Weichen gestellt.

Der Titel des letzten Beitrags war „Next week will be interesting …“ und das war sie auch.

Am Dienstag vormittag stand der Besuch beim Notar in Calw zum Grundstückskauf an. Hier wurde der Kaufvertragstext verlesen und noch an einigen Stellen erläutert bzw. ergänzt. So war bspw. im Vertrag nicht strikt geklärt, ob ein Abwasserversorgungsschacht erreichbar sein muss. Ist er zum Glück nicht, so dass ein Carport / Garage potentiell gebaut werden kann.
Nach 2,5h Vertrag durchgehen und unterschreiben sind wir nun also stolze Besitzer von 735qm Calwer Grund. Hoffentlich liegt dort eine Goldader. Laut Kaufvertrag gehören eventuelle Bodenschätze nämlich uns 🙂
Weiterhin war die Dame vom Liegenschaftenamt so freundlich unsere Kontaktdaten an die Nachbarn weiterzuleiten, so dass wir mit diesen frühzeitig in Kontakt treten können.

Nach ein paar Stunden Büro-Arbei in Böblingen ging’s ab 19:00 dann in Fellbach bei Herrn Architekt im Musterhaus weiter. Die Pläne wurden uns ja bereits zuvor präsentiert, so dass wir gleich in Medias Res einsteigen konnten. Das Angebot wurde noch einmal final durchgegangen, revidiert, final festgelegt und die Entscheidung zwischen Knecht- und HUF-Keller festgelegt. Es wird ein Knecht-Keller werden. Für diesen sprach vor allem der günstigere Preis sowie eine aussenliegende Dämmung. „Nachteil“ ist jedoch, dass wir für die Abnahme der Leistungen von Knecht selbst verantwortlich sind. Ein Nachteil mit dem man Leben kann.
Wenn ich es richtig verstanden habe, wird unser Haus jedoch das erste dieser noch recht neuen Kooperation zwischen Knecht und HUF sein. Da beides renommierte Unternehmen sind, habe ich bislang jedoch kein Zweifel, dass hier drin ein Risiko ruht.

Gegen 22:00 waren dann alle offenen Punkte noch geklärt und unsere Unterschriften standen unter den Verträgen von HUF und Knecht. Mit dieser Unterschrift wechselte auch der goldene Schlüssel seinen Besitzer: Wir haben bereits jetzt den Schlüssel zu unserem Haus. Sehr cool.

Bei dem nachfolgenden Sekt besprachen wir natürlich noch die nun folgenden Schritte. Herr Architekt überschlug grob, dass im best case das Haus Ende April beziehbar stehen könnte. Da jedoch noch Unabwägbarkeiten wie Baugenehmigung, Tiefbau-Ausschreibung, Winter mit Frost, etc. mit hineinspielen, rechne ich noch besser nicht mit dem Termin aber würde natürlich diesen Termin begrüßen.

Für uns ist das nächste ToDo nun das Ausstattungsprotokoll: Zwei Tage in Hartenfels, bei dem alle wählbaren Optionen von A wie Aussenjalousien bis Z wie Zimmerteppich festgelegt werden. Wenn gewünscht kann in diesen zwei Tagen auch mit entsprechenden HUF Garten- Licht- und Einrichtungsgestaltern gesprochen werden. Ich bin gespannt, was für Ideen diese Kollegen haben, bin jedoch skeptisch, dass hier Ideen und Budget zueinander finden werden.

Parallel werden die Pläne in Hartenfels weiter detailliert, final auf Statik geprüft und das Baugesuch sowie die Tiefbau-Ausschreibung vorbereitet.

Zu guter Letzt habe ich dank Herrn Architekt nun auch die Haus-Bilder als PDF erhalten, anbei ein paar Impressionen der Pläne.

 

 

 

 

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