Keller verfüllt und bereit zum Aufbau

Die vergangene Woche war spannend – HUF Haus hatte ja sich zur KW11 – also kommende Woche zum Aufbau angekündigt und der Keller wollte nicht fertig werden.

Am Montag wollte Knecht Keller die Klebung für die restliche Isolierung aufbringen, tat dies auch aber musste diese dann wieder abkratzen, weil’s doch noch zu Kalt war.
Der Zweite Anlauf war für Dienstag geplant, so dass ich den Tiefbauer auf Mittwoch bestellte – Dem sagte Fa. Knecht ab, mir jedoch nicht – so stand ich Mittwoch früh auf der Baustelle und wollte mir den fertigen Keller anschauen – War nix. Zum Glück hatte ja immerhin der Tiefbauer bescheid bekommen, ansich sollte er ab Mittwoch verfüllen. Also mit Knecht telefoniert – Ja, Donnerstag wird dann aber der Keller fertig sein mit Noppenbahn und allem… Mein Tiefbauer hat die gleiche Aussage bekommen.Also stand mein Tiefbauer am Freitag früh mit 2 LKWs Verfüllmaterial und Mannschaft an der Baustelle … vor einem unfertigen Keller!

Die Knecht-Leute waren wohl noch bis Mittags zugange, den Keller fertig zu stellen. Der Tiefbauer bereitete seine Sachen so gut vor wie es eben ging und arbeitete den Nachmittag über – War aber natürlich nicht fertig geworden.
Wer allerdings diese tote Zeit vom Tiefbauer bezahlt wird noch zu klären sein, ich ahne schon, wer auf den Kosten sitzen bleibt, schriftliche Terminzusagen gab es leider keine :-/

Zustand des Kellers am Mittwoch morgen

Erfreulicher ist allerdings, dass mein Tiefbauer seine Leute auch am Samstag mobilisiert bekam und mich am Samstag nachmittag anrief um mir mitzuteilen, dass der Keller fertig verfüllt sei! Yay! Damit ist der Stress aus dem Termindruck für den Hausaufbau weg 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an unseren Tiefbauern Herrn Kaiser von Abbruch Kaiser – Die ganzen Arbeiten samt Koordination, Abstimmung, Dokumentation und vor allem Flexibilität waren hervorragend. Ich werde Sie bestimmt weiterempfehlen!

Am Donnerstag früh war zwischendurch noch unser Bauleiter von HUF vor Ort um sich ein Bild der Lage zu machen. Auch er war sich nicht ganz sicher, ob es das Beste sei in KW11 das Haus aufzubauen – Immerhin fand er ja auch noch einen nicht vollständig isolierten Keller vor und es war ja schon Donnerstag. Nach kurzem Telefonat mit Hartenfels verschoben wir dann den Hausaufbau von Montag auf Dienstag, so dass notfalls unser Tiefbauer noch einen Tag gehabt hätte – Diesen Puffer brauchen wir nun ja zum Glück nicht. Besorgter war unser Bauleiter für die Maße des Kellers. Am Montag hatte der Vermesser die Aussenmaße und Höhenpunkte vom Keller genommen, so dass HUF schon aus der Ferne erkennen kann, ob das Haus auch wirklich auf den Keller passt.
Während der Keller wunderbar eben war, fehlte laut Vermesser dem Keller 4-5cm in Länge und Breite!
Für mich wäre das zwar verwunderlich – da Fertigkeller – aber nicht hochdramatisch gewesen. Für HUF wäre aber eine neue Kellerstatik-Zusage notwendig gewesen. Diese hatte ich bereits bei Knecht angefragt.
Unser HUF-Bauleiter maß aber selber noch einmal nach, da er sich auch über diese Maßabweichungen wunderte und – kam auf die genau richtigen Maße!
Daraufhin bestellten wir den Vermesser erneut zur Baustelle zum Nachmessen und musste zu seiner Schande seine Messungen korrigieren. Schon ein wenig peinlich, wenn man von berufswegen Vermesser ist…
Somit konnte ich auch an Knecht Entwarnung geben – Neue Statik-Aussage wird also nicht benötigt.

Keller verfüllt – die letzten cm Isolierung kommen nach Hausaufbau

Heute vormittag waren wir dann vor Ort um uns die Verfüllung anzuschauen – sieht gut aus und dank Kies kommt man derzeit auch einigermaßen sauberen Fußes auf den Keller.

Lediglich die Balkon-Entwässerung fehlt. Allerdings war diese auch nicht in der ursprünglichen Entwässerungsplanung eingezeichnet von HUF und ist in den Plänen auch nur als unscheinbares RR 50mm zu erkennen. Ich hoffe, diese wird sich noch an die Entwässerung der Regenkette anschließen lassen.

Am Keller trafen wir auch unsere östlichen Nachbarn, die uns freundlicherweise mit einer Leiter aushalfen, so dass ich erstmalig in den Keller hineinkonnte. Die Deckenhöhe von 2,68m ist schon beeindruckend hoch für einen Keller – Durch den Fußbodenaufbau schwindet natürlich davon bald wieder etwas. Auch die grundflächen der Räume sind größer als ich es von Aussen vermutet hätte.
Von innen konnte ich auch feststellen, dass der ursprünglich vergessene Durchbruch für den Mehrspartenanschluss nun gebohrt wurde und auch die Erdung mittlerweile in den Keller geführt war. Für Detailbetrachtungen war heute keine Zeit, die Nachbarn warteten ja oben am Kellerloch.

Die Kellertreppe (vorläufige Variante)

Keller verdeckelt

Am Samstag hatten wir Gelegenheit den Keller in Augenschein zu nehmen – Leider nur von Aussen in Ermangelung einer Leiter. So langsam kann man sich die Proportionen vorstellen.

Ich befürchte jedoch dass der Kellerbauer Knecht zwei Durchführungen vergessen hat: Für den Mehrspartenanschluss und die Erdungsfahne konnte ich keine Löcher erkennen. Weder von Aussen in der Isolierung noch von Innen – Soweit ich das durch die Löcher für die Luft-Wasser-Wärmepumpe erkennen konnte.

Knecht hat schon die Email im Kasten – Der Elektiker ist bereits auf Dienstag geplant, da es ja am Freitag hieß, der Keller würde am Montag fertig werden. Morgen soll ja noch die Isolierung und Verfüllschutz angebracht werden. Idelaerweise wird dabei gleich das fehlende Loch mit gemacht.

 

Fast schon ein Keller

Beinahe hätten wir die Bodenplatte as such verpasst. Bei unserem heutigen Baustellentermin kamen wir gerade noch rechtzeitig um die Bodenplatte ohne Aufbau zu sehen. Die Knecht Keller Truppe war noch gerade dabei die Wandmarkierungen und Nivellierungsplättchen auszulegen und somit alles für die Wandteile vorzubereiten.

Auch Kran und LKWs mit den Kellerteilen waren bereits vor Ort und ready to start.
Das Stellen der Kellerwände sieht eigentlich ganz einfach aus: Teil an die Haken nehmen, auf die Bodenplatte stellen und dabei in die herausragenden Armierungsstahl-Bögen einfädeln, mit Wasserwage ausrichten. Löcher mit schickem Hilti Akku-Borhammer in Bodenplatte für Stützen bohren und dann mit anderem schicken Hilti-Akku-Schrauber Stützen an Wand und Bodenplatte verschrauben und festsetzen.

Unsere vollen Terminkalender erlaubten es leider nicht den ganzen Kelleraufbau zu verfolgen aber wenigstens ein paar Elemente konnten wir einschweben sehen.
Am Wochenende sehen wir dann voraussichtlich unseren fertigen Keller.

Wenn ich jetzt auch noch morgen den Elektriker für die Erdung erwische, damit dieser am Dienstag zur Tat schreiten kann…

 

Fast schon eine Bodenplatte

Heute Nachmittag gab’s eine kleine Überraschung bei unserer Baustelle.

Wir waren eigentlich nur zum Wimberg gefahren um unseren Nachbarn auf dem Wendehammer bescheid zu geben dass ab kommender Woche wir zeitweilig den Wendehammer frei brauchen, damit Knecht Keller vernünftig rangieren kann.

In meinem Telefonat mit dem Knecht Bauleiter am Freitag hatte ich ihn so verstanden, dass wegen der Kälte das ganze Thema Bodenplatte auf kommende Woche vertagt worden sei. Um so größer war die Überraschung als eine Bodenplatte ohne Beton, aber schon mit Armierungsstahl und Schalung vollständig vorbereitet in unserer Baugrube lag. Sehr schön!

Dank stehengelassener Leiter in der Baugrube konnte ich nun endlich mal auch hinuntersteigen und mich umschauen. Man sieht auf 1-2 der Bilder wie felsig/steinig der Untergrund wirklich ist und auch wie quasi keine schwarze Erde vorliegt sondern gleich der lehmige Buntsandsteinboden einsetzt.

Auch der Baustromverteiler war nun angeschlossen, so dass nun aber auch alles für den Keller bereit ist.

Die Nachbarn erreichten wir nicht, so dass wir nur Zettel da lassen konnten, aber immerhin waren die Wildschweine im nahegelegenen Gehege da, so dass sich der Ausflug gelohnt hat.

 

Ein Loch!

Meine Dokumentation wäre gar nicht nötig gewesen – Unser Tiefbauer hat mustergültig mitfotografiert und mir per Mail seine Bilder zukommen lassen (und natürlich auch die Rechnung :-)) Schon am Dienstag war er fertig. Ich hatte Sorge, dass jetzt die Baugrube zuschneit aber wie man auf den Bildern sieht, taut der Schnee auf der Sauberkeitsschicht recht schnell weg.

Leider hat mich Knecht Keller schon drauf eingestimmt, dass es wg. dem Wetter etwas Rückstau bei der Abarbeitung der Aufträge geben kann, so dass man mir die Bodenplatte für kommende Woche nicht zusagen wollte.

Der Wetterbericht ist zwar nicht optimal, aber zumindest sind die Temperaturen für kommende Woche so, dass sich wohl Beton verarbeiten ließe.

Wenn’s erst Dienstag oder Mittwoch werden sollte, gäb dies auch ENCW noch etwas Zeit. Der Elektriker hat den Baustromverteiler geliefert, konnte ihn aber nicht anschließen, da die im Boden liegende Leitung nur ca. 20cm aufs Grundstück ragt. Hier muss also erst ENCW verlängern, bevor sich etwas anschließen lässt.

 

Tiefbau-Zwischenstand

Heute gibt’s keine langen Romane, dafür ein paar Bilder vom Tiefbau für’s Haus.

Morgen bereits sollen die Arbeiten vom Tiefbauer für’s erste abgeschlossen sein.
Da ich aber ab Morgen für den Rest der Woche geschäftlich unterwegs bin, musste ich heute noch mal für ein bisschen Dokumentation vorbei. Ich befürchte beim nächsten Besuch ist alles mit Schnee überdeckt – Inklusive der schon zu sehenden Sauberkeitsschicht in der Baugrube. Mal sehen ob dann Knecht Keller überhaupt weitermachen kann…

Fakten schaffen.

 

Jetzt geht’s los – Fakten schaffen. Aus dem Wolkenschloss wird seit letztem Donnerstag ein sichtbares Vorhaben – Der Tiefbauer hat mit dem Baggern der Tiefbauarbeiten für unser HUF Haus angefangen:

Hierzu gab es vor schon ca. 2 Wochen einen Vorbereitungstermin mit Tiefbauer, Kellerbauer und Versorgungsträger um das Vorhaben Tiefbau zu besprechen. Zu klären galt es wie die Leitungen für Telefon, Kabel, Strom, Wasser zum Haus geführt werden, wo die Leitungen ins Haus gehen, wie die Entwässerung liegen soll und wo die Regenwasser-Zisterne liegen soll.

In bester Fachsprache verstanden sich die Kollegen bestens a la „Auf 2,30 Meter Achse Duraflex da so rüber?“ – „Ja passt.“. Gut – Die Leute sind vom Fach und machten einen kompetenten Eindruck, so ließ ich die Herren besprechen wie am schlauesten alles zu machen sei und stellte nur sicher, dass auch meine Belange berücksichtigt sind.

Die Ersten Ergebnisse der Besprechung sind nun schon geschaffen:
Der Tiefbauer fing gestern an die Schächte für die Zuleitungen vom Hausanschlusspunkt zu ziehen um dort dann Leerrohre einzuziehen. Die Schächte sind schon mittlerweile wieder verfüllt, um die Einfahrt zu schottern, so dass auch schwereres Baugerät seinen Weg zur Baugrube finden kann.

Als wir heute Nachmittag vorbeischauten war jedoch noch der beeindruckend tiefe Schacht zum Entwässerungseinlauf zu sehen. Entgegen den Aussagen der Stadt hatte dieser Schacht noch nicht die Anschlüsse vorgesehen, so dass der Tiefbauer erstmal mit Kernbohrungen sich Zugang zum Schachtinneren verschaffen musste. Über diese Bohrungen wird aber nun Regenwasser und Abwasser eingeleitet werden.
Erschreckend ist allerdings zu sehen, wie früh der Meissel eingesetzt werden muss, um ins Erdreich zu gelangen. Mal schauen, wie die Rechnung ausfällt :-/

Just während wir da waren markierte der Tiefbauer die Ränder der auszuhebenden Baugrube für das eigentliche Haus; wenn alles nach Plan verläuft soll bereits am Dienstag alles fertig sein. Wir werden am Wochenende noch einmal vorbeischauen wie weit sie gekommen sind.

Ich bin vom Tiefbauer bislang sehr beeindruckt – Er fängt überpünktlich an (Abgesprochen war Beginn in KW7), Denkt mit („Ich hab ihnen da noch ’nen Anschluss an die Entwässerung gemacht – Sie wollen doch das Regenwasser vom Carport irgendwohin abführen?“), Dokumentiert alles mit Fotos und ist zudem noch freundlich. Wenn dann nicht bei der Rechnung das böse Erwachen kommt kann hier zumindest wohl nichts mehr schief gehen.

Bei dieser Übererfüllung des Zeitplans bin ich ja schon versucht dem Kellerbauer bescheid zu geben, dass auch hier früher angefangen werden könnte. Allerdings bin ich nächste Woche beruflich unterwegs, so dass ich keine Chance hab‘ mir dann das Gießen der Bodenplatte anzuschauen. So wird das wohl bis zur KW8 warten müssen. Das gibt auch dem E-Installateur ein bisschen mehr Flexibilität den Baustromkasten anzuschließen.

Während unseres heutigen Vor-Ort-Besuchs haben wir auch noch kurz einen Wasserzähler am Nachbarhaus angeschlossen. Unsere Nachbarn haben praktischerweise einen frostsicheren Wasserhahn an der zu uns zeigenden Hauswand, so dass wir nach Absprache von Dort unser Bauwasser beziehen können und nicht in dieser Frostperiode uns Sorgen um einen einfrierenden Bauwasser-Anschluss machen müssen…

Neben dem Highlight des Tiefbau-Starts gab’s natürlich in den letzten Wochen noch einigen Schriftverkehr mit Knecht bzgl. der Kellerpläne. Bis auf eine Kleinigkeit sind diese nun auch fertig, so dass die Kellerteile produziert werden können.
Von HUF kamen heute Pläne, die nicht mehr AP-, Dispositions, Vorab- oder Sonstwie-Pläne heißen sondern heute hieß es im Anschreiben sinngemäß „Anbei zur Info die Ausführungspläne. Änderungen nicht mehr möglich. Ihr Haus wird bereits gebaut.“
Cool 😎

In zwei Wochen sind wir dann auch noch einmal in Hartenfels um uns „unser“ Haus in der Produktion anzuschauen.

Jetzt geht’s los….