die Süße: brauner Zucker bietet sich da an und zum Schluss 4. das Besondere: wie zum Beispiel schärfe durch Chiliflocken.

Für die Rippchen haben wir dieses Mal Magic Dust verwendet. Nach dem Einmassieren des Rubs wurden die Rippchen in den 105 °C heißen Smoker gelegt und indirekt im Rauch gegart. Dazu haben wir in Wasser eingeweichtes Kirschholz verwendet.

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Nach 3h im Smoker bei 105 °C wurden die Rippchen mit Apfelessig bestrichen und in Alufolie gepackt und wieder in den Smoker gelegt. Die Temperatur wurde etwas erhöht auf 115-120 °C. Anstelle des Apfelessigs kann man auch eine Mischung aus Apfelsaft und Apfelessig verwenden, aber wir hatten gestern nur Apfelessig da.

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Nach 2h indirekt mit Alufolie auf dem Smoker wurden die Rippchen wieder aus der Alulfolie herausgenommen und mit einer BBQ-Sauce bestrichen. Die bestrichenen Rippchen wurden wieder in Smoker ohne Alufolie gelegt. Als BBQ Sauce haben wir eine eigene Kreation, die scharf und rauchig sein sollte,  verwendet:

400 g Ketchup
1 cup Apfelessig
3/4 cup Molasse
1/3 cup Chipotle Chilis in Adobo Sauce
1 tbs granulierter Knoblauch
1 tbs granulierter Zwiebeln
1 tbs süßes Paprikapulver
1 tbs scharfes Paprikapulver
1 tbs BBQ Rub (Magic Dust)
1/2 tsp Zimt
1/2 tsp Kreuzkümmel
1 cup brown packed Sugar
alles zusammen einmal aufkochen lassen – FERTIG

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Nach 1h Stunde bei indirekter Hitze eingepinselt mit BBQ-Sauce waren die Rippchen auch schon fertig. Das Bepinseln der Rippchen kann nach belieben alle 15 Minuten wiederholt werden. Die Knochen ließen sich ganz einfach vom Fleisch lösen. Sie fielen quasi vom Fleisch. Dazu gab es Süßkartoffelecken aus dem Ofen.

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Sehr zu empfehlen, es war sehr lecker. 😀

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